Bauchfett

Es gibt verschiedene Arten von Fettgewebe. Die 2 großen Kategorien sind braunes und weißes Fettgewebe. Braune Fettgewebezellen sind seltener und sind hauptsächlich bei Neugeborgenen vorhanden. 

Die weißen Fettgewebezellen können sich an unterschiedlichen Stellen am Körper befinden. Je nach Drüsentyp speichert der Körper an unterschiedlichen Stellen Fett.

Der umgangssprachlich bezeichnete "Hüftspeck" ist unter dem Aspekt Gesundheit betrachtet gar nicht so schlimm. Sofern es nicht ins Extreme ausartet. Dieser "Hüftspeck" dient als Energiespeicher und verleiht dem Körper Substanz für schlechte Zeiten, ist sozusagen positiv zu bewerten.

Anders hingegen das Bauchfett, sowohl das viszerale als auch das subkutane Fett sollte keineswegs stark zunehmen.
Dieses Bauchfett fungiert als Hormondrüse und produziert Östrogene (auch beim Mann). Die Östrogene können dazu führen, dass die Hüften breiter werden und das Wachstum von Brüsten hervorgerufen wird (auch bei Männern --> Gynäkomastie).
Des weiteren produziert das Bauchfett Interleukin 6, welches dazu führt, dass Immunzellen angelockt werden und es zu einem chronischen Entzündungsprozess in den Fettzellen kommt.
Darüber hinaus kommt es parallel zu einer Verfettung der Leber und Skelettmuskulatur. Letztendlich führt das zu dem immer stärker zunehmende Diabetes Typ II.

Gründe für die spezielle Zunahme des Bauchfettes sind vor allem im Lebensstil und der Umwelt zu finden. Hier 3 Möglichkeiten die zu einer Zunahme von Bauchfett beitragen.

1. Ernährung: Bestimmte Lebensmittel führen dazu, dass das Bauchfett zunimmt (z.B. Weizen --> vgl. Weizenwampe). Auch wann und wie oft man isst spielt eine Rolle.
2. Endokrine Disruptoren (hormonähnliche Substanzen in der Umwelt)--> z.B. Plastikverpackungen, Kosmetika, Trinkwasser, Zahnpasta, Reinigungsmittel (Inhaltsstoff Triklosan) etc.
3. Zu wenig (intensive) Bewegung. Vor allem High Intensity Training hilft beim Abbau von Bauchfett, neben dem Verzicht auf bestimmte Lebensmittel.