FODMAP's

Die Ernährung hat sich in den letzten Jahrzehnten stark gewandelt. Und eben diese Veränderung der Ernährung stellt unser Verdauungssystem vor so manche Hürden. Aus diesem Grund nehmen Verdauungsbeschwerden und im allgemeinen Symptome, die von einer gestörten gastrointestinalen Funktion zeugen deutlich zu. Zu den Symptomen gehören Blähungen, Durchfall, Sodbrennen, Verstopfung, Bauchschmerzen, Bauchkrämpfe, Allergien, Intoleranzen etc. Wenn der Arzt nicht mehr weiter weiß, hört man oft die Diagnose Colon irritable bzw. Reizdarm Syndrom, was so viel bedeutet wie: "Ich habe keine Ahnung, aber wir gebend dem Kind mal einen Namen!" Um auf den Titel dieses Artikels zu sprechen zu kommen, FODMAP's steht für fermentierbare Oligo-, Di-, und Monosaccharide sowie Polyole. Kurz gesagt, kurzkettige Kohlenhydrate und Zuckeralkohole! Eben diese FODMAP's sind Bestandteil unserer heutigen Ernährung und tragen zu einem großen Teil zu den oben genannten Verdauungsbeschwerden bei. Je mehr FODMAP's, desto mehr Beschwerden. Im Umkehrschluss bedeutet das, durch eine Verminderung der Menge an FODMAP's kann eine Verbesserung der Beschwerden erzielt werden. Natürlich ist es für eine LOW FODMAP Diät notwendig zu wissen, welche Lebensmittel welchen Gehalt an FODMAP'S haben. Aber dazu geben Sie beispielsweise einfach mal die Begriffe "FODMAP" und "LISTE" in Ihren Browser ein und schon bekommen Sie eine Fülle an spannenden Informationen.  Um eine Verbesserung zu erzielen empfehle ich eine Zeitspanne von mindestens 4-6 Wochen nach der LOW FODMAP Diät zu Leben. Danach können Sie beginnen wieder die Menge bis zur individuellen Toleranz zu erhöhen. Ziel ist es zu Lernen, welche Lebensmittel Beschwerden auslösen und welche gut vertragen werden. Man sollte strenges "Listen-Essen" vermeiden, da dieses bekanntlich nicht durchgehalten wird. Deshalb lieber nicht allzu streng aber dennoch konsequent um dauerhafte Erfolge zu erzielen.

 

Für weitere Informationen hier ein Link:  http://www.fodmap-info.de

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