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Was ist Fitness?

Was ist überhaupt Fitness? 

Begriffsanalysen sind immer schwer und eine allgemeine Definition eines Begriffs, der jeder beipflichtet, scheint nahezu unmöglich. Deshalb wird diese Analyse natürlich eine subjektive Färbung haben und Du kannst mir auch gerne widersprechen.

Fitness ist voll im Trend und überall wird, der doch recht unpräzise Angliszismus genutzt und beworben.

Eines ist klar, fit sein kann wirklich jeder. Dazu braucht man eigentlich nur sich selbst, das notwendige Wissen, ein individuelles Ziel bzw. ein Motiv auf Basis des eigenen Willens.

Welche Attribute komplementieren den Fitnessbegriff überhaupt?
Wie wäre es mit: stark sein, Energie haben und vital sein, schön und gesund sein, ausdauernd und beweglich, schnell, explosiv und agil sein, sowie konzentriert, widerstandsfähig, ausgeglichen und beherrscht.

Fit sein bedeutet, mal eben einen kurzen Sprint hinlegen zu können um die Bahn oder den Bus zu bekommen, über Hindernisse zu springen, den ganzen Tag aktiv sein zu können, mit Kindern oder Freunden eine Runde Fußball spielen, Klettern oder eine Fahrradtour machen können.

Fit sein bedeutet, eine aufrechte Haltung und Gang, einen straffen Po und Bauch zu haben. Auch wer es schafft ohne Sauerstoffzelt die schweren Einkäufe in die 7. Etage, die Freundin über die Türschwelle ins Bett und beim Umzug die Waschmaschine in den Keller zu tragen, ist fit. 

Fit sein bedeutet, sich mit Ausdruck geschmeidig und kraftvoll zu bewegen und Stürze sowie andere äußere Krafteinwirkungen locker wegzustecken. Fit sein bedeutet sich nach Verletzungen und Niederschlägen schnell zu erholen.

Fit sein bedeutet, körperlich und geistig stabil und robust zu sein, immer wieder aufzustehen und niemals aufzugeben. Nicht nur der Körper wird resilienter sondern auch der Geist. 

Eine solide Fitness macht das Leben in allen Bereichen besser und erfüllter. Je stärker Du wirst, desto leichter wird Dein Alltag. Je wohler Du Dich in Deinem Körper fühlst und die Energie spürst, desto mehr wirst Du auf anderen Menschen zu gehen und umgekehrt. So ergeben sich Möglichkeiten und Chancen an die Du nie gedacht hättest.

Du wirst selbstbewusster werden und mehr Kontrolle haben und das nicht nur über Deinen Körper. Du wirst die Welt mit anderen Augen sehen, Dich entwickeln und mehr Freude am Leben haben. 

Du wirst zum Vorbild für andere und zur besten und stärksten Version deiner Selbst. Du kannst Kraft aus dir selber schöpfen, das Leben genießen und mal über die Strenge schlagen, weil Du es Dir erlauben kannst.

Schau also zu Hause in Deinen Spiegel und beurteile Dein Spiegelbild auf einer Skala von 1-10, miss Deinen Bauchumfang und bewerte Dein Körpergefühl ebenfalls auf einer Skala von 1-10. 

Evaluiere auch Deine Leistungsfähigkeit, um nur ein paar Beispiele zu nennen:

-- Welche Zeit brauchst Du für 3 km?
-- Wie viele Kniebeugen schaffst Du mit Zusatzgewicht (Frauen: 20 kg; Männer 32Kg)
-- Kannst Du 75% Deines Körpergewichtes für 90 Sekunden tragen ohne Deine Haltung zu verlieren?
-- Welche Zeit läufst Du auf einer 50m Distanz?
-- Kannst Du Liegestütze, wenn ja wie viele?
-- Wie lange kannst Du an einer Stange hängen?
-- Wie weit kannst Du aus dem Stand Springen?
-- Wie viel Gewicht kannst Du vom Boden maximal aufheben?
-- Kannst Du einen Handstand an der Wand?
-- Kannst Du Klimmzüge, wenn ja wie viele?
-- Wie lange kannst Du auf einem Bein stehen?
-- .... etc.

Bei vielen Menschen stellt sich die Frage, kannst Du überhaupt diese Übungen ausführen? Hast Du das nötige Körpergefühl, die Mobilität und Technik ohne dich zu verletzen??

 

Stell Dir die Frage, was bedeutet Fitness für Dich, beurteile deinen derzeitigen Zustand mit möglichst objektiven und realistischen Werten. Danach formuliere ein Ziel und strebe beharrlich es zu erreichen.

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