Rauchen

Rauchen ist neben anderen Risikofaktoren wie Bewegungsmangel, schlechte Ernährung mitunter der wichtigste Faktor für chronische Erkrankungen.

Rauchen schädigt so ziemlich jedes Organ im Körper. Besonders stark betroffen sind Atemwege und Herz-Kreislauf System. Rauchen verursacht bis zu 90% aller Lungenkrebsfälle und ist entscheidender Faktor bei der Entstehung von obstruktiven Lungenerkrankungen.

In Deutschland sterben jedes Jahr 110000 - 140000 Menschen an den Folgen des Rauchens.

Rauchen hat deutlichen Einfluss auf dein Aussehen. Es lässt sich dich nicht nur älter aussehen, sondern führt auch dazu das deine Körperzellen deutlich schneller Altern. Du bekommst schneller und mehr Falten, die Augenlider hängen, Ober- und Unterlippe verändern sich. Zudem verliert die Haut an Elastizität, die Haare werden dünner und spröder. Bei Frauen kann das Nikotin zu einem Anstieg männlicher Hormone führen. Es entsteht vermehrt Zahnstein und die Zähne verfärben sich gelblich.
Besonders interessant sind die Dokumentation von Zwillingen, wobei einer raucht und der andere nicht.

Der New Yorker Arzt Donald T. Frederickson ist der Auffassung, dass Rauchen erlerntes Verhalten ist. Aus diesem Grund könne es auch wieder verlernt werden.

Die Basis um mit dem Rauchen aufhören zu können ist natürlich der Wille. Es muss zunächst einmal ein ungutes Gefühl in Zusammenhang mit Rauchen entstehen. Das wird ja zum Teil über die Warnbilder auf den Zigarettenpaketen erzeugt. Problem ist nur, wenn es dabei bleibt und man nichts unternimmt. Durch die Bilder wird Rauchen noch gesundheitsschädlicher.

Durch ein bestimmtes Training lassen sich tolle Erfolge erzielen:

Der potenzielle Nichtraucher darf in den ersten 2 Wochen so viel rauchen wie er will. Aber er muss die Zigaretten einzeln sorgfältig in Papier wickeln und alle in ein Paket packen. 
Wenn er rauchen will, muss er das Paket jedes Mal auspacken, die Tageszeit notieren und die Beschäftigung, der er gerade nachgeht.
Während des Rauchens muss er aufschreiben, was er dabei empfindet. Zum Schluss muss er die kürzlich gerauchte Zigaretten bewerten und eine Note von 1-5 vergeben. Die Zigarette mit dem größten Genuss erhält eine 1. 
Allein diese Protokollführung reduziert das Rauchen. In den 2 Wochen werden maximal ein paar Zigaretten dabei sein, die mit Hochgenuss geraucht wurden.

Zusätzlich sollen Gründe aufgeschrieben werden, aus welchen Gründen nicht mehr geraucht werden soll und will.

Nach 14 Tagen, dürfen keine Zigaretten mehr mitgeführt werden. Die Zigaretten sollten einem Partner, Arbeitskollegen, Freund oder ähnliches gegeben werden. Wichtig ist es, dass es eine Vertrauensperson ist. 
Wichtig ist die emotionale Unterstützung dieser Person für den frisch gebackenen Nichtraucher. 

Zusätzlich können über autogenes Training etc. positive Vorsätze gefasst werden die zusätzlich das Aufhören des Rauchens unterstützen.

Bsp.: 
- Rauchen ist Gift für mich, Nichtrauchen macht frei und froh
-Rauchen schadet mir, Nichtrauchen macht mich frei und stolz
- Rauchen ganz gleichgültig
- Rauchen überflüssig, ich bin frei und satt

Solltest du Rauchen und den Wunsch haben aufzuhören, gib dem Protokoll eine Chance.

 

Witwenbuckel/ Geierhals

 

WITWENBUCKEL/QUASIMODO 🤯:

Auf diesem Bild siehst du eine immer zunehmende Erscheinung in der Bevölkerung. Erschreckend ist, dass eine solche Fehlstellung bislang eher eine Erscheinung der älteren Bevölkerung war. Doch seit ein paar Jahren sind bereits Kinder und Jugendliche betroffen. Das ist keineswegs normal und unbedenklich und tritt bei Kindern mindestens 50 Jahre zu früh auf.

Solche Fehlstellungen haben tiefgreifenden Effekt auf den gesamten Bewegungsapparat. 
Sekundär können und werden auf der Basis einer solchen Fehlstellung weitere Beschwerden entstehen.
Darunter zählen, um die häufigsten zu nennen: Kopfschmerzen, Verspannungen, Schulterschmerz, Bewegungseinschränkungen etc.. Langfristig entstehen dann ein Impingement der Schulter, Tinnitus, Schwindel, Sehnenabrisse, Bandscheibenschäden, Stenosen und vieles mehr.

Das grundlegende Problem liegt in der Brustwirbelsäule. Genauer im oberen Abschnitt der Brustwirbelsäule. Die Segmente Th1-4 sind diejenigen, an denen Veränderungen stattfindet.
Der Grund wiederum dafür ist, dass der darunter liegende Abschnitt der Brustwirbelsäule (Th5-8) von Natur sehr immobil ist. 
Wenn allerdings mehrere Glieder in einer Kette immobil sind, muss die Beweglichkeit in anderen Gliedern höher sein. Genau das ist der Fall bei den oberen 4 Segmenten. 
Auch wiederum natürlich ist, dass die Beweglichkeit an den Lordosen der Wirbelsäule am stärksten ist, wenn auch die gesamte Wirbelsäule als Einheit/Organ betrachtet werden muss.

Kommt es also durch zu viel Sitzen, Übergewicht, Bewegungsmangel und stundenlangen Blick aufs Smartphone zu einer gebeugten Belastungshaltung der Wirbelsäule, haben wir schon alle Zutaten die den Weg hin zu einer Fehlstellung der Brustwirbelsäule ebnen.

Der drastische Verfall unserer Gesellschaft in Bewegungslegasteniker und Körper Klause ist kaum aufzuhalten. Wenn allerdings Kinder und das deutlich zu früh schon mit solchen Haltungsschäden zu sehen sind ist ein Misstand mit ungeahnten Ausmaßen erreicht. 

Solltest auch du schon bereits chronische Beschwerden im Schulter-Nacken Bereich aufweisen, habe ich gute Nachrichten für dich.
Noch diesen Monat erscheint mein Videokurs in dem ich dir zeige, wie du das Problem angehst, los wirst und vielleicht wieder Spaß an Bewegung findest.

 

Hier geht es zu meinem online Videokurs 

Athletisch trainieren -- athletisch aussehen

Für einen athletischen Look musst du athletisch trainineren. Das bedeutet, dass dein Fokus im Training auf so genannten Compound Exercises liegen sollte.
Solche Übungen müssen im Zentrum deines Trainings stehen. Ergänzend kannst du gerne Schwachstellen isolieren um die Koordinations- und Innervationsprozesse zu verbessern um dann letzendlich wieder den Transfer in die Compound Exercises zu ermöglichen.

Compound Exercises sind Übungen, die deinen gesamten Körper fordern und auf fundamentalen Bewegungsmustern beruhen. Bei diesen Bewegungsmustern muss der Körper als Einheit über Muskelketten Widerstände überwinden. Nur so bildet sich ein symmetrisches und ästhetisches Körperbild aus.

In diesem Video siehst du eine plakative Variante einer komplexen Übungen -- das Seilklettern-- die in deinem Training nicht fehlen sollte.

Egal ob Mann oder Frau, dass Trainig muss dasselbe sein. Warum auch sollten Frauen anders trainieren? Der "60 Minuten Crosstrainer und dann nach Hause gehen" Mythos ist hoffentlich mitterweile Schnee von gestern. Klar ist der Mann von Natur aus mit deutlich mehr Testosteron und 15% mehr Muskelmasse ausgestattet. Das bedeutet aber nicht, dass es unmöglich ist so zu trainineren. Im Gegenteil, zeigt sich in der täglichen Praxis, dass der Nachholbedarf manchmal eher auf der Seite des männlichen Geschlechts ist.

Weitere essentielle Übungen sind die folgenden. Ich werde jetzt nur die Basismuster nennen und keine Varianten erwähnen. Das Spektrum ist natürlich riesengroß. Wichtig ist es aber, sich nicht mit zu vielen Übungen rumzuschlagen, sondern solide Bewegungen zu trainieren und diese auf ein Optimum anheben.

- Kniebeuge (Mutter aller Bewgegungen)
- Kreuzheben
- Ausfallschritt
- Pistol Squat
- Bankdrücken
- Liegestütz
- Handstand
- Überkopfdrücken
- Clean
- Dip
- Klimmzug
- Muscle Up
- Rudern
- Seilklettern
- Ziehen
- Hängen
- Hangeln
- Springen
- Sprinten
- Schieben
- Tragen
- Laufen
- Turkish Get Up
- Hollow Body
- Schwingen
- Leg Raise/L-Sit/L-Hang
- Koordinationsleiter
- Balancieren (z.B. Slack Line)
- Rotation (z.B Wood Chop, Ball Toss)
- Klettern (z.B. Bouldern, Top Rope)
- Turnringe

Wenn du diese Übungen regelmäßig und mit entsprechender Intensität trainierst ist dein athletischer Look nicht weit entfernt. Sicherlich wird der ein oder andere bestimmte Übungen noch nicht ausführen können. Dann sollte es aber das Ziel sein darauf hin zu arbeiten. Nur so verbesserst du deine Athletik und erweiterst dein Bewegungsrepertoire.
Das schöne ist, dass die Transferleistung dieser Übungen für so ziemlich jede Sportart enorm ist.

Viel Spaß beim Training 💪🏻

8 Gründe, warum dein Training nicht erfolgreich ist

8 Gründe, warum dein Training nicht erfolgreich ist:

Ich kenne viele Menschen die schon sehr lange trainieren, aber keinen nennenswerten Trainingserfolg haben. Diese Leute haben oft keine Ahnung warum das so ist... denn wenn sie es wüssten, würde sich ja etwas verändern. Sie berichten dann stolz, ich gehe schon seit xy Jahren ins Fitnessstudio. Aber eigentlich verplempern sie nur ihre Zeit. Überhaupt Bewegen ist natürlich immer besser als nicht bewegen und sitzen, das ist mir schon klar. Dennoch ist das nicht die Philosophie von wahrem Training. Bei wahrem Training geht es um Progression, um Grenzüberschreitung, sowohl physisch als auch mental. Es ist ganz normal, dass man hin und wieder auch ein paar Schritte zurück geht. Genauso wie das erreichen von Plateaus dazu gehört. Aus diesem Grund muss das Training auf eine längere Zeitspanne übertragen werden. Auf den Zeitraum eines Lebens!

Das Minimum für ein einigermaßen stabiles Leistungsniveau, ist ein Jahr Training. Wer sich für ein paar Monate abrackert und dann wieder 1 Monat pausiert beginnt wieder bei 0.

Was sind also die häufigsten Fehler?

#1 Mangelnde Kontinuität: Man kann nicht in jedem Training Höchstleitung bringen, jedoch kann man immer sein Maximum geben. Der Wille zur Kraft ist das entscheidende. Es gibt kein Endziel im Training. Das Ende ist der Tot. Es muss einfach Teil deines Lebens sein und deutliche Priorität anderen dingen gegenüber haben. Ansonsten wirst du immer eine Ausrede finden. Niemals 3 Tage ohne Training ist eine Faustregel. Trainingsreize die du gesetzt hast und 7 Tage pausierst (mit ein paar Ausnahmen) verpuffen und du beginnst immer wieder von vorne.

#2 Keine Disziplin: Motivation kommt und geht. Das dazwischen nennt man Disziplin. Viele sind oft hochmotiviert, setzen sich Ziele, wollen jetzt endlich loslegen und den Körper formen. Doch nach ein paar Wochen ist das Hoch der Gefühle schon wieder verflogen. Es muss zu einer Gewohnheit werden, Teil deines Lebens so wie Essen, Trinken, Schlafen, zur Toilette gehen etc.

#3 Zu wenig Training: Grundregeln für den Aufbau von Kraft, jener Funktion unseres Zentralen Nervensystems die es uns ermöglicht hohe Widerstände zu überwinden. Widerstände die unser eigenes Körpergewicht deutlich überschreiten können. Um stärker zu werden musst du zwischen 8 und 20 Mal im Monat deine Maximalkraft trainieren. Um deutlich Muskelmasse aufzubauen musst du zwischen 16 und 40 Mal im Monat trainieren und ein entsprechend hochvolumiges Training absolvieren.

#4 Falsche Ernährung: Wer Muskeln aufbauen will muss essen. Das bedeutet, dass du einen Kalorienüberschuss haben musst. Von nichts kommt nichts. Wichtig dabei, ist dass es die richtigen Nahrungsquellen für dich sind und du die Makronährstoffe individuell verteiltst. Ich kann immer nur betonen, Ernährung ist die Basis aller Stoffwechselprozesse und macht 75% deines Trainingserfolges aus. Du bist, was du isst! Lass die Finger von "Sportnahrung" und iss naturbelassene vollwertige Lebensmittel. Hinzu kommt ein zu viel von Genussmitteln wie Kaffee, Süßigkeiten, Alkohol, Nikotin und co. Nur wenn alle Systeme im Körper aufeinander abgestimmt sind, bringt Training Resultate. Entscheidendes Hormon ist Testosteron sowohl beim Mann als auch bei der Frau. Achte darauf das dein Hormonhaushalt stimmt und meide Testosteronkiller.

#5 Zu wenig intensives Training: Die meisten Menschen haben noch nie gespürt wie sich ein intensives Training anfühlt. Dümpeln immer in submaxilen Bereichen und wissen gar nicht wo ihre temporären Leistungsgrenzen sind. Intensiv zu trainieren ist natürlich kein Zuckerschlecken. Aber warum sollte sich dein Körper verändern, wenn du ihn nicht dazu bringst. Ein Trainingsreiz muss überschwellig sein und das in jedem Training. Nur wenn du weißt wo deine Grenzen sind, kannst du sie mit konstantem Training überwinden und verschieben. 
Das erreichst du nicht, wenn du den Reiz immer vorher abbrichst, bevor es für deinen Körper zu der richtigen Information wird sich anzupassen. Leider ist das dann wahrscheinlich nicht nur im Training so, sondern spiegelt sich in deinem ganzen Leben wieder.
Hilfreich kann es sein dein Training zu dokumentieren. So hast du eine Möglichkeit zu analysieren wann du was richtig oder falsch gemacht hast. Du kannst Werte notieren und versuchen sie zu verbessern. Zu Papier gebrachtes hat auch einen besondern Effekt auf deinen Geist.

#6 Falsche Trainingsmethoden: Jede Woche gibt es neue Fitnesstrends und -programme. Neue Übungen und neue Gerätschaften, die dir weiß machen wollen, dass du so ganz einfach und besser trainieren kannst.
Fitness bzw. Training ist so simpel. Unser Körper funktioniert seit Jahrhunderten gleich und für jeden gelten die gleichen physikalischen Gesetzmäßigkeiten. 
Trainiere einfach grundlegende Bewegungsmuster, lege die großen Hebel um und los geht deine Reise. Suche dir einen oder mehrere gute Trainingspartner habe Spaß an deiner Verwandlung und schau nicht links oder rechts nach einfacheren Methoden. Es gibt keine Abkürzung auf dem Weg nach oben. Gibt es schon, da musst du zwar immer noch trainieren, aber davon soll hier nicht die Rede sein.

#7 Unzureichende Regeneration: Angefangen beim Schlaf abermals über Ernährung hin zum allgemeinenen Stressmanagement. Schlaf ist extrem wichtig. Die beste Zeit ist nach wie vor zwischen 22:30 und 6:30. Dennoch müssen die immer genannten 8 Stunden nicht das generelle Maß sein. Es gibt sehr individuelle Schlafzeiten, genauso wie es individuell "innere Uhren" gibt. Von Kurzschläfer über Langschäfer zu Frühaufsteher und Nachteule. Auch Schlaf ist etwas individuelles. Trotzdem sollten du nicht weniger als 6 Stunden schlafen, abends kein Alkohol trinken, nach 14 Uhr keinen Kaffee mehr, deine Schlafumgebung richtig gestalten und vielleicht ein Abendritual etablieren. 
Was das allgemeine Stressmanagement angeht kann man sagen, dass wir uns hierbei weitestgehend in der Gedankenwelt des Menschen befinden. Die Bewertung und die innere Einstellung dem Leben gegenüber, ob wir Dingen einen Sinn beimessen oder nicht ist hier von entscheidender Bedeutung. Chronische Stressfaktoren jeglicher Art verhindern ganz extrem deine Trainingsresultate, da sie sich auf jeden bereits genannten Punkt auswirken.

 

#8 Keine Ziele: Nur bloß fit sein oder ein bisschen abnehmen für ein spezielles Event sind zu schwache Motive. Innere Bilder die mit starken Emotionen besetzt sind, eine Vorstellung von Dir, wie du in Zukunft aussiehst, was du kannst und wie du auf andere wirkst und dich fühlst. Das sind intrinsische Motive die immer und immer wieder visualisiert und vor allem gefühlt so stark werden können, dass sie deine stärkste Triebfeder werden und Dinge möglich machen. Es kommt darauf an, wie sehr du es willst. Du entscheidest über deine Zukunft, Du hast die Macht zu gestalten und zu schaffen in Bezug auf deinen Körper und auf deine ganz eigene Welt. Nur wer eine Richtung hat, wird seinem Ziel näher kommen. Du brauchst keinen konkreten Fahrplan, Hauptsache du beginnst und hälst durch. Auf deinem Weg werden sich Möglichkeiten auftun und Chancen ergeben.

Hängen

Der aktive Hang ist äußerst potente Medizin. Für die Schulter obligat, denn aus entwicklungsgeschichtlicher Perspektive ist die Schulter auf „Affenniveau“ stehen geblieben. Hangeln und klettern war immer Teil unserer Fortbewegung.


Hängen schult die Griffkraft die neben der Quadricepskraft ein entscheidender Vitalparameter ist. 
Nur durch den Hang kommt die Wirbelsäule in volle Aufrichtung. Ein Segen bei dem täglich stundenlangen Sitzen.

Richtig angewandt trainiert man gleichzeitig auch noch aufrichtenden Muskulatur und die wichtigsten Teile der Bauch und Rumpfmuskulatur.

Präventiv oder therapeutisch eingesetzt ist das Hängen die wichtigste Maßnahme um Schulter- und Wirbelsäuleprobleme in den Griff zu bekommen.

In jedem Haushalt sollte es eine Möglichkeit geben zu hängen. So kann es in den Alltag eingebaut werden und es kann eine Gewohnheit entstehen.

Nimm dir vor täglich zwischen 2-10 Minuten zu hängen. Es muss natürlich nicht am Stück sein. 

Viel Spaß 💪🏻

Das Gesetz der Faulheit

Das Gesetz der Faulheit:

 

In der Antike übte man sich noch im Müßiggang und Nichts-tun war die Tagesordnung der Privilegierten. Arbeit war etwas für Sklaven. Es regierte die Faulheit.

 

Vor rund 200-300 Jahren etablierte sich zunehmend unsere heutige Leistungsgesellschaft. Erwerbsarbeit ist eng verknüpft mit sozialem Status. Der nicht-arbeitende Teil der Bevölkerung wird stigmatisiert und gesellschaftlich geächtet.

 

Nur wer viel leistet ist auch etwas wert. Viel zu tun zu haben, wenig Zeit zu haben, sind oft Ausdruck dafür, voll im Leben zu stehen. Man bekommt Anerkennung. Egal ob die Gesundheit leidet und der Mensch allmählich zerbricht. Wer nicht vorwärts prescht geht rückwärts. Der unstillbare Durst nach mehr, gespeist von einem kollektiven Glaubenssatz der Knappheit treibt unsere Gesellschaft an. Nur wohin und zu welchem Preis? 

 

So ziemlich jede Technologie die in jüngster Vergangenheit erfunden wurde diente dazu uns Zeit zu ersparen um mehr Freizeit zu haben, weniger schwere Arbeit zu leisten. Angefangen bei der Waschmaschine weiter über Auto, Kommunikationstechnoligien und vieles mehr. All das scheint aber nur zu mehr Beschleunigung geführt zu haben, zu einem noch-mehr. Es werden Dinge gekauft die niemand braucht, es werden Werte glorifiziert die eigentlich keine sind. Die Statussymbole Auto, Haus, ein volles Konto, teure Kleidung und Luxus sind nach wie vor vorherrschend und befeuern die Leistungsmaschinerie immer nur noch mehr.

 

Die Entlastung von schwerer Arbeit durch Maschinen führte dazu das die meisten Menschen einen sitzenden Beruf ausüben und es in Zukunft immer mehr wird. Der technische Fortschritt ist nicht aufzuhalten. Die Digitalisierung löst viele automatisiertere Tätigkeiten ab. Die durch sitzende Jobs entsandten Bewegungsarmut macht die Menschen träge und fördert die falsche Form der Faulheit. Der menschliche Geist mag abends völlig ausgelaugt zu sein, während der Körper den ganzen Tag auf Aktivität gewartet hat. Der Puls hat keine wirklichen Spitze erreicht, wenn überhaupt durch Ärger bei der Arbeit. Abends wird dann in der Horizontalen gefaulenzt und hochkalorisches Junkfood verspeist. 

 

Auf der einen Seite beschleunigt der technische Fortschritt das Leistungsdenken angetrieben von einem verzerrten Menschenbild aus dem Silicon Valley. Auf der anderen Seite können wir unseren Hang zur Faulheit durch diese Technologien ausüben. Das Auto hindert uns am Laufen, der Fahrstuhl und die Rolltreppe am Treppensteigen, der Sprachassistent am aufstehen, Suchmaschinen am selber denken, Einparkhilfe, elektrische Fensterheber und viele andere Hilfsmittel auch außerhalb des Autos reduzieren unsere tägliche Bewegung auf ein Mindestmaß.

 

Doch wir dürfen nicht vergessen, dass alles seinen Preis hat und die Ressourcen nicht unendlich sind. Es ist mehr als genug da, aber eben nicht unendlich. Es ist an der Zeit seine Verhaltensweisen zu reflektieren. Wieder anfangen selber zu denken, aktiv zu werden, ein genug zu akzeptieren, alte Werte wieder aufleben zu lassen und neue humanitäre zu schaffen.

 

 

Tu es Dir zu Liebe und für die zukünftigen Generationen. Sei hin und wieder faul, endschleunige und nimm dir Zeit für dich und was dir lieb ist. Reflektiere die von der Gesellschaft indoktrinierten Verhaltensweise und Ansichten wie du dein Leben zu Leben hast. Löse dich von Dingen und hör auf dein Ich über Materielles auszudehnen. Finde Erfüllung in Dir und eine gesunde Form der Faulheit die nicht von einer Trägheit deines Herzens herrührt. Trägheit die entsteht durch einen Mangel an Sinnhaftigkeit, Motivation und Energie.

Diabetes Typ 3

ALZHEIMER = DIABETES TYP III

Bei der Alzheimererkrankung besteht im Gehirn ebenso wie bei Diabetes Typ I und II ein Insulinmangel und eine Insulinreistenz.
Wo kommen nun die Beta-Amyloid Plaques und die Resistenz der Zellen her?

Eine Antwort auf 2 Fragen: Ein chronisch hoher Blutzuckerspiegel und der damit einhergehende chronisch erhöhte Insulinspiegel sind der Grund! 
Insulin hat bei weitem mehr Funktionen im Körper als nur den Zucker zu den Muskelzellen zu bringen.
Insulin wirkt an der Blut-Hirn Schranke und kann diese schädigen. Die Ablagerungen im Gehirn sind nichts anderes als das Resultat von chronischen Entzündungsprozessen die durch einen chronisch erhöhten Insulinspiegel hervorgerufen wurden.

INSULIN TRIGGERT ENTZÜNDUNGEN!! Nicht nur im Gehirn!

Was führt zu der vermehrten Ausschüttung von Insulin? Natürlich Zucker und alles was als Zucker verstoffwechselt wird, nämlich Stärke (Kuchen, Brot, Getreide, Chips, Limonaden, Kartoffeln, Kekse, Gummibärchen usw. usf.).

Also ist wiederum die Ernährung der Schlüssel sowohl präventiv als auch kurativ neurodegenerative Erkrankungen zu heilen und vorzubeugen.

Alternative zu Kuhmilch

Die meisten Nahrungsmittelunverträglichkeiten in der Bevölkerung findet man gegen Kuhmilch (das Eiweiß Casein in der Milch), Eier, Weizen (Gliadin) und Soja.

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass es bei dem Eiweißmolekül in der Milch, dem Casein zu einer Mutation gekommen ist. Wenn das Immunsystem des Mensch darauf reagiert, attackiert es das Beta-Lactoglobulin.
Eine solche Unverträglichkeit kann sich in Hautsymptomen wie z.B. Akne, Juckreiz, Neurodermitis oder in Atemwegssymptomen wie z.B. Asthma (oft bei Kindern), verstopfte Nase, belegte Stimme äußern. Des weiteren kann es sich auch in eher allgemeinen Symptomen wie Müdigkeit, innere Unruhe, Stimmungsschwankungen, ständige körperliche Erschöpfung, Schlaflosigkeit, Konzetrationsprobleme etc. zeigen. Diese lassen sich oft schlecht beurteilen, da es sehr subklinische Symptome sind. Dabei hilft es nur Kuhmilchprodukte (auch verstecktes Casein) für mindestens 2 Wochen zu eliminieren und überprüfen wie man sich fühlt.

Das gleiche Problem, des mutierten Eiweißes ist beim Weizen der Fall, denn der Gluten bzw. Gliadiangehalt hat sich durch Überzüchtung extrem erhöht.

Eine tolle Alternative zu Kuhmilch sind Schafsmilch oder Ziegenmilchprodukte aus ökologischer Tierhaltung. Das in den Milchprodukten enthaltene Eiweiß wird in der Regel problemlos vertragen.

Des weiteren werden frische Sahne und Butter auch meist gut vertragen, da sie hauptsächlich aus Fett bestehen und der Eiweißgehalt unter 0,4% ist.

Meine Empfehlung: größtenteils auf kommerziell hergestellte und industriell verarbeitete Kuhmilchprodukte zu verzichten und stattdessen auf die beiden oben beschrieben Alternativen auszuweichen.

Die Amygdala/Mandelkern

Die Amygdala zu deutsch Mandelkern ist eine besonders wichtige Struktur im Gehirn (als Teil des Limbischen Systems), wenn es um die Verarbeitung von sämtlichen auf den Organismus wirkende Reize geht.

Die Amygdala koordiniert Verhalten, Immunabwehr, neuroendokrine Reaktionen auf Umwelteinflüsse. Zudem fungiert der Mandelkern als Verarbeitungszentrum für emotionale Erinnerungen.
Die Amygdala beobachtet eintreffende äußere und innere Signale und vergleicht sie mit abgespeicherten emotionalen Gedächtnisinhalten. 
Aus diesem Grund, kann die Amygdala sofort, noch bevor höhere Gehirnzentren erreicht werden, den Status des autonomen Nervensystems und unseren emotionalen Status beeinflussen.

Eine weitere Funktion des Mandelkerns ist es, bekannte und gewohnte Muster zu organisieren. 
Wenn in frühen Lebensjahren zu oft inkohärente Herzfrequenzmuster, durch z.B. Angst, Aggression Wut, Trauer etc. antreten, speichert die Amgygdala diese disharmonischen Muster als "normal" ab. Diese Disharmonie wird dann zur Grundstimmung des jeweiligen Befindens. Aus diesem Grund fühlt der Mensch sich dann in nicht harmonischen Mustern wohl. Der Mensch fühlt sich dann "zu hause", bei interner Inkohärenz. 

Was kann man tun? Sich dessen bewusst werden und Kohärenz im eigenen Körper fördern. Wissenschaftlich bewiesene Methoden sind, Herz-Hirn-Kohärenz. Durch eine simple Meditation in Kombination mit Atmung und bewusst herbeigeführten Emotionen der Dankbarkeit, des Mitgefühls etc. erreichen wir eine Veränderung der Herzfrequenz. Diese Veränderung der Herzfrequenz führt dazu, dass die Aktivität der autonomen Nervensystems sich verändert. Dadurch werden andere Organsysteme, besonders das Gehirn in den gleichen vagotonen Rhythmus gezogen. Eine regelmäßige Anwendung fördert Resilienz in deutlichem Maß. 

Video folgt bald. Wer mehr darüber erfahren möchte:

--> https://www.heartmath.org

Stress behindert die Verdauung

Wenn wir nur genau hinhören, dann bemerken wir, dass unser Körper uns stetig zu uns spricht und uns mit den richtigen Informationen versorgt, die für unser individuelles Gesundheitsziel wichtig sind.
Stress ist ein notwendiger Teil unserer Natur, wohingegen der Umgang mit Stress das Gesundheitslevel determiniert.
Betrachte den Umgang mit Stress wie ein Kontinuum zwischen Spannung und Entspannung ähnlich wie eine Insuinresistenz bei einem Typ II Diabetiker.
Wir alle finden uns auf diesem Spektrum zu jeder nur erdenklich Zeit. Jeder von uns hat die Kraft, dass zu verändern, was wir erfahren indem wir uns mit einem tieferen Teil von uns beschäftigen.
Stress kann real sein oder wahrgenommen, das heißt, dass es auf die individuelle Bewertung der Situation ankommt.
Stress führt dazu, dass der Verdauungstrakt seine Tätigkeit nicht mehr richtig ausführen kann. 
Das bedeutet, dass nicht genügend Magensäure, Enzyme, Bakterien da sind um eine adäquate Assimilation, Stoffwechsel und Verdauung der Nährstoffe zu gewährleisten.
Das nächste mal wenn du isst, frag dich ob du unter Stress isst?? Ein Anhaltspunkt ist die Atmung -- ist der Atem flach oder tief?
Verbinde dich mit deinem Herz und checke deine Herzfrequenz und finde heraus ob du etwas über eine vertiefte Ausatmung daran ändern kannst.
 

Gewichtsreduktion -- Liegt der Schlüssel in der Darmflora

Oberflächlich betrachtet gibt es keine offensichtliche Verbindung zwischen Gewichtsreduktion und der individuellen Darmflora. Sie helfen uns dabei unsere Nahrung zu verdauen...

Jetzt wissen wir, dass diese Mikroorganismen eine sehr bedeutende Rolle spielen und für unseren Stoffwechsel sehr wichtig sind. Sie sind nicht nur passive Bewohner unseres Darms, vielmehr aktive Teilnehmer bei der Verdauung.

Also was passiert, wenn die falschen Bakterien vor Ort sind? Sind wir somit zu einem Leben mit Übergewicht und Diabetes verdammt?

Übergewichtige Menschen haben ein ärmeres Mikrobiom als schlanke Menschen. Das bedeutet die Diversität ist deutlich geringer. Zudem finden sich auch noch andere Spezies in schlanken Menschen.

Das Mikrobiom ist vergleichbar mit einem Regenwald. Je komplexer und diverser das Ökosystem, desto resilienter ist es.

Bakterien haben die Fähigkeit die Kalorienanzahl die wir aus der Nahrung aufnehmen zu verändern. Somit können sie unseren Metabolismus tiefgreifend regulieren. Sie haben dadurch auch Einfluss auf das Insulin, welches unser Körper produziert.

Das heißt im Umkehrschluss, dass konstant mehr Kalorien durch die Bakterien aufgenommen wird als normal.

Die gute Nachricht ist, dass negative Veränderungen in der Darmflora reversibel sind. Dazu müssen wir nur wissen, was zu Veränderungen in beide Richtungen führt. Der Schlüssel liegt, wie vermutet im Lebensstil, besonders in der Ernährungsweise.

10 Empfehlungen für eine gesündere Darmflora: 
1. weniger bis gar keine verarbeiteten Lebensmittel
2. wenig Zucker, raffinierte Kohlenhydrate, (Brot, Nudeln, Cerealien etc.)
3. ein hochwertiges Probiotikum für 3-6 Monate
4. Darmreinigung (inkl. Parasitenkur, Pilzkur etc.)
5. Vorsicht mit Antibiotika
6. Präbiotika konsumieren: Gemüse (Ballaststoffe), fermentierte Lebensmittel
7. Stressmanagement (Achtsamkeitsübungen, Meditation etc., da Stress in jeglicher Form auch Veränderungen im Mikrobiom herbeiführt)
8. weniger Alkohol
9. regelmäßiges Training mit leichter bis hoher Intensität, da durch Bewegung die Darmbakterien unterstützt werden
10. viel Abwechslung in der Lebensmittelauswahl

Die Leber

Die Leber: Ein besonders wichtiges Entgiftungsorgan des menschlichen Körpers. Weitere entgiftende Organe sind der Darm, die Niere und die Haut. 

Die Leber hat neben der Produktion von Gallenflüssigkeit die Aufgabe Alkohol, Schadstoffe aus der Umwelt, Medikamente, Nahrungsmittelzusätze aufzunehmen und abzubauen.
Des weiteren dient die Leber als Zuckerspeicher, Vitaminspeicher und Eisendepot

Wird die Leber dauerhaft mit Toxinen überlastet kann durch zu viele freie radikale das Gewebe geschädigt werden. Eine klinische Diagnose ist oft eine Fettleber, da Fettgewebe dazu dient Giftstoffe zu speichern. Die Leberfunktion ist somit starke beeinträchtigt, es können Entzündungsprozesse stattfinden die am Ende in einer nicht-alkohol bedingten Leberzirrhose enden.

Bevor man Reinigungsmethoden, wie z. B. eine Darmreinigung anwendet, sollten alle Entgiftungswege frei sein. Aber auch währenddessen oder einfach zwischen durch tut man gut daran seine Leber zu unterstützen.

Mariendistelextrakt enthält besonders viele Bioflavonoide die den Leberzellen bei der Regeneration helfen. Die darin enthaltenen Stoffe werden Silymarin genannt und fangen freie Radikale ab.

Dosierung: 200 -400mg täglich.

Nichts desto trotz muss natürlich die Ursache ganzheitlich bekämpft werden. Genussmittel einschränken, Übergewicht reduzieren, stoffwechseltypgerecht essen und vor allem wenig Alkohol konsumieren.

Eine weitere Maßnahme ist der so genannte Leberwickel. Der Wickel dient dazu, die Durchblutung in der Leber anzuregen.

Anleitung:
-Wasser in einem Topf, oder mit einem Heißwasserkocher erhitzen
-Wärmflasche mit heißem Wasser füllen
-Kleines Handtuch ins heiße Wasser hineintauchen
-Handtuch gut auswringen und doppelt gefaltet auf die Leberregion legen
-Wärmflasche darauf packen
-Großes trockenes Handtuch - möglichst luftdicht darum wickeln
-ca. 30 Minuten gut zugedeckt hinlegen

Aus der TCM kennt man ggf. die Organuhr. Das bedeutet, dass jedes Organ zu einer bestimmten Zeit besonders aktiv ist. Der ideale Zeitraum für einen Leberwickel ist in der Mittagszeit zwischen 12 und 14 Uhr. Abends wirkt ein Leberwickel schlaffördernd.

Light und Zero Getränke

Die Auswertung von zahlreichen Studien hat ergeben, dass der regelmäßige Konsum von Diät Getränken, auch einmal pro Tag, eine deutliche Korrelation zu der Entstehung von Herzerkrankungen, Schlaganfall, metabolischem Syndrom, hohem Blutdruck, Diabetes und Adipositas aufweist.

In den ersten 10 Minuten:
Trickst deine Geschmacksknospen aus und greift deine Zähne an. Die Phosphorsäure attackiert den Zahnschmelz, während die Süßstoffe auf das gesamte System einwirken. Die Süßstoffe triggern die Geschmacksrezeptoren und gaukeln dem Körper vor einfach nur Zucker aufzunehmen.

Nach 20 Minuten:
Der Körper schaltet in den Fettspeichermodus. Genau wie bei normalen zuckerhaltigen Getränken wird ebenfalls Insulin ausgeschüttet. Der Körper kennt nur "süß" und hat keine Ahnung von chemischen Süßstoffen.

Nach 40 Minuten:
Die potentiell tödliche Kombination aus Süßstoffen und Koffein führt zu einem kurzen suchterzeugenden Hoch, vergleichbar mit der Weise wie Kokain wirkt.
Excitotoxine (nervenschädigende Giftstoffe) werden freigesetzt die das Gehirn ermüden können, indem Nervenzellrezeptoren, bei regelmäßigem Konsum überstimuliert werden.

Nach 60 Minuten und weiter...:
Im Gegensatz zu der kurzen Befriedigung die du durch den regelmäßigen Konsum von Cola etc. bekommst signalisiert der Körper dir nach wie vor Süßgelüste.
Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit eine weitere Limonade etc. zu trinken oder schlimmer, noch mehr Junk Food --der Teufelskreis führt sich fort.
Zudem haben solche Getränke keinen Nährwert und fungieren als Antinährstoff indem sie deinem Körper Nährstoffe entziehen.
Deinen Durst werden sie ebenfalls nicht löschen, da sie dich eher dehydrieren. Ein Wasserverlust im Körper führt zu "Gehirnnebel", schlechter Konzentrationsfähigkeit, Müdigkeit und Nervosität.

Aktivierte Nüsse

AKTIVIERTE NÜSSE:

Nuss ist nicht gleich Nuss! Bei Lebensmitteln, ist es immer wichtig auf die Qualität zu achten. Biologischer Anbau ist wichtig und die nicht gerösteten Varianten zu bevorzugen. Durch das Erhitzen, werden wertvolle Fettsäuren zerstört. Oft sind solche Nüsse auch mit unnötigen Pflanzenölen, Geschmacksverstärkern und viel Salz hergestellt und stellen somit eher eine Belastung für den Körper dar.

Es lohnt sich einen Blick in die Natur zu werfen. Dort fallen Nüsse vom Baum und werden durch den Regen aufgeweicht -- aktiviert -- bis sie schließlich zu keimen beginnen.
Aktivieren bedeutet, dass die Nüsse ihre gesamte Energie entfalten, dass durch den Kontakt mit Wasser initiiert/aktiviert wurde.

Aktivierte Nüsse sind bekömmlicher und gehaltvoller. Zum einen wird die in den Nüssen enthaltene Phystinsäure deaktiviert, die z.B. bei Nussallergien eine Rolle spielt und die Eigenschaft hat Mineralstoffe (Calcium, Kalium etc.) zu binden. Erst wenn Nüsse über längere Zeit Feuchtigkeit ausgesetzt sind, werden die wertvollen Nährstoffe freigegeben und können somit vom Körper besser aufgenommen werden.
Auch der zum Teil bittere Geschmack von Nüssen wird dadurch reduziert. 

Jetzt willst du bestimmt direkt loslegen und deine Nüsse einweichen. So gehts:

- Wasser mit etwas Himalayasalz
- weichere Nüsse für ca. 4 Stunden einweichen
- härtere Nüsse über Nacht einweichen lassen
- die Nuss muss roh sein!
- anschließend das Wasser wegschütten und die Nüsse gründlich waschen 
- die Nüsse können danach wieder getrocknet werden oder direkt verzehrt werden (je nach Geschmack)

Viel Spaß 

Sojalecithin -- E322

SOJALECITHIN oder auch als E322 gekennzeichnet, ist ein Stoff, der aus der Sojabohne gewonnen wird.
In der Lebensmittelindustrie fungiert dieser Zusatzstoff als Emulgator.

An sich ist Sojalecithin unbedenklich. Das Problem ist allerdings, dass das Soja aus dem Sojalecithin gewonnen wird, sehr oft genetisch modifiziert ist und mit Glyphosat behandelt wird.

Keiner kann die Langzeitfolgen von genetisch modifizierten Pflanzen und Glyphosat richtig einschätzen. Wenn auch einige Studien dazu gelangt sind, dass gerade Glyphosat äußerst bedenklich ist.

Wo Sojalecithin zu finden ist: Zum Beispiel in Schokolade, Fertigprodukten und Eis. Wenn auf dem Label einer Schokolade steht, dass dort Sojalecithin oder E322 enthalten ist, deutet das auf einer minderwertige Qualität hin. Die Industrie spart durch den Stoff Kakaobutter und die Verarbeitung geht deutlich schneller. Bedeutet mehr Ersparnis für den Konzern - der Kunde leidet.

Achte also beim nächsten Kauf beispielsweise einer Schokolade auf das Label und investiere lieber 30 Cent mehr in eine hochwertige Bio-Schokolade.

Das Gefühl ist das Gebet.

Das Gefühl, ist das Gebet. Was heißt das? Es gibt verschiedene Arten des Betens, die 5. Art ist die verschollene und zugleich die mächtigste Form zu beten.

1) Umgangssprachliches Beten: Aus dem Bauch heraus formulieren wir Worte, die unser aktuelles Bedürfnis nach Hilfe, Danksagung, Erleichterung ausdrücken. 

2)Das bittende Gebet: Anlass sind oft tiefe seelische Probleme und Krankheit. Wir wenden uns an eine höhere Instanz, weil wir mit unserem Latein am Ende sind. Wenn alle weltlichen Mittel versagt haben, soll die göttliche Macht aus Gnade Heilung bringen.

3) Rituelles Gebet: Vorformulierte Gebete, die auswendig gelernt werden und über Generationen hinweg zu verschiedenen Anlässen rezipiert werden.

4) Meditatives Gebet: Diese Form kommt ohne Worte aus. Schweigend wird Kontakt zu der schöpferischen Welt um uns und in uns aufgenommen.

Die fünfte (5) Form nutzt das Gefühl der bereits verwirklichten Vorstellungen, dessen was wir im Gebet zum Ausdruck bringen wollen als Art zu beten. Wir fühlen uns so, als sei unser Gebet bereits erhört worden. 

Auf diese Weise zu beten impliziert einen aktiven Entscheidungsprozess, mit dem wir die latent vorhandene mögliche Zukunft aussuchen.

Wie kann so etwas funktionieren? Das Instrument zur Veränderung ist das Gefühl!
Die Welt um uns herum funktioniert wie ein Spiegel, der unsere Emotionen die wir tief in uns haben widerspiegelt.

Quantenphysiker haben beobachtet, dass sie die Experimente durch ihre Gefühle beeinflussen können. Diese Einflüsse dehnen sich auf die Welt um uns herum aus.

Wichtig ist zu wissen, dass Gedanken unmittelbar mit unseren Emotionen verknüpft sind.
Die Folge daraus ist, dass wenn wir fühlen, was wir täglich ununterbrochen tun, uns in einem ständigen Gebet befinden. 
Die Emotion bestimmt das Motiv unseres Gebetes und ist zugleich die Energiequelle für die Realisation.

Es ist wichtig, die schöpferische Macht in uns zu entdecken und die Wechselwirkungen mit der Welt zu spüren.

So wie wir denken fühlen wir und so leben wir. Das ist die Schnittstelle zwischen Geist und Materie.

Wen das Thema interessiert, dem empfehle ich die Bücher von Gregg Braden.

Zucker in Lebensmitteln

Wenn du abgepackte und verpackte Lebensmittel kaufst, acht auf versteckten Zucker. Es ist wichtig die Labels zu lesen und zu vergleichen. Es gibt immer eine Alternative. Auch wenn nicht explizit ZUCKER drauf steht, ist es meist unter einem anderen Namen gekennzeichnet.

Die WHO hat einen Grenzwert für den maximalen täglichen Konsum von Industriezucker festgelegt. Der Wert beträgt 18 g was ca. 3 gestrichenen Teelöffeln entspricht.

Hier eine Liste, die bei weitem nicht vollständig ist:

Apfelfruchtsüße
Dextrin
Dextrose
Fruchtsüße
Fruktose
Fruktose-Glukose-Sirup
Fruktosesirup
Gerstenmalz
Gerstenmalzextrakt
Glukose
Glukose-Fructose-Sirup
Glukosesirup
Invertzuckersirup
Karamellsirup
Kokosblütenzucker
Laktose
Maltodextrin
Maltose
Malzextrakt
Malzzucker
Palmzucker
Raffinose
Rohrohrzucker
Rohrzucker
Rübenzucker
Saccharose
Stärkesirup
Süßmolkenpulver
Traubenfruchtsüße
Vollrohrzucker
Weizendextrin und viele mehr....

Kokosöl/Gift?!

Ist Kokosöl wirklich reines Gift?? 

--> https://www.youtube.com/watch?v=Mnc_aoN7lMM&t=735s

Auch zur mir ist bereits ein Raunen der Unsicherheit durchgedrungen. Aus diesem Grund möchte ich die Verunsicherung etwas auflösen.

Sobald eine Professorin mit 2 Doktortiteln etwas sagt, wird alles in Frage gestellt was man bisher geglaubt hat. Das ist allerdings ein eher generelles Problem. An einem solchen Beispiel wird es jedoch besonders deutlich.

Seit den 1950er Jahren gibt es eine Debatte über Fett und seine unterschiedlichen Darreichungsformen. Gesättigt, ungesättigt (einfach, mehrfach usw.), mittelkettig, langkettig, Transfette usw. usf.. Eine regelrechte Verteufelung seit 1960. All das beruht auf einer Fehlinterpretation eines Wissenschaftlers, was dazu geführt hat, dass der Mythos entstanden ist, das Fett fett macht. Daraufhin wurden Kohlenhydrate in den Himmel gelobt und weniger Fett (besonders gesättigt Fette) konsumiert.
Parallel ist seid dem die Zahl der chronisch Kranken angestiegen.

In dem Vortrag wird ziemlich primitiv argumentiert. Hier wird Kokosöl mit Schweineschmalz verglichen, dass wisse man sei ja ungesund... und Kokosöl enthalte jede Menge gesättigte Fettsäuren. Frau Dr. Dr. Michels eröffnet hier wieder die alte Debatte über gesättigte vs. ungesättigte Fettsäuren die eigentlich schon vor Jahren geklärt wurde. Die gesättigten Fettsäuren würden sofort die Herzkranzgefäße verstopfen. 

Das war es eigentlich auch schon. Keinerlei wirkliche Erklärung und Argumentation wird herangeführt. Lediglich die Aussage, dass es in Bezug zu Kokosöl kein richtiges Studienmaterial gebe würde.

Das stimmt allerdings nicht!!! Wer mal allein schon bei Pubmed den Suchbegriff coconut oil eingibt bekommt innerhalb von Sekunden 2122 Treffer. 
--> https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=coconut+oil

Gut. Das sagt zunächst erstmal nichts über positive oder negative Effekte. Jedoch sollte die Glaubhaftigkeit der Frau Professorin schonmal angezweifelt werden.

Nun zum mittlerweile sehr ausgelutschten Thema der ach so bösen gesättigten Fettsäuren und Cholesterin.
Laut Frau Michels führen gesättigte Fettsäuren zum Anstieg des Cholesterinspiegels und somit zu verstopften Arterien und letztendlich zum Herzinfarkt. 
Ich denke die Dame hat noch nie irgendwelche Studien gelesen... und haut einfach veraltete Empfehlung der DGE raus.
Arterielle Plaques bestehen zu einem größten Teil aus Calcium und nur zu 2% aus Cholesterin. Die American Heart Association hat vor geraumer Zeit Cholesterin sogar frei gegeben.
Muttermilch besteht sogar zu 50% aus gesättigten Fettsäuren.
Cholesterin ist nicht das Problem!! Entscheidend ist das Verhältnis zwischen LDL und HDL.
Bitte glaubt nicht einfach irgendwas, was schon längst widerlegt ist und informiert Euch selber bei unabhängigen Plattformen.

Ein weiterer Punkt. Frau Michels empfiehlt Rapsöl und Olivenöl zum braten. Auf gar keinen Fall!!! Rapsöl hat einen zu niedrigen Rauchpunkt an dem es schädlich wird 130 Grad). Olivenöl maximal bis 150°. Auch das ist erwiesen und eine besonders schlechte Empfehlung von Frau Michels. Kokosöl und Butterschmalz sind die Fette die sich hoch erhitzen lassen (185-205°) und aufgrund des Rauchpunkts
eben nicht schädlich wirken.

Die Einteilung „gesättigte Fette = ungesund“ und „ungesättigte Fette = gesund“ ist viel zu allgemein und längst überholt. Unterschiedliche Moleküle – unterschiedliche Eigenschaften – unterschiedliche Wirkungsweise im Körper.

Fazit: Kokosöl ist nicht schädlich und schon gar nicht giftig. Entscheidend ist auch hierbei die Qualität. Es sollte natives Kokosöl sein aus kalter Pressung. Habt keine Angst, glaubt mir auch nicht einfach und schon gar nicht Frau Michels. Recherchiert selber.

 

Im Endeffekt sind wir wieder bei biochemischer Individualität, wie viel Fett jeder verträgt und einer Fülle anderen Faktoren die dazu führen, das Arterien verkalken, Herz- oder Hirninfarkte etc. entstehen. Das liegt ganz sicher nicht allein am Kokosöl sonder sollte ganzheitlich betrachtet werden.

Sixpack

Das Sixpack, oft symbolisch betrachtet als der Inbegriff von Fitness. Besonders an der Körpermitte lässt sich erkennen, wie viel Wert ein Athlet auf sein Erscheinungsbild legt und wie diszipliniert er ist, was Training und vor allem ERNÄHRUNG angeht. Ein Sixpack entsteht nämlich in der Küche und nicht durch Training allein!

Weitestgehend wird das Sixpack als absolutes Schönheitsideal betrachtet. Dennoch ist ein gut traininerter Rumpf obligatorisch für eine athletische Performance.
Gemeinsam mit der Rückenmuskulatur bildet die Bauchmuskulatur ein Korsett welches stabilisiernd wirkt. Dadurch gehen wir aufrecht und haben eine athletische Haltung.

Eine starke Körpermitte ist in vielen Sportarten von entscheidender Bedeutung. Die Bauchmuskulatur absorbiert Kräfte von außen und ist die Basis für die Kraft, die wie selber produzieren. 
Nur mit einer starken Körpermitte können die Extremitäten ein Höchstmaß an Kraft generieren. Ist der Rumpf zu schwach, verpufft jeder Versuch Kraft aufzubringen im Nichts.

Jeder Mensch verfügt über ein Sixpack. Der Rectus abdominis (lat.) ist bei jedem verschieden ausgeprägt. Manch einer hat ein gerade Anordnung der einzelnen Packs, bei jemand anderem sind sie leicht versetzt. Das liegt an der anatomischen Anordnung der Sectiones intertendinei, die trennenden Sehnen der einzelnen Muskelbäuche, die gerade eben die einzigartige Form des Sixpack ausmachen.

Wann ein Sixpack sichtbar wird ist sehr unterschiedlich. Entscheindender Faktor ist der subkutane Körperfettanteil. Bei Frauen zwischen 13 und 16% bei Männern zwischen 11 und 14%. Garantiert sichtbar und mit guten Abgrenzungen zur umliegenden Muskulatur bei 10% Körperfettanteil und weniger im Unterhautgewebe.

Entwicklungsgeschichtlich stammt der Sixpackmuskel noch aus der Zeit, in der wir auf 4 Beinen gelaufen sind. Der Muskel diente dazu, die Organe zu sicher.

Wie also traininert man für ein Sixpack? Die Art und Weise des Trainings und die Auswahl der Übungen ist extrem wichtig. Die klassichen Übungen wie Sit ups und Crunches sollten auf jeden Fall vermieden werden. Solche Übungen führen zu einer starken Dysfunktionalität.

1. Du solltest wissen, wie du deine Rumpfmuskulatur in sämtlichen Ausgangsstellungen aktivieren kannst. Besonderer Augenmerk ist hierbei die untere Bauchmuskulatur.
2. Wenn du die Aktivierung beherrschst, kannst du bei jeder Bewegung die du traininerst deine Bauchmuskeln trainieren. Egal ob Kniebeuge, Ausfallschritt, Kreuzheben, Klimmzug, Dips, bei jeder Übung formst du dein Sixpack.
3. Ein starker Rumpf lässt sich nur über komplexe Bewegungsmuster trainineren. Trainingsmethoden wie z.B. Animal Moves oder der Sonnengruß aus dem Yoga sind hervorragend. Die Magie liegt in dem dynamischen Wechsel der Ausgangsstellung im Raum. Darüber hinaus atheltische Übungen wie Sprints und Sprünge eignen sich sehr gut.
4. Die Kröpermitte arbeitet isometrisch, während die Extremitäten Bewegungen ausführen. Aktivitäten wie Klettern, Bouldern aber auch gezielte Übungen, die dies berücksichtigen, sind sehr zu empfehlen.
5. Eine weitere Aufgabe des Rumpfes ist es, Rotation einzuleiten. Bevor du aber aktiv Rotation traininerst, solltest du erst einmal Übungen ausführen, bei denen du Antirotation übst. Das Bedeutet du widerstehst Rotation, die durch ein externes Gewicht oder die Schwerkraft auf deinen Körper wirkt. Dazu eignen sich z.B. unilaterale Übungen. Das sind z.B. push oder pull Übungen, die du mit einem Arm oder einem Bein ausführst während die Körpermitte stabil gehalten wird. 
6. Auch für die Muskeln der Körpermitte gelten alle Gesetze und Prinzipien des Muskelaufbaus.
- Time under Tension (Spannungszeit der Kontraktion)
- Intensität (gemessen am 1rep max.)
- chemisches Milieu (wie wie Laktat etc. wird produziert)
- Schaden (Muskelkater)
- Pump (die erhöhte Durchblutung)
Diese Faktoren entscheiden über den Muskelaufbau und müssen stets progressiv angepasst werden.
7. Zu guter letzt, vergiss auch nicht die Bauchmuskulatur zu entspannen, indem du sie dehnst und mobilisierst. Achte auch auf deine Atmung. Die Bauchmuskulatur sollte kontrakstionsfähig bleiben, auch wenn du atmest, sowohl in leichten als auch sehr belastenden Ausgangsstellungen.

Bauchfett

Es gibt verschiedene Arten von Fettgewebe. Die 2 großen Kategorien sind braunes und weißes Fettgewebe. Braune Fettgewebezellen sind seltener und sind hauptsächlich bei Neugeborgenen vorhanden. 

Die weißen Fettgewebezellen können sich an unterschiedlichen Stellen am Körper befinden. Je nach Drüsentyp speichert der Körper an unterschiedlichen Stellen Fett.

Der umgangssprachlich bezeichnete "Hüftspeck" ist unter dem Aspekt Gesundheit betrachtet gar nicht so schlimm. Sofern es nicht ins Extreme ausartet. Dieser "Hüftspeck" dient als Energiespeicher und verleiht dem Körper Substanz für schlechte Zeiten, ist sozusagen positiv zu bewerten.

Anders hingegen das Bauchfett, sowohl das viszerale als auch das subkutane Fett sollte keineswegs stark zunehmen.
Dieses Bauchfett fungiert als Hormondrüse und produziert Östrogene (auch beim Mann). Die Östrogene können dazu führen, dass die Hüften breiter werden und das Wachstum von Brüsten hervorgerufen wird (auch bei Männern --> Gynäkomastie).
Des weiteren produziert das Bauchfett Interleukin 6, welches dazu führt, dass Immunzellen angelockt werden und es zu einem chronischen Entzündungsprozess in den Fettzellen kommt.
Darüber hinaus kommt es parallel zu einer Verfettung der Leber und Skelettmuskulatur. Letztendlich führt das zu dem immer stärker zunehmende Diabetes Typ II.

Gründe für die spezielle Zunahme des Bauchfettes sind vor allem im Lebensstil und der Umwelt zu finden. Hier 3 Möglichkeiten die zu einer Zunahme von Bauchfett beitragen.

1. Ernährung: Bestimmte Lebensmittel führen dazu, dass das Bauchfett zunimmt (z.B. Weizen --> vgl. Weizenwampe). Auch wann und wie oft man isst spielt eine Rolle.
2. Endokrine Disruptoren (hormonähnliche Substanzen in der Umwelt)--> z.B. Plastikverpackungen, Kosmetika, Trinkwasser, Zahnpasta, Reinigungsmittel (Inhaltsstoff Triklosan) etc.
3. Zu wenig (intensive) Bewegung. Vor allem High Intensity Training hilft beim Abbau von Bauchfett, neben dem Verzicht auf bestimmte Lebensmittel.

 

Glutathion

Glutathion ist ein extrem wichtiges Antioxidans. Es hilft beim bändigen von freien Radikalen, bei der Elimination von Toxinen und recycelt andere antioxidative Stoffe wie z.B. Vitamin C und E.

Es besteht aus 3 Aminosäuren: Cystinsäure, Glyzinsäure und Glukaminsäure.

Des weiteren ist es unersetzlich für den Stoffwechsel, so ziemlich jede biochemische Reaktion, DNA-Synthese, Reparaturprozesse, Proteinsynthese, Transport von Aminosäuren und die Aktivierung von Enzymen.

Jedes System im Körper ist vom Glutathion-Spiegel anhängig. Ein niedriger Spiegel entsteht wenn Menschen altern, akut oder chronisch erkrankt sind (also Entzündungsprozesse jeglicher Art), sich wenig bewegen, falsch und ungesund essen.

Wie kann man nun seinen Glutathion-Spiegel hoch halten bzw. wieder auffüllen?

Eine wichtiger Punkt ist Bewegung. Durch die Anregung des Stoffwechsels wird der Körper angeregt mehr Glutathion zu produzieren. 

Ein weiterer Punkt ist die Ernährung. Aminosäuren sind die Bausteine von Eiweißen. Aus diesem Grund ist eine typgerechte und ausreichende Zufuhr von Protein obligat.

Die Natur beschenkt uns auch hier wieder mit einer Fülle von buntem Obst und Gemüse reichlich mit diesem wichtigen Stoff.
Einen besonders hoher Gehalt an Glutathion findet man in:
Spargel, Kartoffel, Paprika, Zwiebel, Brokkoli, Avocados, Kürbis, Spinat, Knoblauch, Tomaten, Äpfel, Banane, Wasserkresse, Rettich, Rüben, Kohlrabi, grüne Bohnen.
Auch Substanzen in Blumenkohl, Rosenkohl, Weißkraut und Petersilie können dazu beitragen den Glutathion-Spiegel anzuheben.
Gewürze wie Zimt, Kümmel, Kardamom, Gelbwurz können auch bei der Wiederherstellung helfen.
Selenhaltige Lebensmittel wie Sonneblumenkerne, Paranüsse, Walnüsse, Hülsenfrüchte, Thunfisch, Eier, Pute, Huhn, brauner Reis ist für die Bildung von Enzyme erforderlich die Glutathion enthalten.

Solange wir diese Lebensmittel regelmäßig aber typgerecht und individuell zu uns nehmen sind wir auf der sicheren Seite und können davon ausgehen, dass unsere Glutathion-Spiegel adäquat ist.

Stress, Bewegungs- und Schlafmangel, eine toxische Umwelt (Toxine, Viren, Medikamente, Reinigungsmittel, Strahlung, Luftverschmutzung etc.) und eine individuell genetische Schwäche bei der Synthese von Glutathion sollten dennoch berücksichtig werden.

Der Wille zur Kraft

Ich wünsche jedem, dass er lernt in seinem Leben die Kraft und Vitalität seines Körper voll auszuschöpfen. 
Training ist so viel mehr als nur Gewichte oder sich selbst gegen die Schwerkraft zu bewegen. Es ist eine Möglichkeit seine Persönlichkeit zu entwickeln und seinen Charackter zu formen. Durch kontinuirliches und stets progressives Training bildet sich nicht nur ein fantatischer Körper aus, der extrem leistungsfähig ist sonder auch die Psyche wird geformt und gewinnt an Stärke und Stabilität.
Eine Veränderung des Körpers hat auch immer einer Veränderung der Seele zu folge. Nicht nur die Welt erscheint ganz anders , sondern man nimmt sich selber anders wahr und wird von seinen Mitmenschen anders wahrgenommen. 

Also erweitere deine Grenzen und wachse am Widerstand. Gib deinem Körper die richtigen Bausteine durch eine gesunde Ernährung, die nötige Ruhe und hör auf ihn wenn er signalisert, dass du einen Gang runterschalten musst.

Wenn du trainnerst sei im Jetzt und spüre dich, trete aus deiner Comfort Zone und steige zu neuen Höhen auf, sowohl mental als auch körperlich.

Es ist zu schade sich ein lebenlang mit einem verkümmerten Körper zu plagen und nie die volle Blüte seines physischen Daseins erreicht zu haben.

BIO!?

Wer trinkt nicht gerne mal ein Glas Wein bei einem gemütlichen Abend?!

Dank eines interessanten Gespräches mit einem Winzer konnte ich mehr über die Hintergründe seiner Arbeit erfahren.

Besonders interessant fand ich den Unterscheid zwischen normalem Wein und Wein der ein BIO Zertifikat hat.

Ich muss dazu sagen, dass mir das ein wenig die Augen geöffnet hat und nicht alles Gold ist was glänzt. Ich empfehle in der Regel immer, wenn es möglich ist Bioqualität zu kaufen. Das werde ich auch nach wie vor tun.

Am Beispiel von Wein lässt sich allerdings ein Misstand darstellen, der den Konsumenten letztendlich noch mehr fordert über die Nachfrage den Markt zu regulieren. Jedoch bedeutet, dass das der Verbraucher entweder sich selber informieren muss, oder die Produzenten dies übernehmen müssen.

Bio Wein unterscheidet sich von normalem Wein nur in der Hinsicht, dass dieser häufiger und mit anderen Mitteln behandeln worden ist. Hierbei kommen Kontaktfungizide zum Einsatz (z.B. Schwefel und Kupfer) die nicht in das Blatt eindringen und somit durch Regen oder ähnliches wieder abgewaschen werden können. So muss der Winzer 10-12 mal Spritzen. Aber auch diese Stoffe gelangen in die Böden und wirken sich negativ aus (Schwermetalle).

Normaler Wein hingegen wird ca. 7 Mal mit einem Fungizid behandelt, dass vor falschem oder echtem Mehltau schützen soll. Dieses dringt jedoch in das Blatt ein und wächst mit.

Beides ist nicht gut. Heißt also: Biologische Weine herzustellen geht nicht??

Doch es geht. Und zwar kann man Trauben nutzen, die von Natur aus resistent sind, wie z.B. der Regent oder die Rebsorte Pollux und Phoenix. Problem ist hier, wie schon angesprochen der Verbraucher, da dieser das Angebot durch die Nachfrage regelt. 

Ich persönlich kannte diesen Unterschied zuvor nicht. Wie auch? Ich wurde ja nicht aufgeklärt. Eben das ist das gesellschaftliche und wirtschaftliche Problem.

Mein Empfehlung: Kauft für den nächsten gemütlichen Abend einen Regent (mild oder trocken), denn der schmeckt nicht nur hervorragend, sondern ist garantiert frei von Chemikalien. Dies können auch biochemische Laboranalysen bestätigen.

Zum Wohl!

VEGAN?!

VEGAN?! Zu der Frage, ob der Mensch wirklich ein Pflanzenfresser war, ist oder noch wird.

 

Die häufigsten Argumente der Menschen die eine vegane Ernährungsweise propagieren sind folgende.

1. Pflanzliche Nahrung sei gesünder als tierische (oft wird hierbei auf die China Study verwiesen, die bei erneuter Auswertung eigentlich ergeben hat, dass Getreide das viel größere Problem ist)
2. Der Mensch ist ein Pflanzenfresser aufgrund bestimmter Merkmale seiner Anatomie und Physiologie
3. Pflanzliche Nahrung liefert die gleichen Bausteine wie eine Mischkost aus tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln.
4. Ethische Gesichtspunkte, was Tierhaltung-, tötung usw. betrifft
5. Ökonomische und ökologische Faktoren, wie die massive Wasserverschendung, Rodung von Wäldern, Treibhausgasen etc.

 

Für sich genommen, sind das alles ziemlich gute Gründe für eine vegane Ernährungsform. Betrachten wir diese doch etwas genauer:

Zu Punkt 1: Pflanzliche Nahrung ist weder gesünder noch schlechter als tierische Kost. Vorausgesetzt, aber das gilt für beide Nahrungsquellen, sie sind ökologisch erzeugt. Kein Pestizideinsatz bei Pflanzen, keine Antibiotika, Hormone usw. bei Tieren. 
Zudem weiß man inzwischen, dass Ernährung bei weitem deutlich individueller ist, als lange Zeit angenommen. Wer Vegan propagiert, macht nichts anderes als die DGE und verordnet jedem die gleiche Kost. Ohne der biochemischen Individualität Rechnung zu tragen, die wissenschaftlich erwiesen ist und immer besser erforscht wird.
Historisch betrachtet hat der Mensch je nachdem wo er sich auf dem Erdball befunden hat, verscheidene Nahrungsquellen sich erschließen müssen. Auch wenn in unsrer globalisierten Welt alles zu jeder Zeit vorhanden ist, bedeutet das noch lange nicht, dass die exotische Frucht aus Fernost gesund für meinen Körper ist. 

Zu Punkt 2: Demgegenüber stehen eigentlich alle Erkenntnisse der Biologie, Evolution und Physiologie sowie Biochemie.
Hier ein paar Beispiele: Das Gebiss des Menschen besitzt alle Zahnkategorien die es gibt. Er hat Schneide bzw. Fangzähne, Mahlzähne usw. Auch der Kauvorgang gleicht nicht dem eines Pflanzenfresser. Denn er mahlt nicht seine Kost. Der Darm hat ebenfalls eine hybride Länge, die stark variieren kann. Die Länge des Blinddarms beträgt 5cm, wohingegen die Blinddarmlänge bei Pflanzenfresser bis zu 2m lang ist. Dort finden in Symbiose mit Bakterien Gärprozesse von Pflanzennahrung statt.
Unser energetisches System gleicht auch eher einem hybriden bzw. einem Omnivoren (Allesfresser) Esser. Wir schlafen nicht 90% des Tages wie es z.B. besonders spezialisierte Pflanzenfresser wie der Koala es tun, aufgrund der sehr energielosen Nahrung.
Des weiteren hätten wir uns nie so weiterentwickelt, hätten wir nicht energiereichere Kost zu uns genommen und gelernt diese zuzubereiten um unseren Verdauungstrakt zu entlasten und mehr Nährstoffe aufzunehmen. Natürlich sind wie auch keine Wiederkäuer wie z.B. Kühe, die eigentlich nichtmal das Gras verwerten sondern die Bakterien verstoffwechseln, die ihnen bei der Aufspaltung helfen. Gras hat nunmal nicht so viele Nähstoffe und Energie. 

Zu Punkt 3: Weitestgehend geht es hierbei um den Makronährstoff Eiweiß. Gegen pflanzliche Eiweißquellen ist überhaupt nichts einzuwenden. Allerdings darf man nicht nur auf dieser oberflächlichen Ebene bleiben. Jede Eiweißquelle ist verschieden und es gab niemals eine Kultur, die rein pflanzlich gegessen hat. Der Konsum von tierischen und pflanzlichen Nahrungsmitteln unterliegt starken Schwankungen. Wobei man eine deutliche Tendenz sieht von der Äquatorregion bis zu den Polen. 
Tierische Eiweißquellen liefern weitaus andere Nährstoffe als Pflanzen, werden anders verdaut und verstoffwechselt. Dieser Prozess, wie der Mensch aus der Nahrung Energie gewinnt, wie sie auf seinen Metabolismus wirkt ist gänzlich verschieden. 
Aus diesem Grund greift auch hier wieder das Indiviualitätsargument. Wir sind alle sehr verschieden, unsere DNA tickt anders von Mensch zu Mensch und wir müssen darauf achten, wie wir uns nach dem Essen fühlen. Eiweiß ist nicht gleich Eiweiß auch wenn das Aminosäureprofil gleich ist. Nahrung ist Information und dabei ist die Quelle ganz entscheidend.

Zu Punkt 4 und 5: Dies sind meiner Meinung nach die entscheidenen Argumente der Veganer. Genau aus diesem Grund kann man die vegane Ernährungsweise als ein Produkt der Kultur, unserer Gesellschaft verstehen. Es ist die Antwort der Menschen auf unsere Lebensweise. Leider wird diese Antwort oft dogmatisch gesetzt und alles andere verachtet. Ich bin mir nicht sicher ob das die richtige Antwort ist. Denn nicht für jeden ist eine rein vegane Ernährungsweise geeignet. Für viele mag es sich sicherlich richtig anfühlen, dann ist es auch gut so. Wenn man gesund ist, sich wohlfühlt, gut schläft, sich satt fühlt, selten krank ist, sein Optimalgewicht hat, gut Muskeln aufbaut, viel Energie und Antrieb hat. Wenn alle diese Kriterien und noch mehr erfüllt sind, diese auch über einen längeren Zeitraum (Jahre) anhalten, dann ist es womöglich die individuell richtige Ernährungsform.

Was die ethischen Kriterien betrifft, denke ich, dass Veganismus nicht die einzig richtige Antwort auf unsere Lebensweise ist. Wir können Tiere essen, ohne unsere Welt zu Grunde zu richten und nachhaltig und empathisch unser Fleisch produzieren. Das Problem ist Letztendes unsere geldzentrierte Wirtschaft und Industrie.
Aber da ist der Konsument gefragt. Jedes Stück Fleisch was gekauft wird, kann entweder biologisch erzeugt sein oder nicht. Der Konsument hat das Veto!

Zusammengefasst: Der Mensch war, ist und wird höchstwahrscheinlich immer ein Allesfresser bleiben mit einem genetisch festgelegt Stoffwechseltyp welcher seinen Nährstoffbedarf determiniert.
Wir sollten jedoch darauf achten, wer unser Fleisch produziert, wie unser Fleisch produziert wird und den Konsum anpassen, reduzieren und bewusster essen.
Alle dogmatischen Setzungen sind völliger Quatsch und führen nur zu einer Spaltung und einer Kontroverse die nicht unbedingt zielführend ist. Jeder muss für sich selber rausfinden was gut für einen ist. Hierbei heißt nicht, dass Vegan automatisch gesund ist.

 

"Sich Erden"

Wann hattest du das letzte Mal Kontakt mit Mutter Natur? Mit Kontakt meine ich richtigen Körperkontakt, ohne, dass eine Textilschicht dazwischen war z.B. barfuß über eine Wiese gelaufen, einen Baum angefasst, in einem See oder Fluss gebadet usw.?! In der heutigen Zeit tragen wir meist Kleidung, laufen auf Beton -- wenn wir überhaupt noch laufen -- und leben geistig oft fernab von der Natur.

Wollen wir dennoch gesund sein, ist es wichtig sich an die Gesetze der Natur zu halten. Tun wir dies werden sie uns beschützen und uns ein langes und gesundes Leben bescheren.

In diesem Artikel geht es um "Sich Erden" oder auch als "Earthing" oder "Grounding" bezeichnet.

Welche biophysikalischen Prozesse spielen sich also beim "Erden" ab? Die Erdoberfläche ist voll freier Elektronen und hat somit ein negatives elektrisches Potential. Treten wir also in Verbindung mit Mutter Erde beginnt ein Austausch zwischen den Elektronen des Körpers und denen der Erdoberfläche. Letztendlich nehmen wir das elektrische Potential der Erdoberfläche an, welches als "Erden" bezeichnet wird. Unter anderem entsteht ein Überfluss an negativ geladenen Elektronen die antioxidative Wirkung haben. Das bedeutet, dass sie freie Radikale in unserem Körper neutralisieren. Was bedeutet das? Ist das gut? Definitiv? Freie Radikale lösen oxidativen Stress aus und stehen mit Entzündungsreaktionen jeglicher Art und Alterungsprozessen in Verbindung. Dem kannst du durch das "Erden" entgegenwirken.

Ein Waldspaziergang -- am besten natürlich barfuß -- hat auch eine enorme gesundheitliche Wirkung. Schon der bloße Anblick eines Waldes reduziert nachweislich Stresshormone um 13,4%. Der Mensch ist nunmal so geschaffen, dass er sich in einer natürlichen Umgebung wohl fühlt! Sogar auf Blutdruck und Puls hat ein Aufenthalt im Wald senkende Auswirkungen. Es genügt z. B. in einer Woche für 2 Stunden im Wald zu spazieren um für 3 Monate einen gesundheitlichen Nutzen zu haben. Es müssen nicht einmal 2 Stunden am Stück sein. Das sollte für jeden machbar sein. Es ist an der Zeit wieder unser Naturbewusstsein wieder zu entdecken und uns mit Mutter Natur zu verbinden.

 

Die Seele wird vom Pflastertreten krumm. Mit Bäumen kann man wie mit Brüdern reden und tauscht bei ihnen seine Seele um. Die Wälder schweigen. Doch sie sind nicht stumm. Und wer auch kommen mag, sie trösten jeden. (Erich Kästner)