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Die Schildkröte in der Polynesischen Kultur

 

DAS SYMBOL DER SCHILDKRÖTE:

Die Schildkröte hat in der Polynesianischen Kultur einen hohen Status und reichlich Bedeutung.

Offensichtlich steht die Schildkröte für Langlebigkeit, Gelassenheit, einen langen Atem, Weisheit, Geduld, Erdung, Vertrautheit mit Mutter Erde, Urvertrauen und Bodenständigkeit. 

Dies sind wie ich finde alle sehr erstrebenswerte Werte die es sich lohnt in sein Wertesystem zu übernehmen, in sein Leben zu integrieren.

Des weiteren steht die Schildkröte metaphorisch dafür, dass jedem Ende ein neuer Anfang inne wohnt, das man dem eigenen Rhythmus in Geduld folgt und nichts überhastet. 
Darauf zu vertrauen immer zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein und auf die richtigen Menschen zu treffen. Sich zu erlauben in das eigene Bad der Emotionen einzutauchen und mit Achtsamkeit und Zeitlosigkeit zu leben.

Zeit ist sowieso nur eine Fiktion die unser Verstand benötigt um zu funktionieren. Statt sich immer nur um die Zukunft zu sorgen und mit Verärgerung und Missmut in die Vergangenheit zu sehen, darf man sich gerne erlauben sich zurückzulehnen und Vertrauen ins Leben zu haben. Zweifelloses Vertrauen, dass das Leben stets gutes für einen bereit hält. Sogar das vermeintlich aversive, erschütternde trägt zu unserer Entwicklung bei und ermöglicht uns zu wachsen.

Schildkröten bevölkern seit 220 Millionen Jahren unseren Planeten.
Nach dem chinesischen Schöpfungsmythos erschuf die Göttin Nüwa den Erdtrabanten, nachdem sie einer Schildkröte die Beine abgeschnitten hatte und daraus die vier Himmelssäulen bildete.

Diese Botschaften hat die Schildkröte für Dich im Gepäck:

--> Anerkennen des natürlichen Lebensrhythmus
--> Neues hereinlassen und von altem Ballast lösen
--> Blick auf das innere Gleichgewicht
--> Grenzen ziehen und authentisch sein

Mir ist diese Symbolik sogar so wichtig, dass ich mir eine Schildkröte unter die Haut habe tattowieren lassen. So erinnert sie mich täglich an diese mächtigen Weisheiten. So prägen sich diese Werte in meinen Geist und formen meine Gedankenwelt und letztendlich die subjektive Welt in der ich lebe und mit anderen Menschen interagiere.

 

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