Das Gefühl ist das Gebet.

Das Gefühl, ist das Gebet. Was heißt das? Es gibt verschiedene Arten des Betens, die 5. Art ist die verschollene und zugleich die mächtigste Form zu beten.

1) Umgangssprachliches Beten: Aus dem Bauch heraus formulieren wir Worte, die unser aktuelles Bedürfnis nach Hilfe, Danksagung, Erleichterung ausdrücken. 

2)Das bittende Gebet: Anlass sind oft tiefe seelische Probleme und Krankheit. Wir wenden uns an eine höhere Instanz, weil wir mit unserem Latein am Ende sind. Wenn alle weltlichen Mittel versagt haben, soll die göttliche Macht aus Gnade Heilung bringen.

3) Rituelles Gebet: Vorformulierte Gebete, die auswendig gelernt werden und über Generationen hinweg zu verschiedenen Anlässen rezipiert werden.

4) Meditatives Gebet: Diese Form kommt ohne Worte aus. Schweigend wird Kontakt zu der schöpferischen Welt um uns und in uns aufgenommen.

Die fünfte (5) Form nutzt das Gefühl der bereits verwirklichten Vorstellungen, dessen was wir im Gebet zum Ausdruck bringen wollen als Art zu beten. Wir fühlen uns so, als sei unser Gebet bereits erhört worden. 

Auf diese Weise zu beten impliziert einen aktiven Entscheidungsprozess, mit dem wir die latent vorhandene mögliche Zukunft aussuchen.

Wie kann so etwas funktionieren? Das Instrument zur Veränderung ist das Gefühl!
Die Welt um uns herum funktioniert wie ein Spiegel, der unsere Emotionen die wir tief in uns haben widerspiegelt.

Quantenphysiker haben beobachtet, dass sie die Experimente durch ihre Gefühle beeinflussen können. Diese Einflüsse dehnen sich auf die Welt um uns herum aus.

Wichtig ist zu wissen, dass Gedanken unmittelbar mit unseren Emotionen verknüpft sind.
Die Folge daraus ist, dass wenn wir fühlen, was wir täglich ununterbrochen tun, uns in einem ständigen Gebet befinden. 
Die Emotion bestimmt das Motiv unseres Gebetes und ist zugleich die Energiequelle für die Realisation.

Es ist wichtig, die schöpferische Macht in uns zu entdecken und die Wechselwirkungen mit der Welt zu spüren.

So wie wir denken fühlen wir und so leben wir. Das ist die Schnittstelle zwischen Geist und Materie.

Wen das Thema interessiert, dem empfehle ich die Bücher von Gregg Braden.