Alternative zu Kuhmilch

Die meisten Nahrungsmittelunverträglichkeiten in der Bevölkerung findet man gegen Kuhmilch (das Eiweiß Casein in der Milch), Eier, Weizen (Gliadin) und Soja.

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass es bei dem Eiweißmolekül in der Milch, dem Casein zu einer Mutation gekommen ist. Wenn das Immunsystem des Mensch darauf reagiert, attackiert es das Beta-Lactoglobulin.
Eine solche Unverträglichkeit kann sich in Hautsymptomen wie z.B. Akne, Juckreiz, Neurodermitis oder in Atemwegssymptomen wie z.B. Asthma (oft bei Kindern), verstopfte Nase, belegte Stimme äußern. Des weiteren kann es sich auch in eher allgemeinen Symptomen wie Müdigkeit, innere Unruhe, Stimmungsschwankungen, ständige körperliche Erschöpfung, Schlaflosigkeit, Konzetrationsprobleme etc. zeigen. Diese lassen sich oft schlecht beurteilen, da es sehr subklinische Symptome sind. Dabei hilft es nur Kuhmilchprodukte (auch verstecktes Casein) für mindestens 2 Wochen zu eliminieren und überprüfen wie man sich fühlt.

Das gleiche Problem, des mutierten Eiweißes ist beim Weizen der Fall, denn der Gluten bzw. Gliadiangehalt hat sich durch Überzüchtung extrem erhöht.

Eine tolle Alternative zu Kuhmilch sind Schafsmilch oder Ziegenmilchprodukte aus ökologischer Tierhaltung. Das in den Milchprodukten enthaltene Eiweiß wird in der Regel problemlos vertragen.

Des weiteren werden frische Sahne und Butter auch meist gut vertragen, da sie hauptsächlich aus Fett bestehen und der Eiweißgehalt unter 0,4% ist.

Meine Empfehlung: größtenteils auf kommerziell hergestellte und industriell verarbeitete Kuhmilchprodukte zu verzichten und stattdessen auf die beiden oben beschrieben Alternativen auszuweichen.