Glutathion

Glutathion ist ein extrem wichtiges Antioxidans. Es hilft beim bändigen von freien Radikalen, bei der Elimination von Toxinen und recycelt andere antioxidative Stoffe wie z.B. Vitamin C und E.

Es besteht aus 3 Aminosäuren: Cystinsäure, Glyzinsäure und Glukaminsäure.

Des weiteren ist es unersetzlich für den Stoffwechsel, so ziemlich jede biochemische Reaktion, DNA-Synthese, Reparaturprozesse, Proteinsynthese, Transport von Aminosäuren und die Aktivierung von Enzymen.

Jedes System im Körper ist vom Glutathion-Spiegel anhängig. Ein niedriger Spiegel entsteht wenn Menschen altern, akut oder chronisch erkrankt sind (also Entzündungsprozesse jeglicher Art), sich wenig bewegen, falsch und ungesund essen.

Wie kann man nun seinen Glutathion-Spiegel hoch halten bzw. wieder auffüllen?

Eine wichtiger Punkt ist Bewegung. Durch die Anregung des Stoffwechsels wird der Körper angeregt mehr Glutathion zu produzieren. 

Ein weiterer Punkt ist die Ernährung. Aminosäuren sind die Bausteine von Eiweißen. Aus diesem Grund ist eine typgerechte und ausreichende Zufuhr von Protein obligat.

Die Natur beschenkt uns auch hier wieder mit einer Fülle von buntem Obst und Gemüse reichlich mit diesem wichtigen Stoff.
Einen besonders hoher Gehalt an Glutathion findet man in:
Spargel, Kartoffel, Paprika, Zwiebel, Brokkoli, Avocados, Kürbis, Spinat, Knoblauch, Tomaten, Äpfel, Banane, Wasserkresse, Rettich, Rüben, Kohlrabi, grüne Bohnen.
Auch Substanzen in Blumenkohl, Rosenkohl, Weißkraut und Petersilie können dazu beitragen den Glutathion-Spiegel anzuheben.
Gewürze wie Zimt, Kümmel, Kardamom, Gelbwurz können auch bei der Wiederherstellung helfen.
Selenhaltige Lebensmittel wie Sonneblumenkerne, Paranüsse, Walnüsse, Hülsenfrüchte, Thunfisch, Eier, Pute, Huhn, brauner Reis ist für die Bildung von Enzyme erforderlich die Glutathion enthalten.

Solange wir diese Lebensmittel regelmäßig aber typgerecht und individuell zu uns nehmen sind wir auf der sicheren Seite und können davon ausgehen, dass unsere Glutathion-Spiegel adäquat ist.

Stress, Bewegungs- und Schlafmangel, eine toxische Umwelt (Toxine, Viren, Medikamente, Reinigungsmittel, Strahlung, Luftverschmutzung etc.) und eine individuell genetische Schwäche bei der Synthese von Glutathion sollten dennoch berücksichtig werden.