Das Gesetz der Faulheit

Das Gesetz der Faulheit:

 

In der Antike übte man sich noch im Müßiggang und Nichts-tun war die Tagesordnung der Privilegierten. Arbeit war etwas für Sklaven. Es regierte die Faulheit.

 

Vor rund 200-300 Jahren etablierte sich zunehmend unsere heutige Leistungsgesellschaft. Erwerbsarbeit ist eng verknüpft mit sozialem Status. Der nicht-arbeitende Teil der Bevölkerung wird stigmatisiert und gesellschaftlich geächtet.

 

Nur wer viel leistet ist auch etwas wert. Viel zu tun zu haben, wenig Zeit zu haben, sind oft Ausdruck dafür, voll im Leben zu stehen. Man bekommt Anerkennung. Egal ob die Gesundheit leidet und der Mensch allmählich zerbricht. Wer nicht vorwärts prescht geht rückwärts. Der unstillbare Durst nach mehr, gespeist von einem kollektiven Glaubenssatz der Knappheit treibt unsere Gesellschaft an. Nur wohin und zu welchem Preis? 

 

So ziemlich jede Technologie die in jüngster Vergangenheit erfunden wurde diente dazu uns Zeit zu ersparen um mehr Freizeit zu haben, weniger schwere Arbeit zu leisten. Angefangen bei der Waschmaschine weiter über Auto, Kommunikationstechnoligien und vieles mehr. All das scheint aber nur zu mehr Beschleunigung geführt zu haben, zu einem noch-mehr. Es werden Dinge gekauft die niemand braucht, es werden Werte glorifiziert die eigentlich keine sind. Die Statussymbole Auto, Haus, ein volles Konto, teure Kleidung und Luxus sind nach wie vor vorherrschend und befeuern die Leistungsmaschinerie immer nur noch mehr.

 

Die Entlastung von schwerer Arbeit durch Maschinen führte dazu das die meisten Menschen einen sitzenden Beruf ausüben und es in Zukunft immer mehr wird. Der technische Fortschritt ist nicht aufzuhalten. Die Digitalisierung löst viele automatisiertere Tätigkeiten ab. Die durch sitzende Jobs entsandten Bewegungsarmut macht die Menschen träge und fördert die falsche Form der Faulheit. Der menschliche Geist mag abends völlig ausgelaugt zu sein, während der Körper den ganzen Tag auf Aktivität gewartet hat. Der Puls hat keine wirklichen Spitze erreicht, wenn überhaupt durch Ärger bei der Arbeit. Abends wird dann in der Horizontalen gefaulenzt und hochkalorisches Junkfood verspeist. 

 

Auf der einen Seite beschleunigt der technische Fortschritt das Leistungsdenken angetrieben von einem verzerrten Menschenbild aus dem Silicon Valley. Auf der anderen Seite können wir unseren Hang zur Faulheit durch diese Technologien ausüben. Das Auto hindert uns am Laufen, der Fahrstuhl und die Rolltreppe am Treppensteigen, der Sprachassistent am aufstehen, Suchmaschinen am selber denken, Einparkhilfe, elektrische Fensterheber und viele andere Hilfsmittel auch außerhalb des Autos reduzieren unsere tägliche Bewegung auf ein Mindestmaß.

 

Doch wir dürfen nicht vergessen, dass alles seinen Preis hat und die Ressourcen nicht unendlich sind. Es ist mehr als genug da, aber eben nicht unendlich. Es ist an der Zeit seine Verhaltensweisen zu reflektieren. Wieder anfangen selber zu denken, aktiv zu werden, ein genug zu akzeptieren, alte Werte wieder aufleben zu lassen und neue humanitäre zu schaffen.

 

 

Tu es Dir zu Liebe und für die zukünftigen Generationen. Sei hin und wieder faul, endschleunige und nimm dir Zeit für dich und was dir lieb ist. Reflektiere die von der Gesellschaft indoktrinierten Verhaltensweise und Ansichten wie du dein Leben zu Leben hast. Löse dich von Dingen und hör auf dein Ich über Materielles auszudehnen. Finde Erfüllung in Dir und eine gesunde Form der Faulheit die nicht von einer Trägheit deines Herzens herrührt. Trägheit die entsteht durch einen Mangel an Sinnhaftigkeit, Motivation und Energie.

Diabetes Typ 3

ALZHEIMER = DIABETES TYP III

Bei der Alzheimererkrankung besteht im Gehirn ebenso wie bei Diabetes Typ I und II ein Insulinmangel und eine Insulinreistenz.
Wo kommen nun die Beta-Amyloid Plaques und die Resistenz der Zellen her?

Eine Antwort auf 2 Fragen: Ein chronisch hoher Blutzuckerspiegel und der damit einhergehende chronisch erhöhte Insulinspiegel sind der Grund! 
Insulin hat bei weitem mehr Funktionen im Körper als nur den Zucker zu den Muskelzellen zu bringen.
Insulin wirkt an der Blut-Hirn Schranke und kann diese schädigen. Die Ablagerungen im Gehirn sind nichts anderes als das Resultat von chronischen Entzündungsprozessen die durch einen chronisch erhöhten Insulinspiegel hervorgerufen wurden.

INSULIN TRIGGERT ENTZÜNDUNGEN!! Nicht nur im Gehirn!

Was führt zu der vermehrten Ausschüttung von Insulin? Natürlich Zucker und alles was als Zucker verstoffwechselt wird, nämlich Stärke (Kuchen, Brot, Getreide, Chips, Limonaden, Kartoffeln, Kekse, Gummibärchen usw. usf.).

Also ist wiederum die Ernährung der Schlüssel sowohl präventiv als auch kurativ neurodegenerative Erkrankungen zu heilen und vorzubeugen.

Alternative zu Kuhmilch

Die meisten Nahrungsmittelunverträglichkeiten in der Bevölkerung findet man gegen Kuhmilch (das Eiweiß Casein in der Milch), Eier, Weizen (Gliadin) und Soja.

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass es bei dem Eiweißmolekül in der Milch, dem Casein zu einer Mutation gekommen ist. Wenn das Immunsystem des Mensch darauf reagiert, attackiert es das Beta-Lactoglobulin.
Eine solche Unverträglichkeit kann sich in Hautsymptomen wie z.B. Akne, Juckreiz, Neurodermitis oder in Atemwegssymptomen wie z.B. Asthma (oft bei Kindern), verstopfte Nase, belegte Stimme äußern. Des weiteren kann es sich auch in eher allgemeinen Symptomen wie Müdigkeit, innere Unruhe, Stimmungsschwankungen, ständige körperliche Erschöpfung, Schlaflosigkeit, Konzetrationsprobleme etc. zeigen. Diese lassen sich oft schlecht beurteilen, da es sehr subklinische Symptome sind. Dabei hilft es nur Kuhmilchprodukte (auch verstecktes Casein) für mindestens 2 Wochen zu eliminieren und überprüfen wie man sich fühlt.

Das gleiche Problem, des mutierten Eiweißes ist beim Weizen der Fall, denn der Gluten bzw. Gliadiangehalt hat sich durch Überzüchtung extrem erhöht.

Eine tolle Alternative zu Kuhmilch sind Schafsmilch oder Ziegenmilchprodukte aus ökologischer Tierhaltung. Das in den Milchprodukten enthaltene Eiweiß wird in der Regel problemlos vertragen.

Des weiteren werden frische Sahne und Butter auch meist gut vertragen, da sie hauptsächlich aus Fett bestehen und der Eiweißgehalt unter 0,4% ist.

Meine Empfehlung: größtenteils auf kommerziell hergestellte und industriell verarbeitete Kuhmilchprodukte zu verzichten und stattdessen auf die beiden oben beschrieben Alternativen auszuweichen.

Die Amygdala/Mandelkern

Die Amygdala zu deutsch Mandelkern ist eine besonders wichtige Struktur im Gehirn (als Teil des Limbischen Systems), wenn es um die Verarbeitung von sämtlichen auf den Organismus wirkende Reize geht.

Die Amygdala koordiniert Verhalten, Immunabwehr, neuroendokrine Reaktionen auf Umwelteinflüsse. Zudem fungiert der Mandelkern als Verarbeitungszentrum für emotionale Erinnerungen.
Die Amygdala beobachtet eintreffende äußere und innere Signale und vergleicht sie mit abgespeicherten emotionalen Gedächtnisinhalten. 
Aus diesem Grund, kann die Amygdala sofort, noch bevor höhere Gehirnzentren erreicht werden, den Status des autonomen Nervensystems und unseren emotionalen Status beeinflussen.

Eine weitere Funktion des Mandelkerns ist es, bekannte und gewohnte Muster zu organisieren. 
Wenn in frühen Lebensjahren zu oft inkohärente Herzfrequenzmuster, durch z.B. Angst, Aggression Wut, Trauer etc. antreten, speichert die Amgygdala diese disharmonischen Muster als "normal" ab. Diese Disharmonie wird dann zur Grundstimmung des jeweiligen Befindens. Aus diesem Grund fühlt der Mensch sich dann in nicht harmonischen Mustern wohl. Der Mensch fühlt sich dann "zu hause", bei interner Inkohärenz. 

Was kann man tun? Sich dessen bewusst werden und Kohärenz im eigenen Körper fördern. Wissenschaftlich bewiesene Methoden sind, Herz-Hirn-Kohärenz. Durch eine simple Meditation in Kombination mit Atmung und bewusst herbeigeführten Emotionen der Dankbarkeit, des Mitgefühls etc. erreichen wir eine Veränderung der Herzfrequenz. Diese Veränderung der Herzfrequenz führt dazu, dass die Aktivität der autonomen Nervensystems sich verändert. Dadurch werden andere Organsysteme, besonders das Gehirn in den gleichen vagotonen Rhythmus gezogen. Eine regelmäßige Anwendung fördert Resilienz in deutlichem Maß. 

Video folgt bald. Wer mehr darüber erfahren möchte:

--> https://www.heartmath.org

Stress behindert die Verdauung

Wenn wir nur genau hinhören, dann bemerken wir, dass unser Körper uns stetig zu uns spricht und uns mit den richtigen Informationen versorgt, die für unser individuelles Gesundheitsziel wichtig sind.
Stress ist ein notwendiger Teil unserer Natur, wohingegen der Umgang mit Stress das Gesundheitslevel determiniert.
Betrachte den Umgang mit Stress wie ein Kontinuum zwischen Spannung und Entspannung ähnlich wie eine Insuinresistenz bei einem Typ II Diabetiker.
Wir alle finden uns auf diesem Spektrum zu jeder nur erdenklich Zeit. Jeder von uns hat die Kraft, dass zu verändern, was wir erfahren indem wir uns mit einem tieferen Teil von uns beschäftigen.
Stress kann real sein oder wahrgenommen, das heißt, dass es auf die individuelle Bewertung der Situation ankommt.
Stress führt dazu, dass der Verdauungstrakt seine Tätigkeit nicht mehr richtig ausführen kann. 
Das bedeutet, dass nicht genügend Magensäure, Enzyme, Bakterien da sind um eine adäquate Assimilation, Stoffwechsel und Verdauung der Nährstoffe zu gewährleisten.
Das nächste mal wenn du isst, frag dich ob du unter Stress isst?? Ein Anhaltspunkt ist die Atmung -- ist der Atem flach oder tief?
Verbinde dich mit deinem Herz und checke deine Herzfrequenz und finde heraus ob du etwas über eine vertiefte Ausatmung daran ändern kannst.
 

Gewichtsreduktion -- Liegt der Schlüssel in der Darmflora

Oberflächlich betrachtet gibt es keine offensichtliche Verbindung zwischen Gewichtsreduktion und der individuellen Darmflora. Sie helfen uns dabei unsere Nahrung zu verdauen...

Jetzt wissen wir, dass diese Mikroorganismen eine sehr bedeutende Rolle spielen und für unseren Stoffwechsel sehr wichtig sind. Sie sind nicht nur passive Bewohner unseres Darms, vielmehr aktive Teilnehmer bei der Verdauung.

Also was passiert, wenn die falschen Bakterien vor Ort sind? Sind wir somit zu einem Leben mit Übergewicht und Diabetes verdammt?

Übergewichtige Menschen haben ein ärmeres Mikrobiom als schlanke Menschen. Das bedeutet die Diversität ist deutlich geringer. Zudem finden sich auch noch andere Spezies in schlanken Menschen.

Das Mikrobiom ist vergleichbar mit einem Regenwald. Je komplexer und diverser das Ökosystem, desto resilienter ist es.

Bakterien haben die Fähigkeit die Kalorienanzahl die wir aus der Nahrung aufnehmen zu verändern. Somit können sie unseren Metabolismus tiefgreifend regulieren. Sie haben dadurch auch Einfluss auf das Insulin, welches unser Körper produziert.

Das heißt im Umkehrschluss, dass konstant mehr Kalorien durch die Bakterien aufgenommen wird als normal.

Die gute Nachricht ist, dass negative Veränderungen in der Darmflora reversibel sind. Dazu müssen wir nur wissen, was zu Veränderungen in beide Richtungen führt. Der Schlüssel liegt, wie vermutet im Lebensstil, besonders in der Ernährungsweise.

10 Empfehlungen für eine gesündere Darmflora: 
1. weniger bis gar keine verarbeiteten Lebensmittel
2. wenig Zucker, raffinierte Kohlenhydrate, (Brot, Nudeln, Cerealien etc.)
3. ein hochwertiges Probiotikum für 3-6 Monate
4. Darmreinigung (inkl. Parasitenkur, Pilzkur etc.)
5. Vorsicht mit Antibiotika
6. Präbiotika konsumieren: Gemüse (Ballaststoffe), fermentierte Lebensmittel
7. Stressmanagement (Achtsamkeitsübungen, Meditation etc., da Stress in jeglicher Form auch Veränderungen im Mikrobiom herbeiführt)
8. weniger Alkohol
9. regelmäßiges Training mit leichter bis hoher Intensität, da durch Bewegung die Darmbakterien unterstützt werden
10. viel Abwechslung in der Lebensmittelauswahl

Die Leber

Die Leber: Ein besonders wichtiges Entgiftungsorgan des menschlichen Körpers. Weitere entgiftende Organe sind der Darm, die Niere und die Haut. 

Die Leber hat neben der Produktion von Gallenflüssigkeit die Aufgabe Alkohol, Schadstoffe aus der Umwelt, Medikamente, Nahrungsmittelzusätze aufzunehmen und abzubauen.
Des weiteren dient die Leber als Zuckerspeicher, Vitaminspeicher und Eisendepot

Wird die Leber dauerhaft mit Toxinen überlastet kann durch zu viele freie radikale das Gewebe geschädigt werden. Eine klinische Diagnose ist oft eine Fettleber, da Fettgewebe dazu dient Giftstoffe zu speichern. Die Leberfunktion ist somit starke beeinträchtigt, es können Entzündungsprozesse stattfinden die am Ende in einer nicht-alkohol bedingten Leberzirrhose enden.

Bevor man Reinigungsmethoden, wie z. B. eine Darmreinigung anwendet, sollten alle Entgiftungswege frei sein. Aber auch währenddessen oder einfach zwischen durch tut man gut daran seine Leber zu unterstützen.

Mariendistelextrakt enthält besonders viele Bioflavonoide die den Leberzellen bei der Regeneration helfen. Die darin enthaltenen Stoffe werden Silymarin genannt und fangen freie Radikale ab.

Dosierung: 200 -400mg täglich.

Nichts desto trotz muss natürlich die Ursache ganzheitlich bekämpft werden. Genussmittel einschränken, Übergewicht reduzieren, stoffwechseltypgerecht essen und vor allem wenig Alkohol konsumieren.

Eine weitere Maßnahme ist der so genannte Leberwickel. Der Wickel dient dazu, die Durchblutung in der Leber anzuregen.

Anleitung:
-Wasser in einem Topf, oder mit einem Heißwasserkocher erhitzen
-Wärmflasche mit heißem Wasser füllen
-Kleines Handtuch ins heiße Wasser hineintauchen
-Handtuch gut auswringen und doppelt gefaltet auf die Leberregion legen
-Wärmflasche darauf packen
-Großes trockenes Handtuch - möglichst luftdicht darum wickeln
-ca. 30 Minuten gut zugedeckt hinlegen

Aus der TCM kennt man ggf. die Organuhr. Das bedeutet, dass jedes Organ zu einer bestimmten Zeit besonders aktiv ist. Der ideale Zeitraum für einen Leberwickel ist in der Mittagszeit zwischen 12 und 14 Uhr. Abends wirkt ein Leberwickel schlaffördernd.

Light und Zero Getränke

Die Auswertung von zahlreichen Studien hat ergeben, dass der regelmäßige Konsum von Diät Getränken, auch einmal pro Tag, eine deutliche Korrelation zu der Entstehung von Herzerkrankungen, Schlaganfall, metabolischem Syndrom, hohem Blutdruck, Diabetes und Adipositas aufweist.

In den ersten 10 Minuten:
Trickst deine Geschmacksknospen aus und greift deine Zähne an. Die Phosphorsäure attackiert den Zahnschmelz, während die Süßstoffe auf das gesamte System einwirken. Die Süßstoffe triggern die Geschmacksrezeptoren und gaukeln dem Körper vor einfach nur Zucker aufzunehmen.

Nach 20 Minuten:
Der Körper schaltet in den Fettspeichermodus. Genau wie bei normalen zuckerhaltigen Getränken wird ebenfalls Insulin ausgeschüttet. Der Körper kennt nur "süß" und hat keine Ahnung von chemischen Süßstoffen.

Nach 40 Minuten:
Die potentiell tödliche Kombination aus Süßstoffen und Koffein führt zu einem kurzen suchterzeugenden Hoch, vergleichbar mit der Weise wie Kokain wirkt.
Excitotoxine (nervenschädigende Giftstoffe) werden freigesetzt die das Gehirn ermüden können, indem Nervenzellrezeptoren, bei regelmäßigem Konsum überstimuliert werden.

Nach 60 Minuten und weiter...:
Im Gegensatz zu der kurzen Befriedigung die du durch den regelmäßigen Konsum von Cola etc. bekommst signalisiert der Körper dir nach wie vor Süßgelüste.
Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit eine weitere Limonade etc. zu trinken oder schlimmer, noch mehr Junk Food --der Teufelskreis führt sich fort.
Zudem haben solche Getränke keinen Nährwert und fungieren als Antinährstoff indem sie deinem Körper Nährstoffe entziehen.
Deinen Durst werden sie ebenfalls nicht löschen, da sie dich eher dehydrieren. Ein Wasserverlust im Körper führt zu "Gehirnnebel", schlechter Konzentrationsfähigkeit, Müdigkeit und Nervosität.

Aktivierte Nüsse

AKTIVIERTE NÜSSE:

Nuss ist nicht gleich Nuss! Bei Lebensmitteln, ist es immer wichtig auf die Qualität zu achten. Biologischer Anbau ist wichtig und die nicht gerösteten Varianten zu bevorzugen. Durch das Erhitzen, werden wertvolle Fettsäuren zerstört. Oft sind solche Nüsse auch mit unnötigen Pflanzenölen, Geschmacksverstärkern und viel Salz hergestellt und stellen somit eher eine Belastung für den Körper dar.

Es lohnt sich einen Blick in die Natur zu werfen. Dort fallen Nüsse vom Baum und werden durch den Regen aufgeweicht -- aktiviert -- bis sie schließlich zu keimen beginnen.
Aktivieren bedeutet, dass die Nüsse ihre gesamte Energie entfalten, dass durch den Kontakt mit Wasser initiiert/aktiviert wurde.

Aktivierte Nüsse sind bekömmlicher und gehaltvoller. Zum einen wird die in den Nüssen enthaltene Phystinsäure deaktiviert, die z.B. bei Nussallergien eine Rolle spielt und die Eigenschaft hat Mineralstoffe (Calcium, Kalium etc.) zu binden. Erst wenn Nüsse über längere Zeit Feuchtigkeit ausgesetzt sind, werden die wertvollen Nährstoffe freigegeben und können somit vom Körper besser aufgenommen werden.
Auch der zum Teil bittere Geschmack von Nüssen wird dadurch reduziert. 

Jetzt willst du bestimmt direkt loslegen und deine Nüsse einweichen. So gehts:

- Wasser mit etwas Himalayasalz
- weichere Nüsse für ca. 4 Stunden einweichen
- härtere Nüsse über Nacht einweichen lassen
- die Nuss muss roh sein!
- anschließend das Wasser wegschütten und die Nüsse gründlich waschen 
- die Nüsse können danach wieder getrocknet werden oder direkt verzehrt werden (je nach Geschmack)

Viel Spaß 

Sojalecithin -- E322

SOJALECITHIN oder auch als E322 gekennzeichnet, ist ein Stoff, der aus der Sojabohne gewonnen wird.
In der Lebensmittelindustrie fungiert dieser Zusatzstoff als Emulgator.

An sich ist Sojalecithin unbedenklich. Das Problem ist allerdings, dass das Soja aus dem Sojalecithin gewonnen wird, sehr oft genetisch modifiziert ist und mit Glyphosat behandelt wird.

Keiner kann die Langzeitfolgen von genetisch modifizierten Pflanzen und Glyphosat richtig einschätzen. Wenn auch einige Studien dazu gelangt sind, dass gerade Glyphosat äußerst bedenklich ist.

Wo Sojalecithin zu finden ist: Zum Beispiel in Schokolade, Fertigprodukten und Eis. Wenn auf dem Label einer Schokolade steht, dass dort Sojalecithin oder E322 enthalten ist, deutet das auf einer minderwertige Qualität hin. Die Industrie spart durch den Stoff Kakaobutter und die Verarbeitung geht deutlich schneller. Bedeutet mehr Ersparnis für den Konzern - der Kunde leidet.

Achte also beim nächsten Kauf beispielsweise einer Schokolade auf das Label und investiere lieber 30 Cent mehr in eine hochwertige Bio-Schokolade.

Das Gefühl ist das Gebet.

Das Gefühl, ist das Gebet. Was heißt das? Es gibt verschiedene Arten des Betens, die 5. Art ist die verschollene und zugleich die mächtigste Form zu beten.

1) Umgangssprachliches Beten: Aus dem Bauch heraus formulieren wir Worte, die unser aktuelles Bedürfnis nach Hilfe, Danksagung, Erleichterung ausdrücken. 

2)Das bittende Gebet: Anlass sind oft tiefe seelische Probleme und Krankheit. Wir wenden uns an eine höhere Instanz, weil wir mit unserem Latein am Ende sind. Wenn alle weltlichen Mittel versagt haben, soll die göttliche Macht aus Gnade Heilung bringen.

3) Rituelles Gebet: Vorformulierte Gebete, die auswendig gelernt werden und über Generationen hinweg zu verschiedenen Anlässen rezipiert werden.

4) Meditatives Gebet: Diese Form kommt ohne Worte aus. Schweigend wird Kontakt zu der schöpferischen Welt um uns und in uns aufgenommen.

Die fünfte (5) Form nutzt das Gefühl der bereits verwirklichten Vorstellungen, dessen was wir im Gebet zum Ausdruck bringen wollen als Art zu beten. Wir fühlen uns so, als sei unser Gebet bereits erhört worden. 

Auf diese Weise zu beten impliziert einen aktiven Entscheidungsprozess, mit dem wir die latent vorhandene mögliche Zukunft aussuchen.

Wie kann so etwas funktionieren? Das Instrument zur Veränderung ist das Gefühl!
Die Welt um uns herum funktioniert wie ein Spiegel, der unsere Emotionen die wir tief in uns haben widerspiegelt.

Quantenphysiker haben beobachtet, dass sie die Experimente durch ihre Gefühle beeinflussen können. Diese Einflüsse dehnen sich auf die Welt um uns herum aus.

Wichtig ist zu wissen, dass Gedanken unmittelbar mit unseren Emotionen verknüpft sind.
Die Folge daraus ist, dass wenn wir fühlen, was wir täglich ununterbrochen tun, uns in einem ständigen Gebet befinden. 
Die Emotion bestimmt das Motiv unseres Gebetes und ist zugleich die Energiequelle für die Realisation.

Es ist wichtig, die schöpferische Macht in uns zu entdecken und die Wechselwirkungen mit der Welt zu spüren.

So wie wir denken fühlen wir und so leben wir. Das ist die Schnittstelle zwischen Geist und Materie.

Wen das Thema interessiert, dem empfehle ich die Bücher von Gregg Braden.

Zucker in Lebensmitteln

Wenn du abgepackte und verpackte Lebensmittel kaufst, acht auf versteckten Zucker. Es ist wichtig die Labels zu lesen und zu vergleichen. Es gibt immer eine Alternative. Auch wenn nicht explizit ZUCKER drauf steht, ist es meist unter einem anderen Namen gekennzeichnet.

Die WHO hat einen Grenzwert für den maximalen täglichen Konsum von Industriezucker festgelegt. Der Wert beträgt 18 g was ca. 3 gestrichenen Teelöffeln entspricht.

Hier eine Liste, die bei weitem nicht vollständig ist:

Apfelfruchtsüße
Dextrin
Dextrose
Fruchtsüße
Fruktose
Fruktose-Glukose-Sirup
Fruktosesirup
Gerstenmalz
Gerstenmalzextrakt
Glukose
Glukose-Fructose-Sirup
Glukosesirup
Invertzuckersirup
Karamellsirup
Kokosblütenzucker
Laktose
Maltodextrin
Maltose
Malzextrakt
Malzzucker
Palmzucker
Raffinose
Rohrohrzucker
Rohrzucker
Rübenzucker
Saccharose
Stärkesirup
Süßmolkenpulver
Traubenfruchtsüße
Vollrohrzucker
Weizendextrin und viele mehr....

Kokosöl/Gift?!

Ist Kokosöl wirklich reines Gift?? 

--> https://www.youtube.com/watch?v=Mnc_aoN7lMM&t=735s

Auch zur mir ist bereits ein Raunen der Unsicherheit durchgedrungen. Aus diesem Grund möchte ich die Verunsicherung etwas auflösen.

Sobald eine Professorin mit 2 Doktortiteln etwas sagt, wird alles in Frage gestellt was man bisher geglaubt hat. Das ist allerdings ein eher generelles Problem. An einem solchen Beispiel wird es jedoch besonders deutlich.

Seit den 1950er Jahren gibt es eine Debatte über Fett und seine unterschiedlichen Darreichungsformen. Gesättigt, ungesättigt (einfach, mehrfach usw.), mittelkettig, langkettig, Transfette usw. usf.. Eine regelrechte Verteufelung seit 1960. All das beruht auf einer Fehlinterpretation eines Wissenschaftlers, was dazu geführt hat, dass der Mythos entstanden ist, das Fett fett macht. Daraufhin wurden Kohlenhydrate in den Himmel gelobt und weniger Fett (besonders gesättigt Fette) konsumiert.
Parallel ist seid dem die Zahl der chronisch Kranken angestiegen.

In dem Vortrag wird ziemlich primitiv argumentiert. Hier wird Kokosöl mit Schweineschmalz verglichen, dass wisse man sei ja ungesund... und Kokosöl enthalte jede Menge gesättigte Fettsäuren. Frau Dr. Dr. Michels eröffnet hier wieder die alte Debatte über gesättigte vs. ungesättigte Fettsäuren die eigentlich schon vor Jahren geklärt wurde. Die gesättigten Fettsäuren würden sofort die Herzkranzgefäße verstopfen. 

Das war es eigentlich auch schon. Keinerlei wirkliche Erklärung und Argumentation wird herangeführt. Lediglich die Aussage, dass es in Bezug zu Kokosöl kein richtiges Studienmaterial gebe würde.

Das stimmt allerdings nicht!!! Wer mal allein schon bei Pubmed den Suchbegriff coconut oil eingibt bekommt innerhalb von Sekunden 2122 Treffer. 
--> https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=coconut+oil

Gut. Das sagt zunächst erstmal nichts über positive oder negative Effekte. Jedoch sollte die Glaubhaftigkeit der Frau Professorin schonmal angezweifelt werden.

Nun zum mittlerweile sehr ausgelutschten Thema der ach so bösen gesättigten Fettsäuren und Cholesterin.
Laut Frau Michels führen gesättigte Fettsäuren zum Anstieg des Cholesterinspiegels und somit zu verstopften Arterien und letztendlich zum Herzinfarkt. 
Ich denke die Dame hat noch nie irgendwelche Studien gelesen... und haut einfach veraltete Empfehlung der DGE raus.
Arterielle Plaques bestehen zu einem größten Teil aus Calcium und nur zu 2% aus Cholesterin. Die American Heart Association hat vor geraumer Zeit Cholesterin sogar frei gegeben.
Muttermilch besteht sogar zu 50% aus gesättigten Fettsäuren.
Cholesterin ist nicht das Problem!! Entscheidend ist das Verhältnis zwischen LDL und HDL.
Bitte glaubt nicht einfach irgendwas, was schon längst widerlegt ist und informiert Euch selber bei unabhängigen Plattformen.

Ein weiterer Punkt. Frau Michels empfiehlt Rapsöl und Olivenöl zum braten. Auf gar keinen Fall!!! Rapsöl hat einen zu niedrigen Rauchpunkt an dem es schädlich wird 130 Grad). Olivenöl maximal bis 150°. Auch das ist erwiesen und eine besonders schlechte Empfehlung von Frau Michels. Kokosöl und Butterschmalz sind die Fette die sich hoch erhitzen lassen (185-205°) und aufgrund des Rauchpunkts
eben nicht schädlich wirken.

Die Einteilung „gesättigte Fette = ungesund“ und „ungesättigte Fette = gesund“ ist viel zu allgemein und längst überholt. Unterschiedliche Moleküle – unterschiedliche Eigenschaften – unterschiedliche Wirkungsweise im Körper.

Fazit: Kokosöl ist nicht schädlich und schon gar nicht giftig. Entscheidend ist auch hierbei die Qualität. Es sollte natives Kokosöl sein aus kalter Pressung. Habt keine Angst, glaubt mir auch nicht einfach und schon gar nicht Frau Michels. Recherchiert selber.

 

Im Endeffekt sind wir wieder bei biochemischer Individualität, wie viel Fett jeder verträgt und einer Fülle anderen Faktoren die dazu führen, das Arterien verkalken, Herz- oder Hirninfarkte etc. entstehen. Das liegt ganz sicher nicht allein am Kokosöl sonder sollte ganzheitlich betrachtet werden.

Sixpack

Das Sixpack, oft symbolisch betrachtet als der Inbegriff von Fitness. Besonders an der Körpermitte lässt sich erkennen, wie viel Wert ein Athlet auf sein Erscheinungsbild legt und wie diszipliniert er ist, was Training und vor allem ERNÄHRUNG angeht. Ein Sixpack entsteht nämlich in der Küche und nicht durch Training allein!

Weitestgehend wird das Sixpack als absolutes Schönheitsideal betrachtet. Dennoch ist ein gut traininerter Rumpf obligatorisch für eine athletische Performance.
Gemeinsam mit der Rückenmuskulatur bildet die Bauchmuskulatur ein Korsett welches stabilisiernd wirkt. Dadurch gehen wir aufrecht und haben eine athletische Haltung.

Eine starke Körpermitte ist in vielen Sportarten von entscheidender Bedeutung. Die Bauchmuskulatur absorbiert Kräfte von außen und ist die Basis für die Kraft, die wie selber produzieren. 
Nur mit einer starken Körpermitte können die Extremitäten ein Höchstmaß an Kraft generieren. Ist der Rumpf zu schwach, verpufft jeder Versuch Kraft aufzubringen im Nichts.

Jeder Mensch verfügt über ein Sixpack. Der Rectus abdominis (lat.) ist bei jedem verschieden ausgeprägt. Manch einer hat ein gerade Anordnung der einzelnen Packs, bei jemand anderem sind sie leicht versetzt. Das liegt an der anatomischen Anordnung der Sectiones intertendinei, die trennenden Sehnen der einzelnen Muskelbäuche, die gerade eben die einzigartige Form des Sixpack ausmachen.

Wann ein Sixpack sichtbar wird ist sehr unterschiedlich. Entscheindender Faktor ist der subkutane Körperfettanteil. Bei Frauen zwischen 13 und 16% bei Männern zwischen 11 und 14%. Garantiert sichtbar und mit guten Abgrenzungen zur umliegenden Muskulatur bei 10% Körperfettanteil und weniger im Unterhautgewebe.

Entwicklungsgeschichtlich stammt der Sixpackmuskel noch aus der Zeit, in der wir auf 4 Beinen gelaufen sind. Der Muskel diente dazu, die Organe zu sicher.

Wie also traininert man für ein Sixpack? Die Art und Weise des Trainings und die Auswahl der Übungen ist extrem wichtig. Die klassichen Übungen wie Sit ups und Crunches sollten auf jeden Fall vermieden werden. Solche Übungen führen zu einer starken Dysfunktionalität.

1. Du solltest wissen, wie du deine Rumpfmuskulatur in sämtlichen Ausgangsstellungen aktivieren kannst. Besonderer Augenmerk ist hierbei die untere Bauchmuskulatur.
2. Wenn du die Aktivierung beherrschst, kannst du bei jeder Bewegung die du traininerst deine Bauchmuskeln trainieren. Egal ob Kniebeuge, Ausfallschritt, Kreuzheben, Klimmzug, Dips, bei jeder Übung formst du dein Sixpack.
3. Ein starker Rumpf lässt sich nur über komplexe Bewegungsmuster trainineren. Trainingsmethoden wie z.B. Animal Moves oder der Sonnengruß aus dem Yoga sind hervorragend. Die Magie liegt in dem dynamischen Wechsel der Ausgangsstellung im Raum. Darüber hinaus atheltische Übungen wie Sprints und Sprünge eignen sich sehr gut.
4. Die Kröpermitte arbeitet isometrisch, während die Extremitäten Bewegungen ausführen. Aktivitäten wie Klettern, Bouldern aber auch gezielte Übungen, die dies berücksichtigen, sind sehr zu empfehlen.
5. Eine weitere Aufgabe des Rumpfes ist es, Rotation einzuleiten. Bevor du aber aktiv Rotation traininerst, solltest du erst einmal Übungen ausführen, bei denen du Antirotation übst. Das Bedeutet du widerstehst Rotation, die durch ein externes Gewicht oder die Schwerkraft auf deinen Körper wirkt. Dazu eignen sich z.B. unilaterale Übungen. Das sind z.B. push oder pull Übungen, die du mit einem Arm oder einem Bein ausführst während die Körpermitte stabil gehalten wird. 
6. Auch für die Muskeln der Körpermitte gelten alle Gesetze und Prinzipien des Muskelaufbaus.
- Time under Tension (Spannungszeit der Kontraktion)
- Intensität (gemessen am 1rep max.)
- chemisches Milieu (wie wie Laktat etc. wird produziert)
- Schaden (Muskelkater)
- Pump (die erhöhte Durchblutung)
Diese Faktoren entscheiden über den Muskelaufbau und müssen stets progressiv angepasst werden.
7. Zu guter letzt, vergiss auch nicht die Bauchmuskulatur zu entspannen, indem du sie dehnst und mobilisierst. Achte auch auf deine Atmung. Die Bauchmuskulatur sollte kontrakstionsfähig bleiben, auch wenn du atmest, sowohl in leichten als auch sehr belastenden Ausgangsstellungen.

Bauchfett

Es gibt verschiedene Arten von Fettgewebe. Die 2 großen Kategorien sind braunes und weißes Fettgewebe. Braune Fettgewebezellen sind seltener und sind hauptsächlich bei Neugeborgenen vorhanden. 

Die weißen Fettgewebezellen können sich an unterschiedlichen Stellen am Körper befinden. Je nach Drüsentyp speichert der Körper an unterschiedlichen Stellen Fett.

Der umgangssprachlich bezeichnete "Hüftspeck" ist unter dem Aspekt Gesundheit betrachtet gar nicht so schlimm. Sofern es nicht ins Extreme ausartet. Dieser "Hüftspeck" dient als Energiespeicher und verleiht dem Körper Substanz für schlechte Zeiten, ist sozusagen positiv zu bewerten.

Anders hingegen das Bauchfett, sowohl das viszerale als auch das subkutane Fett sollte keineswegs stark zunehmen.
Dieses Bauchfett fungiert als Hormondrüse und produziert Östrogene (auch beim Mann). Die Östrogene können dazu führen, dass die Hüften breiter werden und das Wachstum von Brüsten hervorgerufen wird (auch bei Männern --> Gynäkomastie).
Des weiteren produziert das Bauchfett Interleukin 6, welches dazu führt, dass Immunzellen angelockt werden und es zu einem chronischen Entzündungsprozess in den Fettzellen kommt.
Darüber hinaus kommt es parallel zu einer Verfettung der Leber und Skelettmuskulatur. Letztendlich führt das zu dem immer stärker zunehmende Diabetes Typ II.

Gründe für die spezielle Zunahme des Bauchfettes sind vor allem im Lebensstil und der Umwelt zu finden. Hier 3 Möglichkeiten die zu einer Zunahme von Bauchfett beitragen.

1. Ernährung: Bestimmte Lebensmittel führen dazu, dass das Bauchfett zunimmt (z.B. Weizen --> vgl. Weizenwampe). Auch wann und wie oft man isst spielt eine Rolle.
2. Endokrine Disruptoren (hormonähnliche Substanzen in der Umwelt)--> z.B. Plastikverpackungen, Kosmetika, Trinkwasser, Zahnpasta, Reinigungsmittel (Inhaltsstoff Triklosan) etc.
3. Zu wenig (intensive) Bewegung. Vor allem High Intensity Training hilft beim Abbau von Bauchfett, neben dem Verzicht auf bestimmte Lebensmittel.

 

Glutathion

Glutathion ist ein extrem wichtiges Antioxidans. Es hilft beim bändigen von freien Radikalen, bei der Elimination von Toxinen und recycelt andere antioxidative Stoffe wie z.B. Vitamin C und E.

Es besteht aus 3 Aminosäuren: Cystinsäure, Glyzinsäure und Glukaminsäure.

Des weiteren ist es unersetzlich für den Stoffwechsel, so ziemlich jede biochemische Reaktion, DNA-Synthese, Reparaturprozesse, Proteinsynthese, Transport von Aminosäuren und die Aktivierung von Enzymen.

Jedes System im Körper ist vom Glutathion-Spiegel anhängig. Ein niedriger Spiegel entsteht wenn Menschen altern, akut oder chronisch erkrankt sind (also Entzündungsprozesse jeglicher Art), sich wenig bewegen, falsch und ungesund essen.

Wie kann man nun seinen Glutathion-Spiegel hoch halten bzw. wieder auffüllen?

Eine wichtiger Punkt ist Bewegung. Durch die Anregung des Stoffwechsels wird der Körper angeregt mehr Glutathion zu produzieren. 

Ein weiterer Punkt ist die Ernährung. Aminosäuren sind die Bausteine von Eiweißen. Aus diesem Grund ist eine typgerechte und ausreichende Zufuhr von Protein obligat.

Die Natur beschenkt uns auch hier wieder mit einer Fülle von buntem Obst und Gemüse reichlich mit diesem wichtigen Stoff.
Einen besonders hoher Gehalt an Glutathion findet man in:
Spargel, Kartoffel, Paprika, Zwiebel, Brokkoli, Avocados, Kürbis, Spinat, Knoblauch, Tomaten, Äpfel, Banane, Wasserkresse, Rettich, Rüben, Kohlrabi, grüne Bohnen.
Auch Substanzen in Blumenkohl, Rosenkohl, Weißkraut und Petersilie können dazu beitragen den Glutathion-Spiegel anzuheben.
Gewürze wie Zimt, Kümmel, Kardamom, Gelbwurz können auch bei der Wiederherstellung helfen.
Selenhaltige Lebensmittel wie Sonneblumenkerne, Paranüsse, Walnüsse, Hülsenfrüchte, Thunfisch, Eier, Pute, Huhn, brauner Reis ist für die Bildung von Enzyme erforderlich die Glutathion enthalten.

Solange wir diese Lebensmittel regelmäßig aber typgerecht und individuell zu uns nehmen sind wir auf der sicheren Seite und können davon ausgehen, dass unsere Glutathion-Spiegel adäquat ist.

Stress, Bewegungs- und Schlafmangel, eine toxische Umwelt (Toxine, Viren, Medikamente, Reinigungsmittel, Strahlung, Luftverschmutzung etc.) und eine individuell genetische Schwäche bei der Synthese von Glutathion sollten dennoch berücksichtig werden.

Der Wille zur Kraft

Ich wünsche jedem, dass er lernt in seinem Leben die Kraft und Vitalität seines Körper voll auszuschöpfen. 
Training ist so viel mehr als nur Gewichte oder sich selbst gegen die Schwerkraft zu bewegen. Es ist eine Möglichkeit seine Persönlichkeit zu entwickeln und seinen Charackter zu formen. Durch kontinuirliches und stets progressives Training bildet sich nicht nur ein fantatischer Körper aus, der extrem leistungsfähig ist sonder auch die Psyche wird geformt und gewinnt an Stärke und Stabilität.
Eine Veränderung des Körpers hat auch immer einer Veränderung der Seele zu folge. Nicht nur die Welt erscheint ganz anders , sondern man nimmt sich selber anders wahr und wird von seinen Mitmenschen anders wahrgenommen. 

Also erweitere deine Grenzen und wachse am Widerstand. Gib deinem Körper die richtigen Bausteine durch eine gesunde Ernährung, die nötige Ruhe und hör auf ihn wenn er signalisert, dass du einen Gang runterschalten musst.

Wenn du trainnerst sei im Jetzt und spüre dich, trete aus deiner Comfort Zone und steige zu neuen Höhen auf, sowohl mental als auch körperlich.

Es ist zu schade sich ein lebenlang mit einem verkümmerten Körper zu plagen und nie die volle Blüte seines physischen Daseins erreicht zu haben.

BIO!?

Wer trinkt nicht gerne mal ein Glas Wein bei einem gemütlichen Abend?!

Dank eines interessanten Gespräches mit einem Winzer konnte ich mehr über die Hintergründe seiner Arbeit erfahren.

Besonders interessant fand ich den Unterscheid zwischen normalem Wein und Wein der ein BIO Zertifikat hat.

Ich muss dazu sagen, dass mir das ein wenig die Augen geöffnet hat und nicht alles Gold ist was glänzt. Ich empfehle in der Regel immer, wenn es möglich ist Bioqualität zu kaufen. Das werde ich auch nach wie vor tun.

Am Beispiel von Wein lässt sich allerdings ein Misstand darstellen, der den Konsumenten letztendlich noch mehr fordert über die Nachfrage den Markt zu regulieren. Jedoch bedeutet, dass das der Verbraucher entweder sich selber informieren muss, oder die Produzenten dies übernehmen müssen.

Bio Wein unterscheidet sich von normalem Wein nur in der Hinsicht, dass dieser häufiger und mit anderen Mitteln behandeln worden ist. Hierbei kommen Kontaktfungizide zum Einsatz (z.B. Schwefel und Kupfer) die nicht in das Blatt eindringen und somit durch Regen oder ähnliches wieder abgewaschen werden können. So muss der Winzer 10-12 mal Spritzen. Aber auch diese Stoffe gelangen in die Böden und wirken sich negativ aus (Schwermetalle).

Normaler Wein hingegen wird ca. 7 Mal mit einem Fungizid behandelt, dass vor falschem oder echtem Mehltau schützen soll. Dieses dringt jedoch in das Blatt ein und wächst mit.

Beides ist nicht gut. Heißt also: Biologische Weine herzustellen geht nicht??

Doch es geht. Und zwar kann man Trauben nutzen, die von Natur aus resistent sind, wie z.B. der Regent oder die Rebsorte Pollux und Phoenix. Problem ist hier, wie schon angesprochen der Verbraucher, da dieser das Angebot durch die Nachfrage regelt. 

Ich persönlich kannte diesen Unterschied zuvor nicht. Wie auch? Ich wurde ja nicht aufgeklärt. Eben das ist das gesellschaftliche und wirtschaftliche Problem.

Mein Empfehlung: Kauft für den nächsten gemütlichen Abend einen Regent (mild oder trocken), denn der schmeckt nicht nur hervorragend, sondern ist garantiert frei von Chemikalien. Dies können auch biochemische Laboranalysen bestätigen.

Zum Wohl!

VEGAN?!

VEGAN?! Zu der Frage, ob der Mensch wirklich ein Pflanzenfresser war, ist oder noch wird.

 

Die häufigsten Argumente der Menschen die eine vegane Ernährungsweise propagieren sind folgende.

1. Pflanzliche Nahrung sei gesünder als tierische (oft wird hierbei auf die China Study verwiesen, die bei erneuter Auswertung eigentlich ergeben hat, dass Getreide das viel größere Problem ist)
2. Der Mensch ist ein Pflanzenfresser aufgrund bestimmter Merkmale seiner Anatomie und Physiologie
3. Pflanzliche Nahrung liefert die gleichen Bausteine wie eine Mischkost aus tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln.
4. Ethische Gesichtspunkte, was Tierhaltung-, tötung usw. betrifft
5. Ökonomische und ökologische Faktoren, wie die massive Wasserverschendung, Rodung von Wäldern, Treibhausgasen etc.

 

Für sich genommen, sind das alles ziemlich gute Gründe für eine vegane Ernährungsform. Betrachten wir diese doch etwas genauer:

Zu Punkt 1: Pflanzliche Nahrung ist weder gesünder noch schlechter als tierische Kost. Vorausgesetzt, aber das gilt für beide Nahrungsquellen, sie sind ökologisch erzeugt. Kein Pestizideinsatz bei Pflanzen, keine Antibiotika, Hormone usw. bei Tieren. 
Zudem weiß man inzwischen, dass Ernährung bei weitem deutlich individueller ist, als lange Zeit angenommen. Wer Vegan propagiert, macht nichts anderes als die DGE und verordnet jedem die gleiche Kost. Ohne der biochemischen Individualität Rechnung zu tragen, die wissenschaftlich erwiesen ist und immer besser erforscht wird.
Historisch betrachtet hat der Mensch je nachdem wo er sich auf dem Erdball befunden hat, verscheidene Nahrungsquellen sich erschließen müssen. Auch wenn in unsrer globalisierten Welt alles zu jeder Zeit vorhanden ist, bedeutet das noch lange nicht, dass die exotische Frucht aus Fernost gesund für meinen Körper ist. 

Zu Punkt 2: Demgegenüber stehen eigentlich alle Erkenntnisse der Biologie, Evolution und Physiologie sowie Biochemie.
Hier ein paar Beispiele: Das Gebiss des Menschen besitzt alle Zahnkategorien die es gibt. Er hat Schneide bzw. Fangzähne, Mahlzähne usw. Auch der Kauvorgang gleicht nicht dem eines Pflanzenfresser. Denn er mahlt nicht seine Kost. Der Darm hat ebenfalls eine hybride Länge, die stark variieren kann. Die Länge des Blinddarms beträgt 5cm, wohingegen die Blinddarmlänge bei Pflanzenfresser bis zu 2m lang ist. Dort finden in Symbiose mit Bakterien Gärprozesse von Pflanzennahrung statt.
Unser energetisches System gleicht auch eher einem hybriden bzw. einem Omnivoren (Allesfresser) Esser. Wir schlafen nicht 90% des Tages wie es z.B. besonders spezialisierte Pflanzenfresser wie der Koala es tun, aufgrund der sehr energielosen Nahrung.
Des weiteren hätten wir uns nie so weiterentwickelt, hätten wir nicht energiereichere Kost zu uns genommen und gelernt diese zuzubereiten um unseren Verdauungstrakt zu entlasten und mehr Nährstoffe aufzunehmen. Natürlich sind wie auch keine Wiederkäuer wie z.B. Kühe, die eigentlich nichtmal das Gras verwerten sondern die Bakterien verstoffwechseln, die ihnen bei der Aufspaltung helfen. Gras hat nunmal nicht so viele Nähstoffe und Energie. 

Zu Punkt 3: Weitestgehend geht es hierbei um den Makronährstoff Eiweiß. Gegen pflanzliche Eiweißquellen ist überhaupt nichts einzuwenden. Allerdings darf man nicht nur auf dieser oberflächlichen Ebene bleiben. Jede Eiweißquelle ist verschieden und es gab niemals eine Kultur, die rein pflanzlich gegessen hat. Der Konsum von tierischen und pflanzlichen Nahrungsmitteln unterliegt starken Schwankungen. Wobei man eine deutliche Tendenz sieht von der Äquatorregion bis zu den Polen. 
Tierische Eiweißquellen liefern weitaus andere Nährstoffe als Pflanzen, werden anders verdaut und verstoffwechselt. Dieser Prozess, wie der Mensch aus der Nahrung Energie gewinnt, wie sie auf seinen Metabolismus wirkt ist gänzlich verschieden. 
Aus diesem Grund greift auch hier wieder das Indiviualitätsargument. Wir sind alle sehr verschieden, unsere DNA tickt anders von Mensch zu Mensch und wir müssen darauf achten, wie wir uns nach dem Essen fühlen. Eiweiß ist nicht gleich Eiweiß auch wenn das Aminosäureprofil gleich ist. Nahrung ist Information und dabei ist die Quelle ganz entscheidend.

Zu Punkt 4 und 5: Dies sind meiner Meinung nach die entscheidenen Argumente der Veganer. Genau aus diesem Grund kann man die vegane Ernährungsweise als ein Produkt der Kultur, unserer Gesellschaft verstehen. Es ist die Antwort der Menschen auf unsere Lebensweise. Leider wird diese Antwort oft dogmatisch gesetzt und alles andere verachtet. Ich bin mir nicht sicher ob das die richtige Antwort ist. Denn nicht für jeden ist eine rein vegane Ernährungsweise geeignet. Für viele mag es sich sicherlich richtig anfühlen, dann ist es auch gut so. Wenn man gesund ist, sich wohlfühlt, gut schläft, sich satt fühlt, selten krank ist, sein Optimalgewicht hat, gut Muskeln aufbaut, viel Energie und Antrieb hat. Wenn alle diese Kriterien und noch mehr erfüllt sind, diese auch über einen längeren Zeitraum (Jahre) anhalten, dann ist es womöglich die individuell richtige Ernährungsform.

Was die ethischen Kriterien betrifft, denke ich, dass Veganismus nicht die einzig richtige Antwort auf unsere Lebensweise ist. Wir können Tiere essen, ohne unsere Welt zu Grunde zu richten und nachhaltig und empathisch unser Fleisch produzieren. Das Problem ist Letztendes unsere geldzentrierte Wirtschaft und Industrie.
Aber da ist der Konsument gefragt. Jedes Stück Fleisch was gekauft wird, kann entweder biologisch erzeugt sein oder nicht. Der Konsument hat das Veto!

Zusammengefasst: Der Mensch war, ist und wird höchstwahrscheinlich immer ein Allesfresser bleiben mit einem genetisch festgelegt Stoffwechseltyp welcher seinen Nährstoffbedarf determiniert.
Wir sollten jedoch darauf achten, wer unser Fleisch produziert, wie unser Fleisch produziert wird und den Konsum anpassen, reduzieren und bewusster essen.
Alle dogmatischen Setzungen sind völliger Quatsch und führen nur zu einer Spaltung und einer Kontroverse die nicht unbedingt zielführend ist. Jeder muss für sich selber rausfinden was gut für einen ist. Hierbei heißt nicht, dass Vegan automatisch gesund ist.

 

"Sich Erden"

Wann hattest du das letzte Mal Kontakt mit Mutter Natur? Mit Kontakt meine ich richtigen Körperkontakt, ohne, dass eine Textilschicht dazwischen war z.B. barfuß über eine Wiese gelaufen, einen Baum angefasst, in einem See oder Fluss gebadet usw.?! In der heutigen Zeit tragen wir meist Kleidung, laufen auf Beton -- wenn wir überhaupt noch laufen -- und leben geistig oft fernab von der Natur.

Wollen wir dennoch gesund sein, ist es wichtig sich an die Gesetze der Natur zu halten. Tun wir dies werden sie uns beschützen und uns ein langes und gesundes Leben bescheren.

In diesem Artikel geht es um "Sich Erden" oder auch als "Earthing" oder "Grounding" bezeichnet.

Welche biophysikalischen Prozesse spielen sich also beim "Erden" ab? Die Erdoberfläche ist voll freier Elektronen und hat somit ein negatives elektrisches Potential. Treten wir also in Verbindung mit Mutter Erde beginnt ein Austausch zwischen den Elektronen des Körpers und denen der Erdoberfläche. Letztendlich nehmen wir das elektrische Potential der Erdoberfläche an, welches als "Erden" bezeichnet wird. Unter anderem entsteht ein Überfluss an negativ geladenen Elektronen die antioxidative Wirkung haben. Das bedeutet, dass sie freie Radikale in unserem Körper neutralisieren. Was bedeutet das? Ist das gut? Definitiv? Freie Radikale lösen oxidativen Stress aus und stehen mit Entzündungsreaktionen jeglicher Art und Alterungsprozessen in Verbindung. Dem kannst du durch das "Erden" entgegenwirken.

Ein Waldspaziergang -- am besten natürlich barfuß -- hat auch eine enorme gesundheitliche Wirkung. Schon der bloße Anblick eines Waldes reduziert nachweislich Stresshormone um 13,4%. Der Mensch ist nunmal so geschaffen, dass er sich in einer natürlichen Umgebung wohl fühlt! Sogar auf Blutdruck und Puls hat ein Aufenthalt im Wald senkende Auswirkungen. Es genügt z. B. in einer Woche für 2 Stunden im Wald zu spazieren um für 3 Monate einen gesundheitlichen Nutzen zu haben. Es müssen nicht einmal 2 Stunden am Stück sein. Das sollte für jeden machbar sein. Es ist an der Zeit wieder unser Naturbewusstsein wieder zu entdecken und uns mit Mutter Natur zu verbinden.

 

Die Seele wird vom Pflastertreten krumm. Mit Bäumen kann man wie mit Brüdern reden und tauscht bei ihnen seine Seele um. Die Wälder schweigen. Doch sie sind nicht stumm. Und wer auch kommen mag, sie trösten jeden. (Erich Kästner)

Brainwash yourself

Was glaubst du, wer kontrolliert dein Bewusstsein? Du, oder jemand anderes? Egal wie du es drehst und wendest, Gehirnwäsche findet statt. Dann doch lieber selber entscheiden was wir in unser Bewusstsein lassen und kontrollieren was wir denken!

An dieser Stelle ein Zitat aus dem Talmud: " Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte. Achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen. Achte auf deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten. Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter. Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal." 

Die Welt in der wir leben will uns immer und zu jeder Zeit beeinflussen, unser Unterbewusstsein mit gezielten Informationen penetrieren und uns dadurch steuern. 

"Wenn du nicht dein Unterbewusstsein kontrollierst, dann tut es jemand anderes." -- Florence Scovell Shinn.  Die Medien verschiedene Religionen und die Werbeindustrie wollen dich beeinflussen. Sobald sie in dein Wertesystem vorgedrungen sind, haben sie eine kleine Möglichkeit dich zu kontrollieren und dadurch deine Entscheidungen zu beeinflussen.

Mittlerweile wissen wir, wie das Unterbewusstsein des Menschen arbeitet und wie man es willentlich beeinflussen kann. 

Jim Morrison sagte einmal: " Wer die Medien kontrolliert,  kontrolliert das Bewusstsein." Hat man erst einmal Kontrolle über das Bewusstsein eines oder mehrerer Menschen, kann man kontrollieren, was sie tun und erschaffen.

Wäre es dann nicht besser, sich selbst zu programmieren?! Es gibt nichts, was du nicht erreichen kannst, wenn du die Macht des Unterbewusstseins gezielt einsetzt.

Das Unterbewusstsein schläft niemals und speichert alles ab was du durch die Sinne bewusst und unbewusst aufnimmst. Vergleichbar mit einer gigantischen Festplatte. ALLES was du jemals erlebt hast, wurde als "mentaler Film" abgespeichert. Das Unterbewusstsein hört nicht "nicht" oder "nein", nur das Bild welches du in deinem Geist repräsentierst wird aufgenommen. Des weiteren kann es die Zukunft nicht verstehen. Das Unterbewusstsein kennt nur das Hier und Jetzt. Als Beispiel: Wenn du Ziele hast, solltest du sie die schon als erreicht vorstellen und fühlen. Das Unterbewusstsein kontrolliert 95% unseres Lebens und gestaltet unsere Gewohnheiten. 95% der Dinge die du heute gedacht und gesagt hast, hast du auch gestern bereits gedacht und gesagt. Das bedeutet, dass dein Bewusstsein nur zu 5% der Zeit die Oberhand hat. Zudem kann das Unterbewusstsein nicht zwischen Vorstellung und Realität unterscheiden. Wiederholung erschafft neue Glaubenssätze! Alles was du nur oft genug denkst und sagst, wirst du irgendwann glauben!

Jetzt verstehst du vielleicht, warum sich alle da draußen um dein Unterbewusstsein reißen und es kontrollieren wollen.

Richtig angewandt, kannst du durch das Gesetzt der Resonanz selber beeinflussen, was du in dein Lebens ziehst. Du wirst die Dinge anziehen über die du die meiste Zeit nachdenkst, denn dein Unterbewusstsein/Bewusstsein ist die Schnittstelle zwischen Immateriellen und Materiellem! Das ist ein universelles Gesetzt und bedeutet, dass du Menschen, Situationen, Geschehnisse und Möglichkeiten die zu deinen Gedanken passen in dein Leben ziehst, vergleichbar mit einem Magnet. Du erschaffst dir deine Realität! Immer und immer wieder! Bis du dich bewusst dafür entscheidest eine bessere Realität zu haben und deine unterbewussten Gedanken programmierst. Aus diesem Grund solltest du dich selber einer eigenen "Gehirnwäsche" unterziehen.

Dazu nimm ein leeres Blattpapier und notiere ein klares Ziel, was du für dich auserkoren hast. Es kann alles sein was du dir vorstellen kannst. Es muss nur eindeutig sein.

Als nächstes visualisiert du dich wie du dein Ziel bereits erreicht hast. Erlebe es mit möglichst vielen Sinneskanälen. Lass in deinem Geiste ein Film ablaufen und spiel ihn ab so oft du kannst.

Als dritter Schritt hör auf TV oder Medien zu konsumieren, die mit deinem Ziel in Widerspruch stehen! Gib deinem Unterbewusstsein nur den richtigen und gewünschten Input. Fokussiere deine Energie nur auf deinen gewünschten Lebensstil und dein gewünschtes Objekt. 

Viertens: Denk dir eine kurze Affirmation aus, die beinhaltet, dass du dein Ziel schon erreicht hast und in der Gegenwart formuliert ist. Nutz dein Smartphone um dich zu einer bestimmten Zeit an deine Affirmation zu erinnern, indem du eine Erinnerung einstellst. Halte das Ganze für mindestens einen Monat durch! Du kannst auch eine eigene Mp3 erstellen in dem du deine Affirmation aufnimmst und sie kurz vor dem Einschlafen abspielst, wenn dein Unterbewusstsein besonders empfänglich ist.

Beginne außerdem darüber zu sprechen und rede bzw. verhalte dich so als wär dein Ziel schon Realität. Wiederholung ist der Schlüssel zum Erfolg!!

 

 

Epigenetik -- Raus aus der Opferrolle!

Entgegen der alten Meinung, dass unsere Gene feste Determinanten seien, zeigen die neusten Forschungen, dass wir mehr Einfluss auf unsere Gene haben als zuvor angenommen.

Die Entstehung von Krankheiten genau wie unsere Gesunderhaltung hängt zu einem massiven Teil von unserem Lebensstil ab.

Unsere täglichen Entscheidungen machen mehr als 85% aus, wenn es um die Entwicklung von Erkrankungen geht. Wir sind also nicht mehr Opfer unserer vermeintlich schlechten Gene, sondern finden uns getrost in der Täterrolle wieder! Es stimmt, dass manche Menschen robustere Gene haben und vielleicht weniger anfällig sind für bestimmte Störungen. Allerdings kann jeder das Beste aus seinen Genen rausholen. In jedem Menschen finden sich Schwachstellen oder so genannte Prädispositionen, die sich über Genomanalysen bestimmen lassen können. Das heißt aber keinesfalls, dass es zur Manifestation einer gesundheitlichen Störungen kommen wird, auf der Basis dieser Disposition. Es sei denn wir treffen täglich über einen längeren Zeitraum die falschen Entscheidungen und "rütteln" an dem schwachen Glied in der Kette. So kommt es dann über kurz oder lang zur Entstehung von Krankheiten.

Diabetes Typ II als Beispiel kann nicht zwingend als Krankheit bezeichnet werden. Diese Form des Diabetes ist eine phänotypische Anpassung des Körpers an die Fehler in der Lebensführung (falsche Entscheidungen) und ermöglicht es dem Menschen, bis zu einem gewissen Grad so weiter leben zu können, bis letztendlich das System kollabiert.

Ein weiteres Beispiel ist die Entstehung von Autoimmunerkkrankungen: Eine Studie hat 2004 herausgefunden, dass bei der Entstehung von Autoimmunprozessen eine Trilogie vorlegen muss.

1. Die genetische Prädispoition muss vorhanden sein. 2. Die Person muss in einem Umfeld leben das zur Expression des Gens führt. 3. Manifestation eines Leaky Gut Syndroms (durchlässiger Darm) -- Aufgrund von Lebensmitteln die Entzündungen an der Darmschleimhaut auslösen (Zucker, Milchprodukte, Gluten, Soja).

Wir haben nicht viel Kontrolle im Leben, allerdings gibt es entscheidende Punkte über die wir definitiv Kontrolle haben können.

Wenn es an die alltäglichen Entscheidungen im Leben geht, kann man 3 Kategorien festlegen, denen man nähere Aufmerksamkeit zukommen lassen sollte.

1. Physische Entscheidungen: Beispielsweise betrifft das unsere Aktivitäten, wie oft bewege ich mich pro Woche und in welcher Form. Sportliche Betätigung hat unzählige präventive Wirkungen, die auf epigentetischem Wege unsere DNA modulieren. Des weiteren kann ich entscheiden, wann ich zu Bett gehe, was möglichst angepasst an die Zirkadianrhytmik sein sollte.

2. Biochemische Entscheidungen: Damit ist all das gemeint, was ich von innen oder außen in und an meinen Körper lasse. Vorne Weg die Lebensmittel, die meinen natürlichen Bedarf an Nährstoffen decken sollten. Mittlerweile ist genügend Evidenz da, dass endlich einheitlich erkannt wird, dass wir alle Unikate sind und unterschiedliche biochemische Bedürfnisse haben. Medikamente verstoffwechselt jeder anders, genauso wie manch einer einen erhöhten Bedarf an Vitamin A hat und  dementsprechend seine Ernährungsweise anpassen kann und sollte.

3. Spirituelle Entscheidungen: Man kann daran arbeiten sein Bewusstsein und seine Gedanken zu kontrollieren. Ich kann entscheiden, was ich denke und zukünftig mehr denken will (Autosuggestion)! Somit beeinflusse ich meine Emotionen und dadurch mein ganzen Organismus. Ich kann ein Mindset der Dankbarkeit entwicklen und mir die Dinge bewusst machen, für die ich tiefen Dank empfinde. Dadurch werden Gehirnareale angesprochen und mit der Zeit bilden sich, durch das Phänomen der Neuroplastizität Nervenzellverbindungen, die meine Art zu denken positiv beeinflussen.

Des weiteren kann ich mich entscheiden, welche Beziehungen ich eingehe. Die 5 Personen mit denen  ich am meisten Zeit verbringen, sind auch diejenigen, die meinen Lebensstil mit am meisten beeinflussen. Also auch Obacht bei der Auswahl seiner Nächsten.

Nur wenn wir unseren Lebensstil anpassen können wir das Beste aus unseren Genen herausholen. Dazu benötigen wir ein bestimmtes Verständnis von Gesundheit. Gesundheit bedeutet nicht nur die simple Abwesenheit von Krankheit, sondern das vollständige seelische, körperliche, soziale und auch finanzielle Wohlbefinden.

Intermittierendes Fasten

Ob als Mittel zum nachhaltigen Abnehmen, als Lebensstilveränderung oder zur Optimierung der Gesundheit - es gibt viele Gründe eine Form des intermittierenden Fastens auszuprobieren.

In diesem Artikel stelle ich die verschiedenen Arten dieser Form des Fastens vor. Wie der Begriff intermittierend schon andeutet, hat es nichts mit einer Nulldiät zu tun, welche auch nicht zu empfehlen ist!

Welche Gründe gibt es für intermittierendes Fasten? An erster Stelle stehen die positiven Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel, welcher heutzutage einer der größten Risikofaktoren in der modernen Ernährungsweise darstellt. Ein konstant zu hoher Blutzuckerspiegel ist zum einen Auslöser für diverse Krankheitsbilder wie z.B. Diabetes Typ II oder wirkt begünstigend bei der Entstehung anderer Erkrankungen.  Durch die Regulation des Blutzuckerpspiegels wirkt es ebenfalls als Schutz für die Nerven und hilft dem Körper dabei schützende Proteine und Enzyme mit antioxidativer Wirkung zu produzieren. Weiterhin verbessert sich das Energielevel auf Dauer durch einen stabilen Blutzuckerspiegel.

Ein weiterer Grund ist die Reduktion von chronischen Entzündungsprozessen und einer Senkung des Blutdrucks. Auch auf den Cholesterinspiegel wirkt sich intermittierendes Fasten begünstigend aus, indem es das Verhältnis von HDL ( High Density Lipoprotein )und LDL  (Low Density Lipoprotein) beeinflusst.

Es gibt noch weitere positive Wirkungen. Intermittierendes Fasten verbessert die Verdauung und stärkt das Immunsystem des Körpers. Alle 90 Minuten entstehen im Dünndarm peristaltische Wellen, die man migrierender motorischer Komplex nennt. Dieser dient als Reinigungsprozess des Körpers und wird durch ständiges "Snacken" unterbrochen und begünstig die Entstehung einer Dünndarmfehlbesiedlung. Desweiteren hilft es beim Muskelaufbau und verbessert die Fettverbrennung durch eine vermehrte Ausschüttung von Wachstumshormonen. Entscheidend dabei sind natürlich auch die Mahlzeiten, die man während den Essenszeiten zu sich nimmt. Noch ein entscheidender Grund ist die gewonnen Flexibilität im Alltag, Zeit und Kostenreduktion.

 

Wählen Sie einen Form die zu Ihnen und Ihrem Alltag passt:

  1. 5:2 Tage Diät: Fasten an 2 Tagen die Woche mit einem maximalen Kalorien-Intake von 500 kcal für Frauen und 600 kcal für Männer. Wasser ist selbstverständlich erlaubt.
  2. 16:8 Ernährung: Sie haben 16 Stunden, an denen Sie nichts essen sollen und 8 Stunden, an denen Sie essen können. Die Zeiten können Sie flexibel einteilen. Die Schlafzeit zählt ebenfalls als Fastenzeitraum.
  3. 20:4/Warrior Diät: Diese Form des Fastens ist deutlich extremer und ist nur für einen Zeitraum von wenigen Wochen zu empfehlen. Hierbei haben Sie einen Fastenzeitraum von 20 Stunden und ein Zeitfenster von 4 Stunden, in dem gegessen werden darf. Allerdings ist die Fettverbrennung hierbei extrem angekurbelt.
  4. 32:12 Diät: Bei dieser Form fastet man jeden zweiten Tag. Man beginnt um 8 Uhr morgens und isst ganz normal bis 20 Uhr. Danach wird in der Nacht und am nächsten Tag nichts gegessen. Erst am zweiten Tag beginnt man wieder mit dem Frühstück.
  5. 4 Stunden Regel: Recht simpel - man darf nur alle 4 Stunden etwas essen.
  6. Drei Mahlzeiten am Tag: Der Klassiker mit Fastenzeiträumen von ca. 6 Stunden.
  7. Ein Fastentag pro Woche: Bei dieser Form geht es darum, das Gewicht zu halten.
  8. Einen Tag Fasten, einen Tag essen: Diese Form stellt die effizienteste Methode zur Gewichtsreduktion dar.
  9. Dinner Cancelling: Verzicht auf das Abendessen.
  10. Breakfast Skipping: Das Pendant zum Dinner Cancelling, bei dem man das Frühstück auslässt.

Das sind alle herkömmlichen Möglichkeiten des intermittierenden Fastens. Wichtig ist, dass man die Form an seinen Alltag anpasst. Wenn man Sport treibt, kommt es auf die Sportart an: Wenn man durch Kraftsport Muskeln aufbauen möchte, bietet es sich an nach dem Training zu essen. Betreiben Sie eher Ausdauersport, macht es Sinn vor der Trainingseinheit zu essen. 

Auch beim intermittierenden Fasten heißt es Ausprobieren. Es gibt keine Patentlösung für jedermann!

 

Auch wenn man mit intermittierendem Fasten hervorragend abnehmen kann, stellt diese Ernährungsform keinen Freibrief dar, sich mit "Schrott" vollzustopfen. Entscheidend hierbei ist nach wie vor die biochemische Individualität und die individuelle Verteilung der Makronährstoffe bei den Mahlzeiten zu beachten!

 

Wunderstoff Vitamin C

Vitamin C (C6H8O6 )oder auch Ascorbinsäure genannt ist ein wahres Wundermittel! Warum dies der Fall ist und wozu es verwendet werden kann und in welcher Dosierung möchte ich in diesem Artikel veranschaulichen.

Aus irgendeinem Grund, man vermutet, dass es im Laufe der Evolution ein Anpassungsprozess gewesen ist, kann der Mensch als einziges Säugetier kein Vitamin C selbst herstellen und ist auf die äußere Zufuhr durch die Nahrung angewiesen.

Diese Mutation mag vor einigen Jahrtausenden von Vorteil gewesen sein, aber durch unsere heutige Lebensweise, die sich in den letzten Jahrzehnten dramatisch verändert hat, sind wir mehr denn je auf diesen hochwirksamen antioxidativen Stoff angewiesen.

Vitamin C hat eine geringere Toxizität als Wasser und kann quasi niemals überdosiert werden!

Wenn Tiere krank werden, produziert ihr Körper von sich aus Vitamin C, um die Krankheit egal welcher Natur zu bekämpfen.  Denn jede Form einer Erkrankung hat mit oxidativen Prozessen zu tun, und der Level an Antioxidantien in unserem Körper gibt die Wahrscheinlichkeit an, ob und wie wir erkranken oder nicht.

Vitamin C ist an so ziemlich jedem Prozess im Körper beteiligt und ist ein wichtiger Katalysator für Reaktionen im Körper, beispielsweise für den Aufbau von Bindegewebe. Das heißt nach einer Operation ist der Bedarf an Vitamin C deutlich erhöht, um den Heilungsverlauf zu unterstützen. Auch bei Schmerzen ist der Bedarf an Vitamin C pro Stunde um 25% erhöht. Schmerz ist eine Form von Stress für den Körper, das bedeutet, dass in Stresssitutationen jeglicher Art wir einen erhöhten Bedarf haben!!

Will man einen wirksamen Effekt haben durch die therapeutische oder präventive Anwendung, muss man bestimmte Dosierungsrichtlinien einhalten. Und wenn wir von Dosierung sprechen, reden wir von GRAMM und nicht Milligramm!

Sogar Kinder können mit Vitamin C hochdosiert werden angepasst an ihr Lebensalter: pro Lebensjahr 1 Gramm Vitamin C über den Tag verteilt als Präventionsmaßnahmen. Im Fall einer Infektion kann auch höher dosiert werden. Hierbei ist die orale Form von Pulver gemeint. Einen noch besseren Effekt hat man durch liposomales Vitamin C, da es noch besser wirksam ist und auf andere Art und Weise resorbiert wird. Absoluten Goldstandard hat die intravenöse Gabe von hochdosiertem Vitamin C!!

Die individuelle Toleranzschwelle von Vitamin C ist der Marker für die maximale Dosierung. Diese Schwelle erkennt man durch einen etwas weicheren Stuhlgang, was daher kommt, dass Vitamin C ein wasserlösliches Vitamin ist und etwas Wasser in den Verdauungstrakt zieht, wodurch der Stuhlgang etwas weicher wird. Dies ist aber keinesfalls problematisch und stellt keinen Grund zur Sorge dar!!

Des Weiteren ist ist die Absorptionsfähigkeit vom Verdauungssystem entscheidend. Als Faustregel kann man sagen von der Grammzahl, die man gibt, hat der Körper maximal 75%. Befindet sich der Körper jedoch in einem Krankheitszustand ist diese Fähigkeit der Aufnahme erhöht, da der Körper mehr benötigt! Als tägliche Basis empfehle ich eine Dosierung zwischen 2 - 18 g je nach individueller Toleranz. Im Krankheitsfall gerne mehr. Wie gesagt, man kann nichts falsch machen. Im schlimmsten Fall geht man 1x mehr zur Toilette. Dafür ist man aber auch schneller wieder gesund. 

Bei den ersten Anzeichen einer Infektion hoch dosieren (>20g), bis die Symptome verschwunden sind und dann noch weitere 48 Stunden weiter hochdosieren um ein Wiederaufleben der Symptome zu verhindern.

Einnahmefrequenz:  Zu jeder Mahlzeit und zwischen den Mahlzeiten, da es wasserlöslich ist und nicht länger als 2 Stunden im Blut verweilt.

Vitamin C wirkt zu dem synergistisch mit so ziemlich allen gängigen Medikamenten und kann wunderbar zur Unterstützung eingesetzt werden bei einer notwendigen Antibiose, Cortisongabe etc.

Vitamin C ist nicht nur ein Antioxidans sonder auch ein Antitoxin und natürliches Antihistamin -- Stichwort: Allergie -- es bleibt ein wahres Wundermittel. Wer mehr lesen möchte, dem empfehle ich das Buch "Curin the Incurable" von Thomas E. Levy. 

 

Wenn nach dem Lesen dieses Artikels spezifischere Fragen aufkommen sollten, können Sie mich gerne kontaktieren.

 

Das Unterbewusstsein

In diesem Artikel möchte ich Ihnen dass Unterbewusstsein einmal auf eine andere Weise darstellen. Betrachten wir das Unterbewusstsein als neutrale Instanz, die jeden Gedanken (bewusst und unbewusst), jedes Erlebnis und jede Erfahrung, die Sie bisher gemacht haben, gespeichert hat. Wie klingt das für Sie? Unvorstellbar? Versuchen Sie, diese Betrachtungsweise für einen Moment zu akzeptieren. Gedanken sind nicht "Nichts", sie sind oft der Ausgangspunkt von Emotionen. Machen Sie sich also einmal bewusst, wie Ihr täglicher innerer Monolog aussieht. Haben Sie positive Gedanken über sich, ihren Partner, Eltern, Beruf etc.? Ich hoffe ja... wenn nein, füttern Sie ihr Unterbewusstsein mit diesen Gedanken und so erschaffen Sie sich ihre Welt, in der Sie Leben. Auf physiologischer Ebene sind Gedanken elektrische Impulse, die unser Gehirn produziert und aufgrund derer bestimmte Kaskaden in Gang gesetzt werden. Gedanke X hat zur Folge, dass die biochemische Substanz Y produziert wird, welche wiederum Reaktion Z in unserem Körper auslöst. Das bedeutet für uns, dass wir durch die Kontrolle unserer Gedanken und durch bewusste Autosuggestion unsere Biochemie beeinflussen können. Dies geschieht natürlich in jede mögliche Richtung. Wie zu Beginn geschrieben, das Unterbewusstsein ist neutral und befolgt quasi das, was Sie sich Tagein Tagaus suggerieren und erschafft dadurch über Monate, Jahre Ihre Lebenssituation. Gedanken sind die Schnittstelle zwischen dem Immateriellen und dem Materiellen!!

Es entstehen bestimmte Verhaltensprogramme, die unbewusst ablaufen, die wir über Jahre entwickelt haben. Wie wir in gewissen Situationen reagieren, ist das Resultat dieser Programme -- der unbewussten Selbstgespräche und Gedanken -- die unser Gehirn im Unterbewusstsein abgespeichert hat!

Auch wenn wir glauben, dass wir eine bewusste Entscheidung getroffen haben, ging dem eine Entscheidung unseres Unterbewusstseins voraus.

Sie können selber entscheiden, ob Sie diese Betrachtungsweise annehmen oder nicht. Aber wenn Sie den Artikel aufmerksam gelesen haben, wissen Sie, wer oder was wirklich die Entscheidungen trifft. Ich hoffe Ihr Unterbewusstsein erkennt die Bedeutsamkeit dieser Erkenntnis und lehnt sie nicht aus Angst ab. 

Starten Sie noch heute und beginnen Sie mit einem UPDATE Ihres Unterbewusstseins. Führen Sie Protokoll über Ihre bewussten Gedanken und entscheiden SIE sich, womit Sie Ihr Unterbewusstsein füttern. So etwas geht nicht von heute auf morgen und benötigt viel Zeit. Aber jeder Schritt den Sie diesbezüglich unternehmen, wird sich bemerkbar machen. Ihre Situation wird sich merklich verbessern und Dinge werden Ihnen zuteil, woran Sie vorher nicht zu denken gewagt haben (kleiner Wortwitz :-P).