Das große Ernährungsexperiment der Zivilisation ist missglückt!

Das große Ernährungsexperiment der Zivilisation ist missglückt! Die Fakten sind da und können nicht länger ignoriert werden. 

Seit der industriellen Revolution und dem Fortschritt in Technik und Chemie ging es gesundheitlich bergab. Sicherlich ist die Lebenserwartung gestiegen aber die Spanne der Jahre in völliger Gesundheit ohne abhängig von Arzt und Arznei zu sein ist gefallen.
Nur durch den Fortschritt der Medizin können wir unser Dasein auf dem Planeten Erde länger ausdehnen und weiter schmarotzen, Ressourcen verbrauchen und konsumieren.

Unser Gesundheitsbegriff wird von Jahrzehnt zu Jahrzehnt herabgesetzt. Allergien, mangelnde Widerstandsfähigkeit, Gebissverfall, sinkende Intelligenz, fehlende körperliche Kraft und Ausdauer, Übergewicht, Alterserscheinungen schon bei Jugendlichen, Kieferfehlbildungen usw. scheinen normal zu sein, für den zivilisierten Menschen. Die Anzeichen der Degeneration sind überall zu erkennen. Doch wenn fast alle zunehmend verkümmern und nur noch eine suboptimale Gesundheit besitzen, fällt man als Individuum nicht so sehr auf und kommt gar nicht erst in einen Prozess der Selbstreflexion.

Degeneration hat nichts mit schlechten Erbanlagen zu tun sondern ist eine erworbene Schädigung der körperlichen und seelischen Natur durch Umwelteinflüsse.
Der natürliche Bauplan im Erbgut eines jeden kann nur mit den richtigen Bausteinen verwirklicht werden. Ernährung ist der Umwelteinfluss Nr. 1.

Das Denken in Quantitäten und technischen Begriffen hat die Einsicht in biologische Vorgänge erschwert und vernebelt. Das maschinistische Menschenbild aus dem 17. Jahrhundert herrscht in großen Teilen immer noch vor. Es ist dieser Dualismus zwischen Körper und Geist, wobei der Körper einer Maschine gleicht und auch so behandelt werden könne.

Die Infektionskrankheiten haben abgenommen, die Anzahl der chronischen Leiden ist jedoch gestiegen. Der Gesundheitszustand des zivilisierten Menschen ist parallel gefallen mit dem Absinken des biologischen Nährwertes unserer Nahrung. 

Es scheint so, als wäre die Verflechtung von Ernährung und Gesundheitszustand enger als zuvor angenommen. Die Schädigung liegt meist mehr in dem was man NICHT isst als in dem was man isst. Wobei das was man isst, auch nicht zu unterschätzen ist.

Nahrung soll bloß schmecken, satt machen und Energie liefern. Für das Gesundmachen ist der Arzt oder die Arznei zuständig.

Oft wird auch der Zusammenhang zwischen dem Geist und der Ernährung verkannt. Geistige Frische und Regsamkeit sowie das Gefühl eines mit allen Nährstoffen versorgten Körpers, dieses Wohlgefühl kennen wohl nur noch die Wenigsten.

Der Lebensstandard eines Volkes wird durch die Kaufkraft seines Einkommens ausgedrückt. So steht es in jedem volkswirtschaftlichen Buch. Geld ist zum Maß und Ziel menschlicher Zufriedenheit geworden. Es stehen sich nun gegenüber: Hoher Gesundheitsstandard vs. Hoher Lebensstandard.

Nach wie vor wird die Ernährunsgforschung wie ein Stiefkind der Wissenschaften behandelt, denn es fehlt ihr an mathematischer Exaktheit. 

Die Diagnose von Ernährungsschäden ist für den Arzt schwierig und wird auch erstmal schwierig bleiben. Diätetik war lange Zeit wenn überhaupt etwas für Magen- und Darmkranke. 
Auch wenn die starke und schnelle Zunahme des Wissens in der Medizin sehr schnell zu Spezialisierungen geführt hatte, können wir doch sagen, dass die Erkrankungen immer allgemeiner geworden sind.
Die schleichenden Mangelzustände höhlen langsam aber sicher die Gesundheit der Menschen aus. Das Ende bleibt noch ungewiss, aber es lassen sich Vermutungen wagen.

Fakt ist: Die Bedeutung der Ernährung muss bekannt gemacht und allgemein anerkannt werden. Nur so lassen sich die Widerstände in der Gesellschaft überwinden. Der moderne Mensch darf sich nicht länger nur von Geschmack, Wirtschaftlichkeit, Technik und Mode leiten lassen sondern wieder mehr von der Natur.

 

Denn eines ist klar, Gesundwerden ist kostspieliger als Gesundbleiben!