Alzheimer -- Prävention statt Therapie

ALZHEIMER

Alzheimer ist eine neurodegenerative Erkrankungen die meist nach dem 65. Lebensjahr auftritt und mit einer progredienten demenziellen Entwicklung einhergeht. Welt weit gibt es über 24 Millionen Demenzkranke Tendenz steigend. Alzheimer macht ca. 60% davon aus. 

Alzheimer macht den Menschen wirklich Angst, dies auch zurecht. Wer schon mal miterlebt hat, wie sich Angehörige durch die Erkrankung verändern, dem wird Angst und Bange. Der zunehmende Verlust geistiger Fähigkeiten, Verlust des Erinnerungsvermögens und Persönlichkeitsveränderungen sind wirklich erschreckend. 

Die Nervenzellen im Gehirn sterben nach und nach ab. Krankhafte Eiweißablagerungen spielen dabei eine Rolle, die die Nervenleitung und die Neurotransmitter negativ beeinflussen.

Es gibt zur Zeit keine richtige Behandlungsstrategie für Alzheimer Patienten. Die gute Nachricht allerdings ist, dass man der Erkrankungen sehr gut vorbeugen kann. 

Auch wer den Genmarker APOE 4 hat und somit ein erhöhtes genetisches Risiko hat, muss nicht erkranken, wenn er weiß, was er präventiv tun kann.

An erster Stelle steht die Kontrolle des Blutzuckers. Ab einem Nüchtern BZ von 128 mg/dz spricht man von einem Diabetes Mellitus. Werte von 105-110 können aber bereits ein Indikator dafür sein, Alzheimer im Laufe des Lebens zu entwickeln. Alzheimer entsteht nämlich nicht über Nacht sondern entwickelt sich über Jahrzehnte. Das Gehirn kann bereits erkrankt sein, ohne das man etwas bemerkt.

Statt 230 Millionen, wie geplant in die Entwicklung einer Therapie von Alzheimer zu stecken, sollte man die Menschen stattdessen Aufklären über ihren Lebensstil und lieber präventiv als therapeutischen tätig zu werden.

Das Gehirn besteht zum Großteil aus Fett. Bedeutet, dass die Fette die wir konsumieren zum Bau der Hirnsubstanz genutzt werden. Aus diesem Grund sollten viele hochwertige und gesunde Fette auf dem Speiseplan stehen. 
Uns wurde lange erzählt, dass Fett fett macht und ungesund ist. Mittlerweile wissen wir aber, das dem nicht so ist.

Vitamin D ist eine wichtige Komponente wenn es um die Gesundheit des Zentralen Nervensystems geht. Nicht umsonst ist die Wahrscheinlichkeit in nördlichen weniger sonnigen Regionen der Erde größer an MS, Parkinson und Demenz zu erkranken. 

Vitamin D ist übrigens kein Vitamin, eher ein Hormon mit vielen essentiellen Funktionen im Körper. Zum einen steuert es die Genexpression vorrangig im Gehirn. Da es ein Steroidhormon ist brauchen wir Cholesterin für die Synthese von Cholecalziferol (Vitamin D) und somit Fett in der Nahrung.

Ein weiterer obligatorischer Lebensstilfaktor ist Bewegung. Tägliche Aerobe und anaerobe Bewegung fördert die Freisetzung von BDNF einem Wachstumshormon für das Gehirn. BDNF schützt Gehirnzellen, zum Beispiel im Hippocampus (Gedächtnis) und kann degenerierte Nervenzelle wieder aufbauen und neue bilden. 

Ernährung verändert die Genexpression von Moment zu Moment. Jeder Bissen fördert entweder Gesundheit oder Krankheit. Entscheidend ist nicht nur womit wir uns nähren, sondern auch womit wir unsere Darmflora nähren. Probiotische Supplemente oder fermentiertes Gemüse zusammen mit präbiotischen Lebensmitteln wie Gemüse jeglicher Art, welches über der Erde wächst trägt zu einer gesunden Darmflora bei.

Das Mikrobiom reguliert Entzündungsreaktionen im Körper und kann somit Entzündungsprozesse die im Gehirn stattfinden eindämmen, sofern die richtigen Stämme in möglichst großer Variation vorliegen.

Dann gibt es noch kritische Lebensmittel, die systemische Entzündungen im Körper in Gang setzen können. Dazu zählen ZUCKER, KUHMILCH, GLUTEN (v.a. das Gliadin aus Weizen, Roggen, Gerste), SOJA, TRANSFETTE.

Wenn man Alzheimers eine Entzündung des Gehirns betrachtet, ergibt alles einen Sinn und wir haben die Macht dieser schlimmen Erkrankung zu Lebzeiten vorzubeugen.

Ein paar Studien zum Thema: 
Ketogene Ernährung bei Alzheimer zeigt signifikante Ergebnisse: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30923733
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30569086
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30554068
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30406052

 

Kokosnussöl hat positiven Effekt auf Beta Amyloid Plaques:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29729307

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Muskulatur - so hält sie uns gesund

MUSKULATUR: SO HÄLT SIE UNS GESUND

Die Muskulatur ist ein wirklich riesiges Organ und macht prozentual den größten Teil des menschlichen Körpers aus. Und das nicht ohne Grund!

Sie formt unseren Körper und erfüllt dabei noch allerlei Aufgaben die entscheidend für unsere Gesunderhaltung sind.

Aktive Muskulatur schüttet einige Hundert verschiedene Botenstoffe aus. Die so genannten Myokine (hormonähnliche Substanzen) wirken den Zivilisationskrankheiten entgegen. 
Nur einige wenige dieser Substanzen sind bislang erforscht. Bislang kennt man mehr als 400 mit eben so vielen verschiedenen Funktionen.

Was wir bis dato jedoch sagen können ist: Die Myokine aktivieren die Fettverbrennung, fördern die Bildung von Blutgefäßen, und Muskelzellen, unterstützen die Bauchspeicheldrüse und die Leber und wirken Entzündungsprozessen entgegen.

Aus diesen und vielen weiteren Gründen ist der menschliche Organismus auf Bewegung angewiesen um gesund zu sein und es zu bleiben.

Gezieltes Training der Muskulatur ist ein wichtiger Faktor zur Prävention und Therapie von Bluthochdruck, Fettleibigkeit, Schlaganfall, Herzversagen, Krebs und Diabetes. 

Zusammen mit den anderen Stellschrauben im Lebensstil, Stressmanagement, Ernährung und Schlaf lassen sich weitere Zivilisationsbeschwerden wie Allergien, Osteoporose, Neurodermitis,, Demenz, Depression etc. auf ein Mindestmaß reduzieren.

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Coach

Ein Coach ist wie ein Lehrer und das entscheidendste ist seine eigene Persönlichkeit. Ein Coach muss authentisch sein, enthusiastisch, leben was er sagt, verkörpern was er sagt -- WALK THE TALK--. Ausstrahlung, Charisma und eine ausgeprägte Sozialkompetenz sind wichtiger als viel Fachwissen.

Jeder Coach/Trainer transportiert ein Gefühl beim Training. Es gibt ein grundlegendes Gefühl welches der Trainer ausstrahlt aber auch temporäre Gefühlsregungen, die er selber gerade durchläuft und auf seine Schützlinge überträgt. 

Die Fähigkeit zu motivieren, zu inspirieren auf ganz subtile Weise in die Psyche seiner Schützlinge vorzudringen, sind die wichtigsten Eigenschaften. Nonverbal so wie verbal über intuitive Suggestionsprozesse ein Lebensgefühl zu vermitteln ist die größte Aufgabe eines Trainers.

Nicht jeder tritt in Resonanz mit der Schwingung des Trainers und kommt mit seinem transportierten Lebensgefühl zurecht. Aus diesem Grund ist die Allianz zwischen Trainer und Schützling so wichtig. Eine gute Beziehung baut sich nur auf, wenn beide auf der gleichen Wellenlänge sind. Hat der Trainer allerdings so eine starke Schwingung, ist er es, der den oder diejenige, wenn unbewusst bereit und offen, in die gleiche Schwingung versetzen kann. Das ist die hohe Kunst der Motivation und zeugt von Talent.

Transportiert der Trainer ein Gefühl von Stärke, Kraft, Ästhetik, Selbstverwirklichung, Entwicklung, Progressivität, Disziplin, Athletik, Macht, Körpergefühl, eine gewisse Härte und Kompromisslosigkeit ohne diffamierend zu sein kommt damit nicht jeder klar und wählt intuitiv einen anderen Trainer, eine andere Trainingsform und fühlt sich woanders wohler.

Die Werte die der Trainer lebt und verkörpert sind bedeutsam für die Entwicklung seiner Schützlinge. Die Werte müssen erstrebenswert sein, Hoffnung vermitteln und Energien mobilisieren, den Menschen tief in seinem Herzen berühren und ihm wieder die Zügel in die Hand geben. 

Die Transportierten Werte und Gefühle sollen die Vorstellungskraft anregen und eine neue Vision seiner selbst entstehen lassen. Nur wenn der Geist ein lohnenswertes Ziel identifiziert hat, dies zu einem Herzenswunsch gemacht wird, entsteht Sinn. Eben dieser Sinn ist es, der das Durchhaltevermögen und die Kontinuität schafft. 
Denn eins ist klar, reine Motivation kommt und geht, dass dazwischen ist Disziplin. Wenn jedoch erstmal ein Habitus geschaffen wurde und der Wunsch auf Entwicklung im Herzen lodert wird man nicht zu stoppen sein.

 

Ein Coach ist eine Art Mentor für's Leben und nicht bloß derjenige, der dir zeigt wie du Übungen ausführst, wie viel Kalorien du essen darfst und welche Übung die beste für deine Bauchmuskeln sind.
Die Aufgabe des Trainers ist es bei dem Menschen etwas in Bewegung zu setzen und nicht nur seinen Körper sondern vor allem seinen Geist. Alle möglichen Prozesse werden angestoßen, bis der Mensch selbständig ist und keine Hilfe mehr benötigt, sein altes Ich-Konzept losgeworden ist und sich beharrlich weiterentwickelt.

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Die Schildkröte in der Polynesischen Kultur

 

DAS SYMBOL DER SCHILDKRÖTE:

Die Schildkröte hat in der Polynesianischen Kultur einen hohen Status und reichlich Bedeutung.

Offensichtlich steht die Schildkröte für Langlebigkeit, Gelassenheit, einen langen Atem, Weisheit, Geduld, Erdung, Vertrautheit mit Mutter Erde, Urvertrauen und Bodenständigkeit. 

Dies sind wie ich finde alle sehr erstrebenswerte Werte die es sich lohnt in sein Wertesystem zu übernehmen, in sein Leben zu integrieren.

Des weiteren steht die Schildkröte metaphorisch dafür, dass jedem Ende ein neuer Anfang inne wohnt, das man dem eigenen Rhythmus in Geduld folgt und nichts überhastet. 
Darauf zu vertrauen immer zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein und auf die richtigen Menschen zu treffen. Sich zu erlauben in das eigene Bad der Emotionen einzutauchen und mit Achtsamkeit und Zeitlosigkeit zu leben.

Zeit ist sowieso nur eine Fiktion die unser Verstand benötigt um zu funktionieren. Statt sich immer nur um die Zukunft zu sorgen und mit Verärgerung und Missmut in die Vergangenheit zu sehen, darf man sich gerne erlauben sich zurückzulehnen und Vertrauen ins Leben zu haben. Zweifelloses Vertrauen, dass das Leben stets gutes für einen bereit hält. Sogar das vermeintlich aversive, erschütternde trägt zu unserer Entwicklung bei und ermöglicht uns zu wachsen.

Schildkröten bevölkern seit 220 Millionen Jahren unseren Planeten.
Nach dem chinesischen Schöpfungsmythos erschuf die Göttin Nüwa den Erdtrabanten, nachdem sie einer Schildkröte die Beine abgeschnitten hatte und daraus die vier Himmelssäulen bildete.

Diese Botschaften hat die Schildkröte für Dich im Gepäck:

--> Anerkennen des natürlichen Lebensrhythmus
--> Neues hereinlassen und von altem Ballast lösen
--> Blick auf das innere Gleichgewicht
--> Grenzen ziehen und authentisch sein

Mir ist diese Symbolik sogar so wichtig, dass ich mir eine Schildkröte unter die Haut habe tattowieren lassen. So erinnert sie mich täglich an diese mächtigen Weisheiten. So prägen sich diese Werte in meinen Geist und formen meine Gedankenwelt und letztendlich die subjektive Welt in der ich lebe und mit anderen Menschen interagiere.

 
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Was ist Fitness?

Was ist überhaupt Fitness? 

Begriffsanalysen sind immer schwer und eine allgemeine Definition eines Begriffs, der jeder beipflichtet, scheint nahezu unmöglich. Deshalb wird diese Analyse natürlich eine subjektive Färbung haben und Du kannst mir auch gerne widersprechen.

Fitness ist voll im Trend und überall wird, der doch recht unpräzise Angliszismus genutzt und beworben.

Eines ist klar, fit sein kann wirklich jeder. Dazu braucht man eigentlich nur sich selbst, das notwendige Wissen, ein individuelles Ziel bzw. ein Motiv auf Basis des eigenen Willens.

Welche Attribute komplementieren den Fitnessbegriff überhaupt?
Wie wäre es mit: stark sein, Energie haben und vital sein, schön und gesund sein, ausdauernd und beweglich, schnell, explosiv und agil sein, sowie konzentriert, widerstandsfähig, ausgeglichen und beherrscht.

Fit sein bedeutet, mal eben einen kurzen Sprint hinlegen zu können um die Bahn oder den Bus zu bekommen, über Hindernisse zu springen, den ganzen Tag aktiv sein zu können, mit Kindern oder Freunden eine Runde Fußball spielen, Klettern oder eine Fahrradtour machen können.

Fit sein bedeutet, eine aufrechte Haltung und Gang, einen straffen Po und Bauch zu haben. Auch wer es schafft ohne Sauerstoffzelt die schweren Einkäufe in die 7. Etage, die Freundin über die Türschwelle ins Bett und beim Umzug die Waschmaschine in den Keller zu tragen, ist fit. 

Fit sein bedeutet, sich mit Ausdruck geschmeidig und kraftvoll zu bewegen und Stürze sowie andere äußere Krafteinwirkungen locker wegzustecken. Fit sein bedeutet sich nach Verletzungen und Niederschlägen schnell zu erholen.

Fit sein bedeutet, körperlich und geistig stabil und robust zu sein, immer wieder aufzustehen und niemals aufzugeben. Nicht nur der Körper wird resilienter sondern auch der Geist. 

Eine solide Fitness macht das Leben in allen Bereichen besser und erfüllter. Je stärker Du wirst, desto leichter wird Dein Alltag. Je wohler Du Dich in Deinem Körper fühlst und die Energie spürst, desto mehr wirst Du auf anderen Menschen zu gehen und umgekehrt. So ergeben sich Möglichkeiten und Chancen an die Du nie gedacht hättest.

Du wirst selbstbewusster werden und mehr Kontrolle haben und das nicht nur über Deinen Körper. Du wirst die Welt mit anderen Augen sehen, Dich entwickeln und mehr Freude am Leben haben. 

Du wirst zum Vorbild für andere und zur besten und stärksten Version deiner Selbst. Du kannst Kraft aus dir selber schöpfen, das Leben genießen und mal über die Strenge schlagen, weil Du es Dir erlauben kannst.

Schau also zu Hause in Deinen Spiegel und beurteile Dein Spiegelbild auf einer Skala von 1-10, miss Deinen Bauchumfang und bewerte Dein Körpergefühl ebenfalls auf einer Skala von 1-10. 

Evaluiere auch Deine Leistungsfähigkeit, um nur ein paar Beispiele zu nennen:

-- Welche Zeit brauchst Du für 3 km?
-- Wie viele Kniebeugen schaffst Du mit Zusatzgewicht (Frauen: 20 kg; Männer 32Kg)
-- Kannst Du 75% Deines Körpergewichtes für 90 Sekunden tragen ohne Deine Haltung zu verlieren?
-- Welche Zeit läufst Du auf einer 50m Distanz?
-- Kannst Du Liegestütze, wenn ja wie viele?
-- Wie lange kannst Du an einer Stange hängen?
-- Wie weit kannst Du aus dem Stand Springen?
-- Wie viel Gewicht kannst Du vom Boden maximal aufheben?
-- Kannst Du einen Handstand an der Wand?
-- Kannst Du Klimmzüge, wenn ja wie viele?
-- Wie lange kannst Du auf einem Bein stehen?
-- .... etc.

Bei vielen Menschen stellt sich die Frage, kannst Du überhaupt diese Übungen ausführen? Hast Du das nötige Körpergefühl, die Mobilität und Technik ohne dich zu verletzen??

 

Stell Dir die Frage, was bedeutet Fitness für Dich, beurteile deinen derzeitigen Zustand mit möglichst objektiven und realistischen Werten. Danach formuliere ein Ziel und strebe beharrlich es zu erreichen.

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Welchen Wolf fütterst Du?

Welchen Wolf fütterst Du?

Der Mensch ist und war immer zur gleichen Zeit gut sowie böse. Das ist ein Teil unserer Natur. Ohne eine innige Bindung zu unseren Eltern, Erziehung und Sozialisierung würde die Welt in Barberei ausarten.

Es ist das Gesetzt der Polarität, das es immer die zwei Enden eines Spektrums gibt. 
Ohne die negativen Emotionen gibt es keine Positiven. Auf Gedanken folgen Emotionen und umgekehrt. Du musst dich immer wieder für das positive entscheiden, das worauf Du Dich konzentrierst wächst. Es wird zu einer Gewohnheit.

Hierzu ein kleine Legende/Weisheit:

Eines Abends erzählte ein alter Indianer seinem Enkel vom Kampf, der in jedem Menschen tobt:
„In unserem Herzen leben zwei Wölfe. Sie kämpfen oft miteinander. Der eine Wolf ist der Wolf der Dunkelheit, der Ängste, des Misstrauens und der Verzweiflung. Er kämpft mit Zorn, Neid, Eifersucht, Sorgen, Schmerz, Gier, Selbstmitleid, Überheblichkeit, Lügen und falschem Stolz.
Der andere Wolf ist der Wolf des Lichts, des Vertrauens, der Hoffnung, der Freude und der Liebe. Er kämpft mit Gelassenheit, Heiterkeit, Güte, Wohlwollen, Zuneigung, Großzügigkeit, Aufrichtigkeit, Mitgefühl und Zuversicht!“ Der kleine Indianer dachte einige Zeit über die Worte seines Großvaters nach und fragte ihn dann: „Und welcher Wolf gewinnt?“ Der alte Indianer antwortete: „Der, den Du fütterst!“

Wir füttern unseren Wolf durch unsere Gedanken, inneren Bilder, Selbstgespräche, Emotionen die wir zulassen und unsere Handlungen. Im Positiven wie im Negativen.

--> Ändere deine Gefühle durch veränderte Denkmuster indem du dysfunktionale Glaubenssätze erkennst und beharrlich umstrukturierst.

--> Schaffe Dir eigene positive innere Bilder. Nutze Deine Vorstellungskraft.

--> Deine Haltung und Körpersprache hat Auswirkungen auf Deine Emotionen. Richte Dich auf, trainiere und spüre die Veränderung.

--> Stelle die richtigen Fragen. An Dich, das Leben und deine Mitmenschen.

--> Mache regelmäßig Dinge die Dir Freude bereiten.

--> Gib Dein Geld für Die richtigen Dinge aus.

--> Sei Dankbar. Fühle es. Täglich!

So veränderst Du dein Bewusstsein und Deinen Fokus. Das ist das Geheimnis hinter der Welt die wir uns schaffen.

 
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Achte auf Deinen Blutzuckerspiegel

ACHTE AUF DEINEN BLUTZUCKERSPIEGEL:

Mit eines der größten Probleme unserer Zeit ist der ständig erhöhte Blutzuckerspiegel. Mitunter ist das die Ursache für die Zunahme von Übergewicht, Adipositas und Typ II Diabetes in der globalen Bevölkerung.

Die Auswahl der Lebensmittel spielt dabei ein wichtige Rolle, die Kombination der Makronährstoffe (Eiweiß, Fette und Kohlenhydrate) und die Schlafqualität und Dauer.

Schon 2 Tage schlecht oder wenig geschlafen lässt den Blutzuckerspiegel ins Prä-Diabetische rutschen. Bedeutet, dass Menschen, die regelmäßig weniger als 6 Stunden Schlafen ein 5x höheres Risiko haben an Typ 2 Diabetes zu erkranken. 

Wenig geschlafen zu haben, macht auch Lust auf Kohlenhydrate, da diese schnell verwertbar sind und kurzfristig viel Energie freisetzen und auch die Laune heben. Problem dabei ist nur, dass sich das noch negativer auf den Blutzuckerspiegel im Tagesverlauf auswirkt.

Hinzu kommt die Auswahl der Lebensmittel. Wenn Du hauptsächlich Lebensmittel mit einem hohen glykämischen Index zu dir (Obst, Brot, Brötchen, Nudeln, Süßigkeiten, Kartoffeln etc.) nimmst führt das auch dazu, dass dein Blutzucker Purzelbäume schlägt. 

Wichtig ist zu wissen wie man die Auswirkungen von Lebensmitteln auf den Blutzucker beeinflussen kann. 
Fett und Eiweiß senken nämlich die glykämische Last von kohlenhydratreichen Lebensmitteln. So lassen sich die Mahlzeiten günstig verändern, indem man richtig und typgerecht kombiniert.

So ziemlich jede chronisch Degenerative Erkrankung geht einher mit einem über Jahre hinweg erhöhten Blutzuckerspiegel.

Fazit:

Sie zu, dass Du ausreichend schläfst, besonders zuckerhaltige und stärkehaltige Produkte meidest und Kohlenhydrate immer zusammen mit Eiweiß und Fett isst. Achte zudem auf genügend Ruhephasen, da Stress dazu führt, dass Energie freigesetzt wird und dies natürlich auch über einen erhöhten Blutzucker funktioniert.

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Was macht die Menschen DICK?

Was macht die Menschen DICK?

#1
Neben unserem Lifestyle, der um beim Thema zu bleiben, ein wahres Schwergewicht ist, wenn es um die Anzahl an Gründen für Übergewicht und Fettleibigkeit geht spielen auch unsere Gene eine Rolle.

Der Mensch entwickelt sich zusammen mit seinem genetischen Erbe und der Umwelt. Gene steuern unser Verhalten, unseren Hunger, die Speicherung von überschüssiger Energie und nicht zuletzt unseren Stoffwechsel und wie wir mit unserer Nahrung umgehen.

Je nach Körpertypolgie tendieren Menschen dazu zusätzliche Energie schneller zu speichern als andere. Manche kratzen ihr Leben lang am Untergewicht und wünschen sich sogar etwas zuzulegen. Luxusprobleme sagen da die Übergewichtigen. Aber auch das erzeugt Leidensdruck. 

#2
Das Essverhalten hat viel mit der Verfügbarkeit von Nahrung zu tun. Dadurch das zu jeder Tag und Nachtzeit Nahrung vorhanden ist, führt dazu, dass unbewusst gegessen wird. Menschen nehmen also Nahrung zu sich ohne es zu bemerken oder vergessen es schnell wieder. Ein genaues Tagesprotokoll kann die Wahrnehmung und Erkenntnis fördern.

Fast Food Läden sind oft 24 Stunden geöffnet und in Stadtgebieten kommen auf 100 Metern Weg, 10 Läden. Man hat sogar die Qual der Wahl, welchen "Müll" man konsumiert. 
Es fehlen gesunde Alternativen. Auch eine Zuckersteuer würde Sinn machen. In England gibt es z.B. 58.000 Fast Food Läden. Trend steigend.

#3
Jedes mal wenn wir etwas essen, füttern wir ca. 1 Billion Bakterien in unserem Darm. Auch unsere Mitbewohner bevorzugen diverse Nahrungsmittel. 
Die Auswahl unserer Nahrungsmittel hat also zur Folge, dass wir Einfluss auf unsere Darmflora haben.

An tausenden von Menschen und Zwillingsstudien konnte nachgewiesen werden, dass jene mit Übergewicht eine reduzierte Vielfalt an Darmbakterien haben. Bedeutet: Geringere Bakterienvielfalt = Übergewicht?!

Die gesundheitsförderlichen und gewichtsregulierenden Bakterien ernähren sich von Ballaststoffen (Gemüse, Obst, Nüsse, Samen...). Die krankheits- und übergewichtsfördernden laben sich an Zucker, Stärke, Mehlprodukten etc. Ein weiteres Problem ist, dass die Verwertung der Nahrung zunimmt, je mehr die "schlechten" Bakterien die Überhand haben. Ein Teufelskreis.

Wenn wir mal die Übermittlung der Darmflora auf seine Nachkommen betrachten, ergeben sich neben der genetischen Vererbung des Stoffwechsels eine weitere Gefahr der Disposition für Übergewicht. Der Status des Mikrobioms der Mutter ist der Startpunkt für die Darmflora des Kindes. Hinzu kommt natürlich, womit die Bakterien in den ersten Jahren gefüttert werden. Ab dem 2.-3. Lebensjahr ist die Darmflora recht stabil.

Eine Stuhlanalyse kann Aufschluss geben und mit einer Umstellung der Ernährung und Probiotischen Ergänzungen können Veränderungen erzielt werden. Sogar mit Stuhltransplantation wird experimentiert. Auch im Zusammenhang mit Depressionen, aber dazu an anderer Stelle vielleicht mehr.

#4
Auch wann wir essen macht einen Unterschied. Die gleiche Mahlzeit wirkt sich frühmorgens anders aus als am Abend gegessen. Auch die Zeit zu der die letzte Mahlzeit zu sich genommen wird, hat sich in den letzten Jahren von 17:30 auf 21-22 Uhr verlagert. Das verringert zudem auch noch die Fastenzeit. Diese sollte ein Minimum von 12 Stunden betragen.

Morgens zu sich genommen hebt die Mahlzeit den Blutzuckerwert und den Blutfettwert geringer an als abends. Auch die Dauer die es braucht bis die Werte wieder absinken ist abends verlängert. 

Abends/Nachts ist der Körper vornehmlich mit dem Aufbau von Körpersubstanz beschäftigt, als mit dem Abbau, wie es morgens und tagsüber der Fall ist. 
Heißt aber nicht, dass Abends keine Kohlenhydrate gegessen werden sollten. Das hängt stark vom Stoffwechsel ab.

Wichtig ist, das wir wieder ein natürliches Essverhalten an den Tag legen. Regelmäßige Fastenzeiten einlegen, Orientierung an dem natürlichen Circadianrhytmus, der unsere innere Körperuhr steuert die ihren Sitz im Hypothalamus hat.

#5
Schlafmangel über eine längere Dauer, aber auch kurzfristig zu wenig Schlaf, verändert unter anderem die Aktivität bestimmter Darmbakterien. Wir nehmen dadurch effizienter Energie auf, die in Fettzellen gespeichert wird. 

Zudem bekommen wir Hunger auf hochkalorische Nahrungsmittel und zuckerhaltiges. Das ist natürlich ein böse Mischung und potenziert sich langfristig.

#6
Ein allgemein bewegungsarmer Lebensstil, der wenig spontane Aktivität (NEAT) enthält, ist ein weiteres Schwergewicht unter den Dickmachern der heutigen Zeit.

Es muss nicht einmal der Gang ins Gym sein. Treppen steigen, strammes Gehen, lange Sitzphasen vermeiden, die den Stoffwechsel einschlafen lassen, fördern den Umsatz von Energie.

 

Solltest Du also Probleme mit Übergewicht haben, kannst Du vielleicht an einigen Dingen in Deinem Lebensstil schrauben und der schleichenden Verfettung entgegenwirken.

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Stress?

DER SEHNEN-SCHUTZ-REFLEX

Anhand des Sehnen-Schutz-Reflexes kann man die Auswirkung von Stress jeglicher Art auf das muskoloskeletale System beobachten. So werden die Zusammenhänge zwischen Stress, Körper und Geist deutlich und ermöglichen Ansätze für Stressmanagement.

Der Reflex, welcher den Wadenmuskel verkürzt (M. gastrocnemius), die Kniegelenksrückseite blockiert und den Körper auf eine Kampf oder Flucht Reaktion vorbereitet, ist ein automatisch ablaufender Mechanismus der durch Stress getriggert wird. 

Der Sehnen-Schutz-Reflex ist ein Feedback Mechanismus, der Muskulatur und Sehnen vor übermäßiger Beanspruchung bewahren soll.

Dadurch werden die Beugemuskeln im Unterschenkel angespannt und die Streckmuskeln entspannt. So wird die Bewegung auf Fuß und Zehen übertragen. 
Dazu ist es ebenfalls notwendig, dass der Körper in der Achse und im Gleichgewicht bleibt. Daraufhin werden vor allem die lumbale Rückenmuskulatur und die Nackenmuskulatur kontrahiert um das System zu stabilisieren.

Dieser Reflex und alles was dazu gehört soll eigentlich nur für kurze Zeit bestehen, um eben zu kämpfen oder zu flüchten.

In unserer heutigen Gesellschaft, in der die meisten Menschen völlig überladen sind mit Stressoren kann es zu einer konstanten anhaltenden tendomuskulären Spannung kommen.
Die dadurch entstehende Hypomobilität der gesamten Wirbelsäule kann die Zirkulation des Liquor (Nervenflüssigkeit) um das Gehirn herum beeinträchtigen. Zudem kann die Rückenmuskulatur einen Spasmus erzeugen, der zu anhaltendem Rückenschmerz führt und sich so chronifiziert, mit allen möglichen sekundären Schäden, wie Bandscheibenvorwölbungen-/vorfällen, Facettengelenksarthrose etc.-- alles bedingt durch ein Übermaß an Stress.

Dehne und entspanne gezielt Deine Wadenmuskulatur, sowie deine Lumbal- und Nackenmuskulatur regelmäßig um über eine Feedback-Schleife Einfluss auf das Stresssystem zu nehmen.

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Die Esskultur der letzten 100 Jahre

Wie hat sich die Esskultur der menschen in den letzten 100 Jahren entwickelt?

Gesellschaften befinden sich in stetem Wandel, ein Teil davon ist ihre Esskultur. Ausschlaggebende Faktoren die zu einem Wandel führen sind klimatische, soziokulturelle, technische und politische Veränderungen.

Migrationsbewegungen, Entdeckung neuer Kontinente und Handelswege, Kriege und Kolonialisierungen, Industrialisierung der Landwirschaft, sowie die fortschreitende Globalisierung und Digitalisierung, haben Einfuss auf das, was wir essen, wie und wann wir essen und wer oder was es erzeugt.

Food Trends der heutigen Zeit sind lediglich Ausdruck von Wohlstandsgesellschaften in denen alle Grundbedürfnisse erfüllt sind. 
Die Märkte sind gesättigt, der Mangel ist nicht bestimmend sondern der Überfluss, welcher eine Suchbewegung auslöst. 

Diese Suchbewegungen können auf das Lösen von Problemen abzielen, zur Orientierung im unübersichtlichen Angebot der Märkte und Meinungen aber auch zur Befriedigung von Sehnsüchten.
Des weiteren werden neue Geschäftsmodelle, Produkte und Services gesucht, erprobt und etabliert. 

In den 1920er Jahren begann die "Dosenrevolution". Es kamen zunehmend verpackte und haltbargemachte Lebensmittel auf den Markt.
Um 1940 wurde aufgrund des Krieges das Essen regional zwangs-rationiert.

Nach dem zweiten Weltkrieg amerikaniserte sich die deutsche Esskultur. Statt Sauerbraten gab es Toast Hawaii.

In den 1960er Jahren, zu Zeiten des Rock'n Roll waren Fondue und Cocktail Partys in und die italienische Küche erobert die US Küche.

Ein Jahrzehnt später entsteht der Fast Food Hype. Mc Donalds und Co sowie Pizzerien boomen. Gleichzeitig werden die Lebensmittel zunehmend industrialisiert. So genanntes Convenience Food -- Tiefkühlgerichte kommen vermehrt auf den Speiseplan. 

Ein weiterer Trend in den 1970er- 1990 Jahren ist Ethnofood wie Sushi, Kebab, Pizza, Pasta, Tex Mex etc. Welches in den folgenden Jahren weitere Veränderungen erfährt. 

Ab den 1990er Jahren breitet sich BIO in Deutschland und Österreich aus. Weiterhin kommen Ethno-Foods hinzu, wie Ruccola und Mozzarella und China Restaurants. 
In der amerikanischen Landwirtschaft wird begonnen Gentechnik einzusetzen bei Mais, Soja und co.

Durch die zunehmende Globalisierung erreichen auch exotische Lebensmittel die Supermärkte. Der Vegetarismus wird populärer und der Fleischkonsum wird durch den BSE Skandal hinterfragt.
In den USA entsteht zu der Zeit der LOW FAT und Diet Coke Hype. 

Zur Jahrhundertwende wird die Ess-thetik wichtiger. Wie das Essen aussieht und auf welchem Geschirr es serviert wird gewinnt an Bedeutung. Durch das Internet wird begeistert über Essen gebloggt. 
Der Wunsch nach regionaler Kost kommt wieder in Erwägung. 
Durch die Einführung von regionalen Bio-Standards wird "organic" in den USA populär.

Supplemente sowie Functional Foods beginnen den Markt weiter zu erobern und Low Carb löst Low Fat ab.

Den Hashtag #foodporn ermöglicht erst der technische Fortschritt und soziale Medien wie Instagram. Lokale Lebensmittel werden immer wichtiger, urbane Gärten werden angelegt, Food Trucks und Street Food wird populär und Superfoods wie Chiasamen, Quinoa etc. werden vermarktet. 

Seit 2015 bis heute wird weniger gekocht und mehr bestellt. Lieferdienste und Service Kochboxen werden vom vom Verbraucher in der Leistungsgesellschaft gewünscht um den hart arbeitenden Familienmenschen zu entlasten. 
Ein weiterer Meilenstein war die Herstellung des ersten in-vitro Burger der die Zukunft der Fleischproduktion werden soll. Zudem werden pflanzliche Produkte immer mehr konsumiert und gelten als gesund.

 

Aktuell: Bislang wurde gesunde Ernährung immer mit Askese in Verbindung gebracht. Die Bewegung des Healthy Hedonism vereint jetzt schlemmen mit gesunder Ernährung. Die Basis ist ein bewusster und ausgewogner Lebensstil.

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Exercise is Medicine!

Schluckst Du noch PILLEN oder TRAINIERST DU SCHON?

Exercise ist Medicine ist eine weltweite Initiative zur Bewegungsförderung um den Zivilisationskrankheiten den Garaus zu machen.

Die WHO und andere Institutionen berichten seit Jahren über eine globale Zunahme von typischen Volkskrankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes Typ II, Übergewicht, Muskel- und Gelenkdegenerationen etc.

Solche chronisch degenerativen Erkrankungen des Bewegunsgapparates und des Stoffwechsels sind zu 90% auf den Lebensstil zurückzuführen.

Die Betroffen leiden meist schleichend unter den Symptomen der Erkrankungen und haben nur noch eine eingeschränkte Teilhabe am Leben.
Hinzu kommt, dass dem Gesundheitssystem extrem hohe Kosten entstehen und die Volkswirtschaft aufgrund des Verlustes der Arbeitsfähigkeit weniger effizient ist.

"Ziel der Initiative ist es, in ganz Europa körperliche Aktivität und Sport als Prävention gegen Krankheiten und zur medizinischen Behandlung zu verschreiben. Körperliche Aktivität soll von Ärzten und anderen Gesundheitsversorgern als ein Vitalparameter angesehen werden, der bei jedem Patientenbesuch evaluiert werden muss. Dadurch können Patienten effektiv beraten und entsprechend ihren Gesundheitsbedürfnissen und ihrer körperlichen Fitness an Spezialisten überwiesen werden. Diese Maßnahmen werden zu einer umfassenden Verbesserungen des Gesundheitszustandes von Patienten und einer langfristigen Reduzierung der Kosten des Gesundheitssystems sowie der Volkswirtschaft führen."

https://www.exerciseismedicine.eu/…/exercise-is-medicine-de…

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Kalorien sind nicht der einzige Grund für Übergewicht!

GLAUBST DU NOCH DAS KALORIEN DER EINZIGE GRUND FÜR DEIN ÜBERGEWICHT SIND?

In der heutigen Nahrung gibt es viele Zusatzstoffe die den menschlichen Stoffwechsel manipulieren können. Sie blockieren, dass Du dein Optimalgewicht erreichst und gesund bist.

So genannte endokrine Disruptoren oder auch Xenohormone, Umwelthormone oder hormonaktive Substanzen genannt, können schon in geringsten Mengen das körpereigene Hormonsystem aus dem Gleichgewicht bringen und die Gesundheit schädigen.

Neben diesen endokrinen Disruptoren gibt es weitere Zusatzstoffe, die die Lebensmittelindustrie der Nahrung beisetzt und ebenfalls manipulierend wirken können. 

Zusammengenommen haben diese Stoffe eine chemische Signalwirkung und fungieren wie Botenstoffe im Gehirn, die zum "Hungry Brain Syndrom" führen können. Bedeutet, dass unser Gehirn uns zwingt immer mehr zu essen und wir immer gieriger werden.

In Studien konnte nachgewiesen werden, dass Übergewichtige von dieser Sucht nach Nahrung weitaus stärker betroffen sind und immer mehr Kalorien benötigen um befriedigt zu sein.

Somit haben Substanzen wie Süßstoffe, Geschmacksverstärker, Pestizide, Weichmacher etc. die Macht den Menschen auf "Dicksein" zu programmieren.

Da der menschliche Körper eine wundersame Heilkraft besitzt kann er sich auch von Jahrelanger "Falschprogrammierung" erholen. Es kann aber ein paar Monate dauern, bis die Gehirnchemie wieder im Einklang ist. 

Achte als bewusst auf folgende Zusatzstoffe und Umweltgift in deiner Nahrung:

- Cyclamat (Zusatzstoff in Diätdrinks, Desserts, Brotaufstrichen etc.)
- Tributylzinn (Kommt in Pestiziden, Desinfizierungsmitteln und Glasbehältern vor)
- Antibiotika (Nur nehmen, wenn es absolut nötig ist. Die meisten Infekte entstehen durch Viren)
- Teflon (kann zu einer Schilddrüsenunterfunktion führen)
- Fruktose (welches als Süßmittel genutzt wird)
- Bisphenol A (zu finden in Beschichtungen von Plastikbehältern, Getränke und Konservendosen --> unterdrückt das Hormon Adiponectin welches eine Schutzfunktion im Körper besitzt)
- Phthalate (Weichmacher in Kunststoffverpackungen - sie ähneln den körpereigenen Hormonen die Hungergefühle auslösen)
- Glutamat (ist in fast allem was haltbar gemacht ist und ist die Allzweckwaffe unter den Geschmacksverstärkern)
- Guanylsäure (in Pommes, Soßen und Fertiggerichten zu finden und ist ebenfalls ein Geschmacksverstärker welcher in salzhaltigen Lebensmitteln seine volle Wirkung entfaltet)
Aspartam (Kaugummi, Diätdrinks und co. - regt den Appetit an)

 
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Medizin der Zukunft

Wie wird sich der Beruf der Mediziners in Zukunft verändern? 

Wir sind mitten in einem Paradigmenwechsel in vielen Lebensbereichen. Wir befinden uns mittendrin in der 4. industriellen Revolution. Werte, Normen, Traditionen und Sitten verändern sich. In solchen Zeiten gibt es immer eine Chance auf Wandlung und Entwicklung. 

Wir erkennen zunehmend, dass sich unser kollektives Gieren nach individuellem Reichtum, Bequemlichkeit und Besitztümern auf Kosten anderer, letztendlich negativ auf uns und unsere zukünftigen Generationen auswirkt. 

Die Art und Weise wie die Menschen ihr Leben leben hat zu einer Fülle an Problemen geführt. Unser medizinisches System ist mit der schieren Menge an chronischen Erkrankungen überlastet und machtlos. In Anbetracht dessen brauchen wir dringend einen Wandel unseres Bewusstseins. Vielleicht sogar nur eine Rückbesinnung auf antike Lehren von denen wir uns immer mehr entfremdetet haben. Prinzipien, die nie aufgehört haben zu gelten, die wir jetzt neu entdecken müssen.

Ärzte, Therapeuten und anderes Heilpersonal, kurz gesagt, Menschen die mit dem menschlichen Körper umgehen, sollten als berufliche Basis, Philosophen sein. 

Früher waren es Schamanen, Priesterinnen oder Mönche, die die Menschen heilten und zwar, so nimmt man an, indem sie die Menschen veranlassten den richtigen Lebensstil nach den Naturprinzipien zu führen, wodurch die körpereigene Heilkraft geweckt wurde.

Heutzutage werden von der Medizin, die sich durch das rasche Anhäufen von Wissen in Fachbereiche aufgeteilt hat, weitestgehend nur kranke Körperteile und Symptome behandelt. Das Bewusstsein des Menschen sowie seine Lebenswelt werden außer Acht gelassen.

Vielleicht kommt bald der Tag, an dem, derjenige der krank wird einen Philosophen besucht, der ihn dann befragt, danach wo er in seinem Leben Fehler gemacht und die falschen Entscheidungen getroffen hat.

So kann er seine Fehler begreifen und seinen Lebensstil berechtigen. Das medizinische Personal der Zukunft wird vielleicht als Lebensberater/In in diesem Sinne arbeiten. Der Mensch wird holistisch, das heißt als Ganzes betrachtet und behandelt.

Heilmethoden die auf die Stärkung des körpereigenen Immunsystems abzielen werden immer populärer. Bücher über Biohacking, die neusten Erkenntnisse in der Epigenetikforschung und die amerikanische Revolution weg von der allopathischen Medizin hin zu Funktioneller Medizin verändern die Denkrichtung und das Weltbild der Menschen von Tag zu Tag.

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NEAT ist eine Lebenseinstellung

NEAT: Non-Exercise-Activity-Thermogenesis

NEAT entscheidet zu einem beträchtlichen Anteil über deine allgemeine Fitness und deinen Gesundheitszustand. Ob du fit oder fett bist. Dich wohl fühlst oder nicht. Energie hast oder auf Sparflamme läufst und dein Akku immer fast leer ist.

Dein Stoffwechsel arbeitet ständig um Dir Energie bereitzustellen. Die Tätigkeit beeinflusst die Menge der umgewandelten Kalorien (1 Kalorie = technischer Wert; Energie die benötigt wird um 1 Liter Wasser um 1° Celsius zu erhöhen). 

Auch in Ruhe verbrennt der Organismus Energie. Der Grundumsatz ist das, was der menschliche Körper in Ruhe ohne Aktivität umsetzt um seine basalen Körperfunktionen aufrechtzuerhalten. Die Organe die den wesentlichen Teil des Grundumsatzes ausmachen sind Leber, Gehirn und Muskulatur (mit 27, 19 und 18%).

Der Gesamtumsatz ist das, was am Ende des Tages unterm Strich verbrannt wurde. Also der individuelle Grundumsatz plus die genutzte Energie durch körperliche Aktivität.

Auch die Aufnahme und Verdauung von Nahrung benötigt Energie und macht ca. 10% aus.
15-30% der restlichen Energie wird durch Bewegung umgesetzt. Das ist natürlich stark abhängig von dem individuellen Aktivitätslevel. Wie viel Bewegung hast du vor deiner Arbeit, auf deinem Arbeitsweg, bei deiner Arbeit, nach deiner Arbeit usw.

Diese Bewegung lässt sich in 2 Kategorien unterteilen. Geplante Aktivität wie gezieltes Training und spontane nicht geplante Bewegung (NEAT).

Eben diese nicht geplante Aktivität bzw. Bewegung macht einen signifikanten Anteil aus.
Lange und vor allem regelmäßige Zeiten der Inaktivität beispielsweise das Sitzen bei der Arbeit, zu Hause auf der Couch, im Auto reduziert stark die Enzymaktivität des LPL (Lipoprotein Lipase). Dieses Enzym wird benötigt um Fette aus den Geweben zur Verbrennung in die Muskeln zu befördern. Sitzen ist das neue Rauchen und regiert mittlerweile ganz oben auf der Liste der Risikofaktoren.

Genau wie dein PC bei Nicht-Benutzung auf Stand By schaltet, so macht es auch dein Körper. Der Energieverbrauch ist deutlich reduziert. Bei dir macht sich vielleicht ein Gefühl des scheinbaren "Energiemangels" bemerkbar. Du beschließt etwas essen zu gehen. Ein Trugschluss. Noch mehr Energie aufzunehmen ist genau das Falsche. Dein Körper war im Ruhemodus. Fahre ihn einfach wieder hoch und du hast wieder Energie ohne oben noch etwas reinschütten zu müssen.

Stehen ist eine Möglichkeit um dem entgegen zu wirken. Es fördert NEAT in großem Maße. Auch jeder zusätzlich Gang, jedes weitere Aufstehen vom Stuhl, jede Treppenstufe, Kochen, Bügeln, Spülen, Einkaufen gehen, rumzappeln wirklich alles was für mehr Bewegung sorgt ist großartig.

Eigentlich ist NEAT ein natürlicher Vorgang im Organismus. Wenn der Körper merkt, dass mehr Energie aufgenommen wurde als verbraucht wird sendet er Signale. Diese Signale sind spontane Aktivität, der Impuls sich bewegen zu wollen. Aber wie alles andere kann auch dies "verlernt" werden. Nur ein gesunder Körper und Geist ist in der Lage solche Körpersignale zu deuten und dem Rechnung zu tragen.

Also auch wenn Du kein Bock auf geplante Bewegung hast, was sehr schade ist, dann sorge wenigstens für spontane Aktivität in deinem Leben. Genau genommen ist NEAT eine Lebenseinstellung und kein wissenschaftliches Konstrukt.

 

Mehr dazu auf pubmed:
--> https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12468415

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Anzeichen einer inaktiven Schilddrüse

Anzeichen einer inaktiven Schilddrüse:

Die Schilddrüse ist ein Drüsenorgan des menschlichen Körpers, welches im vorderen Halsbereich sitzt und eine Schmetterlingsartige Form aufweist.

Im Körper erfüllt die Schilddrüse zahlreiche Aufgaben. Über Schilddrüsenhormone werden Stoffwechsel, Kreislauf, Wachstum und Psyche beeinflusst.

Krankheiten der Schilddrüse werden immer häufiger und können sich auf vielfältige Weise zeigen.

Die Schilddrüse wird durch bestimmte Nahrungsmittel angeregt. Geschieht dies zu oft kann es die Schilddrüse überfordern und sie wird inaktiv. Eng mit der Schilddrüse verbunden ist die Nebenniere, welche durch Hormone der Schilddrüse, Adrenalin und Cortisol freisetzt. Das sind beide soggenante Katecholamine, Hormone die in Stresssituationen ausgeschüttet werden und besonders wichtig für die Energiebereitstellung sind.

Lebensmittel die die Schilddrüse anregen sind vorwiegend Genussmittel. Alles Süße bzw. Zuckerhaltige, auch Honig oder andere "natürliche" Süßungsmittel, Koffein, Teein, Guarana, aber auch auch Teig und Backwaren.

Bedeutet, dass das tradierte "Kaffeekränzchen" mit Kaffee, und Kuchen nicht gerade die beste Zwischenmahlzeit ist.

Solltest du eines oder mehrer Anzeichen bei dir bemerken, gönn Deiner Schilddrüse doch mal ein wenig Pause. Verzichte auf die aufgelisteten (Nahrungs)-Mittel. 

Wichtig, neben dem Verzicht auf Genussmittel oder deren Reduktion, ist ein erfolgreiches Stressmanagement im Alltag. Regelmäßige kleine Ruhephasen sind enorm hilfreich.

Wie lange die Erholungsdauer ist, hängt stark von der Dauer deines Überkonsums an.

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Healthy Hedonism

HEALTHY HEDONISM

Askese war gestern, Genuss is(s)t heute. Der Healthy Hedonism ist ein noch recht junger Trend in der modernen Entwicklung unserer Esskultur. Ich persönlich finde, dass es eine positive und bewusstere Entwicklung ist.

Die Frage nach Ernährungsrichtlinien und dem "was darf ich jetzt essen", "was ist jetzt gesund ", tritt zunehmend in den Hintergrund. Hungern für die Bikinifigur ist offiziell out! Das regelmäßige Quälen mit diversen Diäten, die keinen nachhaltigen Erfolg haben ist Schnee von gestern. Gesunde Ernährung und Genuss sind keine Gegensätze.

Die Seele braucht das Verbotene sage ich immer wieder. Je mehr man auf Dinge verzichtet, desto stärker wird das Verlangen nach jenem. Der Healthy Hedonism steht für einen gesunden und genussvollen Umgang mit Nahrung. Hedonismus bedeutet das Streben nach Sinneslust und Genuss und damit das Erreichen von Glück. Grundlegend ist der Hedonismus eine philosophische Strömung aus der Antike. 

Der restriktive und strenge Umgang mit seinem Körper macht keinem Spaß und viele Menschen wollen es nicht mehr. Ständiges Kalorienzählen, den Fettgehalt einer Speise nachsehen usw. haben die Menschen satt. Essen darf und soll keinen Stress erzeugen. 

Voraussetzung für diesen bewussten Umgang mit Ernährung ist eine aufgeklärte Gesellschaft die sich mit ihrem Körper und Ernährung auskennt. Genuss erfordert auch Achtsamkeit und Körpergefühl. Individualität und Kreativität beim Kochen sind wichtig geworden. Dadurch das sich mehr mit dem Körper auseinandergesetzt wird, kann auf eine liebevollere Weise das eigene Wunschgewicht erreicht werden. 

Saisonales Essen, regionale Lebensmittel und die Frage nach der Erzeugung interessiert den Konsumenten zunehmend. Mittlerweile verstehen immer Menschen den Zusammenhang zwischen ihrer Lebensweise, ihrer Gesundheit und der Gesundheit des Planten. 

Ich freue mich sehr über diese positive Entwicklung in unserer Gesellschaft. Auch wenn die Zahlen der Diabeteskranken und Übergewichtigen sowie Fettleibigen weiterhin steigen, sind wir auf dem richtigen Weg. Die Hoffnung stirbt zuletzt, alles braucht seine Zeit.

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Seneca & Byron Katie's -The Work-

Unsere Gehirne präsentieren uns Daten und Informationen selektiv durch den Filter unserer Kernwerte, Glaubenssätze und Überzeugungen. 

Dies geschieht jeden Tag durch das aufsteigende retikuläre Aktivierungssystem (RAS). Das RAS sorgt dafür, dass unser Geist nicht mit zu viel Informationen überflutet wird. So ist das RAS verantwortlich für die Sinneseindrücke die Du täglich aufnimmst. 

Grundlegend suchen wir jeden Tag Bestätigung unserer Glaubenssätze, Kernwerte und Überzeugungen --Wer suchet, der findet--. Wir suchen auch die Bestätigung unserer Ängste, was eine hohe Priorität einnimmt und die Realität in vielen Fällen verzerrt.

Dies ist eine interessante Überlebensstrategie und formt so unsere subjektive Welt. Über diese Mechanismen sollten sich alle Menschen bewusst sein und die Möglichkeit bekommen zu intervenieren.

Wenn jeder zuerst die Wahrnehmungen hinterfragen würde mit Byron Katie's - The Work-, wie würde sich die zwischenmenschliche Interaktion verändern:

--> Ist das wahr? 
--> Kannst Du mit sicherer Gewissheit wissen, dass es wahr ist? 
--> Wie reagierst Du, wenn Du diesen Gedanken glaubst?
--> Wer wärst Du ohne diesen Gedanken?

Es ist wichtig sich bewusst darüber zu sein, dass die täglichen Wahrnehmungen und der Blickwinkel durch Erfahrungen aus der Vergangenheit, besonders aus den Schmerzhaften und Depressiven, beeinflusst werden. 
Und es genau das ist, was sich zwischen die höchste Wahrheit und Realität eines Geschehnisses stellt. Wahrscheinlich zu jeder Zeit.

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Saft und Mikronährstoffe

SÄFTE

Wenn es um Ernährung geht wird oft nur über die Makronährstoffe gesprochen. Eiweiße, Fette, Kohlenhydrate, das sind die Stoffe die uns sättigen und mit Energie versorgen.

Die Bedeutung der Mikronährstoffe, Spurenelemente und sekundären Pflanzenstoffen darf nicht unterschätzt werden. Das sind jene Stoffe, die unseren Körper regenerieren. Aus diesem Grund ist die Qualität der Makronährstoffquellen so entscheidend. 

Der Körper verfügt über viele Enzyme. Natürliche rohe Gemüse und Fruchtsorten ebenfalls. Kleines Problem jedoch ist, dass die Enzyme ab einer Temperatur von 54° denaturiert werden und nicht mehr verfügbar sind.

Aus diesem Grund ist es so wichtig rohes Gemüse und Obst zu essen und das am besten täglich. Da Gemüse und Obst nicht immer ausreichend Nährstoffe beinhaltet wie in früheren Jahren, ist es ehr wichtig möglichst viel und in bester Qualität zu konsumieren.

Eine grandiose Möglichkeit seine Mikronährstoffe aufzufüllen sind Gemüse und Fruchtsäfte. Jedes Gemüse und jede Frucht besitzt Heilwirkung. 

Entsaften ist eine wunderbare Methode um sich möglichst viel Mikronährstoffe zuzuführen. Wichtig ist aber die Technik des Entsafters. Die besten Ergebnisse hat man mit einem "Slow Juicer" der die Gemüse und Früchte presst und zerdrückt. Die etwas günstigeren Modelle zentrifugieren nur und der Nährstoffgehalt ist deutlich geringer (immer noch besser als gar kein Saft).

Es kann so ziemlich alles entsaftet werden. Angefangen bei Möhren, Äpfeln, Kartoffeln, Sellerie, Rote Beete, Birnen, Brokkoli, Petersilie, Steckrüben, Paprika, Gurken, Tomaten, Süßkartoffeln usw. usf. 

Wer sich genauer mit der Heilwirkung auseinandersetzten will, dem empfehle ich die Bücher von Norman W. Walker. In seinem Buch: Frische Frucht- Und Gemüsesäfte ist ein Heilkatalog mit erprobten Säften für spezifische Leiden.

Das tolle an den Säften ist, dass die Nährstoffe innerhalb von Minuten vom Körper aufgenommen werden. Es braucht nicht viel Energie um die Inhaltsstoffe zu metabolisieren. Pestizide und andere Fraßschutzmittel setzen sich laut N. Walker hauptsächlich in den Fasern der Gemüse und Früchte ab. Diese können vom Menschen allerdings nur durch die Hilfe von Bakterien verdaut werden. Diese Ballaststoffe sind auch sehr wichtig, unter anderem für die Darmflora und die Säuberung des Darms. Aus diesem Grund ersetzen Säfte auch nicht die Gemüsebeilage deiner Hauptmahlzeiten.

Falls noch ein wenig Platz unter Deinem Weihnachtsbaum ist, ist ein "Slow Juicer" eine tolle Investition in deine Gesundheit.

 
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Werte, Disziplin, Training und Philosophie

Chris, warum bist du eigentlich so diszipliniert und beharrlich mit deinem Training? 

Wer keine Lust hat zu lesen wie ich ein paar allgemeine Prinzipien und Werte anhand meiner Biographie herleite kann gerne bis an das Ende des Artikels springen.

Das ist die Frage, die ich mir in letzter Zeit selber gestellt habe. Prinzipiell wollte ich sie eigentlich nur mir selber beantworten, dachte mir aber, dass es für den ein oder anderen vielleicht einen Mehrwert bietet. Was unterscheidet mich von anderen Menschen? Was hält mich im wahrsten Sinne des Wortes bei der STANGE?

Zunächst, denke ich bin ich mit einem angeborenen, recht starken Bewegungstrieb auf die Welt gekommen. Hinzu kommt eine gute Auffassungsgabe für Bewegungsmuster. Das heißt aber noch lange nichts. Macht vielleicht 20% aus. Jedes Kind hat einen Bewegungstrieb und ein Recht darauf sich über Bewegung Ausdruck zu verschaffen. Wichtig ist, dass dieser natürliche Impuls adäquat gefördert und gefordert wird. Am besten die Eltern leben es vor. Wenn nicht, dann wenigstens fördern durch Mitgliedschaften in Vereinen oder sonst wo.

Durch die modernen digitalen Medien wird dies in jungen Jahren zunehmend schwieriger. Die überaus wichtigen sensitiven Phasen in der Entwicklung werden verpasst. Der kindliche Körper verkümmert schon in viel zu jungen Jahren. Dies lässt sich im späteren Leben nicht wieder aufholen. Ein Trauerspiel unserer heutigen Welt.

Schnell konnte ich Dinge, die Kinder vielleicht erst in späteren Lebensmonaten lernten. Da ich von klein auf immer sehr aktiv war, fast sogar etwas hyperaktiv wie meine Mutter vermutete, habe ich sie ordentlich auf Trab gehalten. Viel mehr Bewegungstrieb = viel mehr Bewegungszeit = viel mehr spielerisches Training und Grenzerfahrungen. 

Meine Eltern, nicht gerade Leistungssportler, erkannten dennoch, dass ihr Junge sich gerne bewegt und haben mich später in einen Leichtathletikverein gebracht. Neben dem Vereinssport spielte ich wie jeder Junge natürlich gerne Fußball. Ein wenig geschwommen habe ich auch. Bis heute allerdings mit keiner guten Technik. Wassersportarten haben also keinen großen Reiz auf mich gehabt. Dies mag aber auch mit einer schlechten Erfahrung mit einer Schwimmlehrerin zu tun haben.

In einer Zeit aufgewachsen in der es doch noch recht analog zu ging, habe ich viel im Freien gespielt. Ich hatte auch einen leichten Zugang zu Garten, Bäumen, Wäldern und konnte mich dort frei austoben. Ich bin auf Bäume geklettert, habe Fangen gespielt, bin über Bäche gesprungen, durch Bäche gewandert, habe Löcher gebuddelt, bin Kickroller gefahren, über Mauern gegangen, Fahrrad gefahren und vieles mehr.

So hatte ich neben dem Vereins- und Schulsport täglich die Möglichkeit, aber auch den Drang mich körperlich zu betätigen. Dadurch hatte ich viel spielerisches Training. 

Beim Leichtathletik hat sich herausgestellt, dass ich recht gut sprinten und springen kann. Dies wurden dann später auch meine vorrangigen Disziplinen. 100 Meter Sprint und Hochsprung.
So war ich bei den Bundesjugendspielen in der Schule immer unter den Besten 5. 
Bei den Turnfesten in der Schule teilte ich mir das Reck nur mit 2 weiteren Schülern. Alle anderen sind mehr auf dem Schwebebalken rumgetänzelt oder vor Kästen gesprungen.

Ich habe mich schon immer mehr zu explosiven und kraftorientierten Disziplinen hingezogen gefühlt. Dies mag wohl an meiner muskulären Faserverteilung liegen. Ich habe anscheinend mehr schnell-, als langsamkontrahierende Muskelfasern. Alles ausdauernde zermürbt mich noch bis heute. 

Allerdings bin ich trotz meines athletischen Talentes kein Leistungssportler geworden. Bis heute noch fällt es mir schwer unter extremen Leistungsdruck zu trainieren. Mein Ego versucht es immer wieder, um dann doch zu merken das es für mich nicht funktioniert. 

Aus diesem Grund verfolge ich auch keinen Trainingsplan und trainiere rein intuitiv. Auch das war für mich ein langer Lernprozess der immer noch nicht gänzlich abgeschlossen ist.

Selbstverständlich habe ich lange nach Plänen trainiert, auf Wettkämpfe und Turniere hingearbeitet, konnte aber nie mein volles Potenzial abrufen.

Heute schätze ich den spielerischen und intuitiven Teil am Training, allgemein an Bewegung sehr. Es kommt mir mehr darauf an mich zu spüren, im Moment zu sein, mit netten Leuten Grenzen auszutesten, Erfahrungen zu machen und vor allem Spaß bei der Sache zu haben.

Neben Fußball habe ich auch American Football als Teamsportart über 4 Jahre gespielt. Dort wurden meine Fähigkeiten schnell zu rennen und dabei noch einen Ball fangen zu können sehr geschätzt.

Das war so mit ca. 15 Jahren. Vorher ist Tackle Football nicht erlaubt. 
Ich war schnell, groß und ziemlich dürr. Schnelligkeit und Größe waren als Wide Receiver von Vorteil. Dürr sein jedoch nicht. 

So begann meine Karriere im Fitnessstudio. Angetrieben von dem Wunsch kein Lauch mehr zu sein und beim Tackling nicht immer auf die Fre*** zu bekommen. Die Möglichkeiten der Informationsbeschaffung waren zu der Zeit noch recht begrenzt. Ich hatte also keinen Zugang zum Internet. Der Fitnesshype war auch noch nicht so stark wie heute.

Ich hatte schon immer einen sehr niedrigen Körperfettanteil. Für ein Sixpack brauchte ich also nicht viel tun. Recht viel Kraft, besonders Relativkraft hatte ich auch. Ich kann mich noch daran erinnern, wie ich mit 7 Jahren Klimmzüge an meinem Hochbett machte ohne zuvor einmal darin geschlafen zu haben.

Was ich brauchte und wollte, war mehr Gewicht und Muskelmasse. Natürlich auch angetrieben von pubertären Wünschen, sich profilieren zu wollen und über ein athletisches Körperbild aus der Masse herauszustechen. 

Nach ein paar Monaten Rumgetüftel mit irgendwelchen Trainingsplänen und Methodiken die man so aufgeschnappt hat kamen endlich auch die Hormone bei mir in Wallungen. Mit 17/18 Jahren konnte ich erstmals nennenswerte Muskelzuwächse erzielen.

Von da an Blut geleckt, durch ein gesteigertes Selbstbewusstsein, positiv gespiegelte Wahrnehmung durch Mitmenschen, trainierte ich munter vor mich hin. Leider mit weniger Verstand als ich es heute tun würde. Trotzdem merkte ich intuitiv was die wichtigsten Übungen waren um meine Leistungen und Zuwächse zu steigern. 

Zu der Zeit habe ich fast im Gym gelebt. Viel zu lange Trainingszeiten, würde ich heute sagen, aber ich hatte Spaß. Spaß daran meinen Körper zu formen, mein Potential zu verbessern. Ich war so stark intrinsisch motiviert das ich auch begann in meiner Freizeit Literatur zu lesen. Auf das Internet konnte ich dann auch endlich zugreifen. Durch den Sport Leistungskurs in der Schule kam ich mit Trainingslehre in Kontakt und lernte immer mehr. Angewendet habe ich es natürlich auch. Es funktionierte.

Der Fitnesslifestyle wurde zu einem festen und dominanten Lebensinhalt. Ich hatte in so vielen Lebensbereichen von meinen körperlichen aber auch charakterlichen Veränderungen profitiert. Das sind für mich bis heute noch die faszinierendsten und bedeutsamsten Faktoren weshalb ich selber trainiere und Spaß daran gefunden habe andere zu trainieren.

Das was metaphysisch mit Menschen passiert, wenn sie Freude an Bewegung haben oder diese dabei sind zu entwickeln ist der größte Schatz den ich entdeckt habe. Sie verändern sich in allen Lebensbereichen. Widerstandstraining zum Beispiel lehrt uns so vieles was wir im täglichen Leben benötigen. Mal abgesehen von den mannigfaltigen positiven gesundheitlichen Auswirkungen.

Ein weiterer entscheidender Moment war eine TV Sendung in der ich jemanden eine Human Flag machen sah. Ich fragte mich wie so etwas überhaupt möglich sei. Der Schwerkraft so den Mittelfinger zu zeigen. Zu meinen bis daher doch eher ästhetisch motivierten Trainingseinheiten kam der Performance Gedanke hinzu. Ich wollte auch etwas können nicht nur gut aussehen. Natürlich auch um krasser zu sein als die Dudes um mich herum.

Ich machte eine B-Lizenz beim Essener Sportbund und hatte vor  
danach als Trainer nebenbei zu arbeiten. Ich war also soweit nicht nur für mich selber zu trainieren sondern auch einigermaßen professionell andere zu coachen und auch ein wenig Geld zu verdienen.

Es kam dann doch etwas anders. Ich begann die Physiotherapie Ausbildung, was mich den menschlichen Körper nochmal unter einem anderen Licht betrachten ließ. Hatte also weiterhin nur Zeit für mich selber zu trainieren. Doch alles gelernte ist niemals umsonst.
Was Physiologie und Trainingslehre angeht hatte ich schon ein großen Wissensschatz, was mir in der Ausbildung sehr geholfen hat und mich vieles durch diesen Filter sehen ließ.

Um für die Flagge zu trainieren begann ich also analytisch und strategisch vorzugehen. Vertiefte mein Wissen in allen Bereichen. Das wichtigste Prinzip allerdings finde ich hat ein bekannter Sportartikelhersteller mit einem Slogan auf den Punkt gebracht: "JUST DO IT". Dies ist für mich bis heute die beste Herangehensweise. Einfach machen, machen und noch mehr machen. Bis es klappt. Je länger man auf etwas hinarbeitet desto größer ist die Befriedigung am Ende. Basis ist aber immer ein brennender Herzenswunsch der unheimlich stark ist und dir dabei hilft zu priorisieren.

Jede Veränderung beginnt mit einer Idee bzw. einer Vorstellung. Ist also zunächst im Geist und materialisiert sich dann in der physischen Welt. Deine Vorstellungskraft macht es möglich. Dein Unterbewusstsein arbeitet Seite an Seite mit deinem Bewusstsein.

1-2 Jahre später konnte ich die Flagge einigermaßen halten so das ich sogar ein Foto machen konnte. Mit dem Wissen, dass manche Dinge einfach sehr lange brauchen und viel Muße benötigen weiß ich heute das Beharrlichkeit ein wichtiger Faktor ist, auch bei der Umsetzung von beruflichen Zielen.

Neben dem nun mehr strategischen und strukturierten Vorgehen beim Training etablierte sich zunehmend ein therapeutischer Charakter. Bewegung ist Medizin! So entstand ein weiteres Motiv in mir, ich forme nicht nur meinen Körper oder kann Dinge die nur maximal 0,0001 % der Weltbevölkerung können sondern tue mir auch noch etwas Gutes.

So wurde mein athletisches Talent, mein erlangtes Wissen durch Versuch und Irrtum, angelesenes Fachwissen, die therapeutische Ausbildung zu einer Berufung bzw. zu meinem Beruf.

Der Bereich der bei mir noch recht rudimentär ausgebildet war, ich aber schon durch meine Eltern immer einen Draht zu hatte war das Thema Ernährung. Mittlerweile wusste ich wie und wo ich mich informiere und am besten Lerne. Lesen, ausprobieren, lesen, ausprobieren usw.

Nach der Ausbildung bildete ich mich professionell fort. Versuch und Irrtum wurden durch Gewissheit ersetzt. Ich erkannte die Individualität, erfuhr auch warum ich immer recht schlank war, trotz einem stark ausgeprägten Hunger und vielem Essen nicht zunahm. Ich machte nochmal deutliche Fortschritte, noch bis heute steigere ich meine Leistung. Die Basis ist die Ernährung!

Es ist aber keine rein Mittel-zum-Zweck Ernährungsweise wie beispielsweise bei einem Bodybuilder sondern ein intuitives Essen gemäß meines genetischen Erbes. Mein Ziel ist es Energie zu haben, gut zu Schlafen, ein robustes Immunsystem zu besitzen, mich wohl zu fühlen, mit meinem Körper in Einklang zu sein und natürlich auch Genuss.

Noch immer vertiefe ich mein Wissen wöchentlich, mache Erfahrungen durch Kunden in allen Bereichen. Meine Reise durch die Bewegungswelt wird niemals aufhören, ich werde mein inneres Feuer immer brennen lassen. Viel zu wichtig ist mir alles geworden. Dankbar für jeden Tag an dem ich mich bewegen kann, dankbar für jede Trainingseinheit und die Freude mit anderen Menschen diese Passion zu teilen sind weitere wichtige Meilensteine und Erkenntnisse meines Weges.

Heute leitet mich zunehmend ein Durst nach Neuem, ein Austesten meiner körperlichen Fähigkeiten. Wie schnell ich etwas lerne, was das mit meinem Körper macht, um dann letztendlich auch wieder andere daran teilhaben und profitieren zu lassen. 

Fazit: Mal abgesehen von den individuellen genetischen Unterschieden lassen sich denke ich ein paar allgemeine (nicht hierarchisch geordnete) Prinzipien/Konzepte/Werte erkennen. Die Werte waren entweder schon vorher fest in mir verankert oder sind durch das Training im Laufe der Zeit entstanden.

-- JUST DO IT
-- BRENNENDER HERZENSWUNSCH
-- SPAß 
-- COMMUNITY
-- ÄSTETHIK
-- ERNÄHRUNG
-- WISSEN 
-- (SELBST)BEWUSSTSEIN
-- VORSTELLUNGSKRAFT
-- ZIELE
-- BEHARRLICHKEIT 
-- VERTRAUEN
-- DURCHHALTEVERMÖGEN
-- PASSION
-- LIEBE
-- INTRINSISCHE MOTIVATION
-- BERUF(UNG)
-- INTUITION
-- NATUR
-- SPIEL
-- AUSDRUCK 
-- ERFOLGSERLEBNISSE
-- KÖRPERGEFÜHL
-- BEWEGUNGSINTELLIGENZ
-- FREUNDE & PARTNER
-- GRENZERFAHRUNG
-- GESUNDHEIT
-- DANKBARKEIT
-- ALTRUISMUS

 
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Vollkommene Schönheit durch Krafttraining

Vollkommene Schönheit durch Krafttraining:

Gerade in unserer heutigen Gesellschaft ist Attraktivität und Schönheit eine wichtige Eigenschaft. Zu einem großen Teil entscheiden unserer Gene darüber wie wir aussehen, ob wir in das Raster unseres gesellschaftlichen Schönheitsideal passen oder eher nicht. Das Schönheitsideal hat sich in den letzten 200 Jahren deutlich geändert, gar um 180° gedreht, bedeutet aber das wir uns anpassen müssen. Denn es ist ein realer Leidensdruck, der entsteht, wenn man aus dem Muster fällt.

Das bedeutet nicht, dass wir nicht viel dafür tun können. Der Schlüssel liegt im Lebensstil. Aus diesem Grund ist Krafttraining so wichtig. Krafttraining ist die Basis für Stärke, Stabilität, Haltung und somit wichtig für die körperliche Ausstrahlung eines Menschen. 

Krafttraining formt Körper sowie Geist. Körperliche Schwäche geht auch immer mit geistiger Schwäche einher. Somit trägt gezieltes Widerstandstraining mehr dazu bei, als"schön" zu gelten als einfach nur dünn zu sein.

Erst wenn man seinen Körper mit Anmut trägt, sich geschmeidig bewegt, eine aufrechte Haltung hat und seine Umwelt mit Leichtigkeit beherrscht wirkt man anziehend auf andere Menschen.

Der sogenannte "Halo-Effekt" beschreibt die Auswirkungen von Schönheit auf die Beurteilung eines Menschen.
Einem attraktiven Menschen schreibt man viele weitere positive Eigenschaften zu. Auch wenn dies nicht immer zutreffend ist.

Attraktivität sorgt also für einen sozialen Vorteil gegenüber anderen Menschen. Das körperliche Erscheinungsbild liefert nunmal den ersten Eindruck. Das hat nichts mit Oberflächlichkeit zu tun.

Frauen die "nur ein schönes Gesicht haben und schlank sind", aber keine Körperbeherrschung haben wahren mehr den Schein als alles andere. 

Hast du also gute Gene, hängst aber wie ein Schluck-Wasser in der Kurve beim Sitzen und bist ein Körper-Klaus wenn es um Bewegung geht, wirkst du "hässlicher" als du eigentlich bist. 

Du musst kein Leistungssportler sein und auch nicht so trainieren. Lerne einfach Dich zu bewegen und lasse deine Muskeln gegen Widerstand arbeiten und du maximierst in folgedessen deine Attraktivität. 

Worauf wartest Du noch? Entfalte dein körperliches Potenzial. Der Körper ist nicht nur dazu da, um deinen Kopf von A nach B zu tragen. Er kann viel mehr und wird dir zu einem erfüllteren Leben in allen Bereichen verhelfen.

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Das große Ernährungsexperiment der Zivilisation ist missglückt!

Das große Ernährungsexperiment der Zivilisation ist missglückt! Die Fakten sind da und können nicht länger ignoriert werden. 

Seit der industriellen Revolution und dem Fortschritt in Technik und Chemie ging es gesundheitlich bergab. Sicherlich ist die Lebenserwartung gestiegen aber die Spanne der Jahre in völliger Gesundheit ohne abhängig von Arzt und Arznei zu sein ist gefallen.
Nur durch den Fortschritt der Medizin können wir unser Dasein auf dem Planeten Erde länger ausdehnen und weiter schmarotzen, Ressourcen verbrauchen und konsumieren.

Unser Gesundheitsbegriff wird von Jahrzehnt zu Jahrzehnt herabgesetzt. Allergien, mangelnde Widerstandsfähigkeit, Gebissverfall, sinkende Intelligenz, fehlende körperliche Kraft und Ausdauer, Übergewicht, Alterserscheinungen schon bei Jugendlichen, Kieferfehlbildungen usw. scheinen normal zu sein, für den zivilisierten Menschen. Die Anzeichen der Degeneration sind überall zu erkennen. Doch wenn fast alle zunehmend verkümmern und nur noch eine suboptimale Gesundheit besitzen, fällt man als Individuum nicht so sehr auf und kommt gar nicht erst in einen Prozess der Selbstreflexion.

Degeneration hat nichts mit schlechten Erbanlagen zu tun sondern ist eine erworbene Schädigung der körperlichen und seelischen Natur durch Umwelteinflüsse.
Der natürliche Bauplan im Erbgut eines jeden kann nur mit den richtigen Bausteinen verwirklicht werden. Ernährung ist der Umwelteinfluss Nr. 1.

Das Denken in Quantitäten und technischen Begriffen hat die Einsicht in biologische Vorgänge erschwert und vernebelt. Das maschinistische Menschenbild aus dem 17. Jahrhundert herrscht in großen Teilen immer noch vor. Es ist dieser Dualismus zwischen Körper und Geist, wobei der Körper einer Maschine gleicht und auch so behandelt werden könne.

Die Infektionskrankheiten haben abgenommen, die Anzahl der chronischen Leiden ist jedoch gestiegen. Der Gesundheitszustand des zivilisierten Menschen ist parallel gefallen mit dem Absinken des biologischen Nährwertes unserer Nahrung. 

Es scheint so, als wäre die Verflechtung von Ernährung und Gesundheitszustand enger als zuvor angenommen. Die Schädigung liegt meist mehr in dem was man NICHT isst als in dem was man isst. Wobei das was man isst, auch nicht zu unterschätzen ist.

Nahrung soll bloß schmecken, satt machen und Energie liefern. Für das Gesundmachen ist der Arzt oder die Arznei zuständig.

Oft wird auch der Zusammenhang zwischen dem Geist und der Ernährung verkannt. Geistige Frische und Regsamkeit sowie das Gefühl eines mit allen Nährstoffen versorgten Körpers, dieses Wohlgefühl kennen wohl nur noch die Wenigsten.

Der Lebensstandard eines Volkes wird durch die Kaufkraft seines Einkommens ausgedrückt. So steht es in jedem volkswirtschaftlichen Buch. Geld ist zum Maß und Ziel menschlicher Zufriedenheit geworden. Es stehen sich nun gegenüber: Hoher Gesundheitsstandard vs. Hoher Lebensstandard.

Nach wie vor wird die Ernährunsgforschung wie ein Stiefkind der Wissenschaften behandelt, denn es fehlt ihr an mathematischer Exaktheit. 

Die Diagnose von Ernährungsschäden ist für den Arzt schwierig und wird auch erstmal schwierig bleiben. Diätetik war lange Zeit wenn überhaupt etwas für Magen- und Darmkranke. 
Auch wenn die starke und schnelle Zunahme des Wissens in der Medizin sehr schnell zu Spezialisierungen geführt hatte, können wir doch sagen, dass die Erkrankungen immer allgemeiner geworden sind.
Die schleichenden Mangelzustände höhlen langsam aber sicher die Gesundheit der Menschen aus. Das Ende bleibt noch ungewiss, aber es lassen sich Vermutungen wagen.

Fakt ist: Die Bedeutung der Ernährung muss bekannt gemacht und allgemein anerkannt werden. Nur so lassen sich die Widerstände in der Gesellschaft überwinden. Der moderne Mensch darf sich nicht länger nur von Geschmack, Wirtschaftlichkeit, Technik und Mode leiten lassen sondern wieder mehr von der Natur.

 

Denn eines ist klar, Gesundwerden ist kostspieliger als Gesundbleiben!

Rauchen

Rauchen ist neben anderen Risikofaktoren wie Bewegungsmangel, schlechte Ernährung mitunter der wichtigste Faktor für chronische Erkrankungen.

Rauchen schädigt so ziemlich jedes Organ im Körper. Besonders stark betroffen sind Atemwege und Herz-Kreislauf System. Rauchen verursacht bis zu 90% aller Lungenkrebsfälle und ist entscheidender Faktor bei der Entstehung von obstruktiven Lungenerkrankungen.

In Deutschland sterben jedes Jahr 110000 - 140000 Menschen an den Folgen des Rauchens.

Rauchen hat deutlichen Einfluss auf dein Aussehen. Es lässt sich dich nicht nur älter aussehen, sondern führt auch dazu das deine Körperzellen deutlich schneller Altern. Du bekommst schneller und mehr Falten, die Augenlider hängen, Ober- und Unterlippe verändern sich. Zudem verliert die Haut an Elastizität, die Haare werden dünner und spröder. Bei Frauen kann das Nikotin zu einem Anstieg männlicher Hormone führen. Es entsteht vermehrt Zahnstein und die Zähne verfärben sich gelblich.
Besonders interessant sind die Dokumentation von Zwillingen, wobei einer raucht und der andere nicht.

Der New Yorker Arzt Donald T. Frederickson ist der Auffassung, dass Rauchen erlerntes Verhalten ist. Aus diesem Grund könne es auch wieder verlernt werden.

Die Basis um mit dem Rauchen aufhören zu können ist natürlich der Wille. Es muss zunächst einmal ein ungutes Gefühl in Zusammenhang mit Rauchen entstehen. Das wird ja zum Teil über die Warnbilder auf den Zigarettenpaketen erzeugt. Problem ist nur, wenn es dabei bleibt und man nichts unternimmt. Durch die Bilder wird Rauchen noch gesundheitsschädlicher.

Durch ein bestimmtes Training lassen sich tolle Erfolge erzielen:

Der potenzielle Nichtraucher darf in den ersten 2 Wochen so viel rauchen wie er will. Aber er muss die Zigaretten einzeln sorgfältig in Papier wickeln und alle in ein Paket packen. 
Wenn er rauchen will, muss er das Paket jedes Mal auspacken, die Tageszeit notieren und die Beschäftigung, der er gerade nachgeht.
Während des Rauchens muss er aufschreiben, was er dabei empfindet. Zum Schluss muss er die kürzlich gerauchte Zigaretten bewerten und eine Note von 1-5 vergeben. Die Zigarette mit dem größten Genuss erhält eine 1. 
Allein diese Protokollführung reduziert das Rauchen. In den 2 Wochen werden maximal ein paar Zigaretten dabei sein, die mit Hochgenuss geraucht wurden.

Zusätzlich sollen Gründe aufgeschrieben werden, aus welchen Gründen nicht mehr geraucht werden soll und will.

Nach 14 Tagen, dürfen keine Zigaretten mehr mitgeführt werden. Die Zigaretten sollten einem Partner, Arbeitskollegen, Freund oder ähnliches gegeben werden. Wichtig ist es, dass es eine Vertrauensperson ist. 
Wichtig ist die emotionale Unterstützung dieser Person für den frisch gebackenen Nichtraucher. 

Zusätzlich können über autogenes Training etc. positive Vorsätze gefasst werden die zusätzlich das Aufhören des Rauchens unterstützen.

Bsp.: 
- Rauchen ist Gift für mich, Nichtrauchen macht frei und froh
-Rauchen schadet mir, Nichtrauchen macht mich frei und stolz
- Rauchen ganz gleichgültig
- Rauchen überflüssig, ich bin frei und satt

Solltest du Rauchen und den Wunsch haben aufzuhören, gib dem Protokoll eine Chance.

 

Witwenbuckel/ Geierhals

 

WITWENBUCKEL/QUASIMODO 🤯:

Auf diesem Bild siehst du eine immer zunehmende Erscheinung in der Bevölkerung. Erschreckend ist, dass eine solche Fehlstellung bislang eher eine Erscheinung der älteren Bevölkerung war. Doch seit ein paar Jahren sind bereits Kinder und Jugendliche betroffen. Das ist keineswegs normal und unbedenklich und tritt bei Kindern mindestens 50 Jahre zu früh auf.

Solche Fehlstellungen haben tiefgreifenden Effekt auf den gesamten Bewegungsapparat. 
Sekundär können und werden auf der Basis einer solchen Fehlstellung weitere Beschwerden entstehen.
Darunter zählen, um die häufigsten zu nennen: Kopfschmerzen, Verspannungen, Schulterschmerz, Bewegungseinschränkungen etc.. Langfristig entstehen dann ein Impingement der Schulter, Tinnitus, Schwindel, Sehnenabrisse, Bandscheibenschäden, Stenosen und vieles mehr.

Das grundlegende Problem liegt in der Brustwirbelsäule. Genauer im oberen Abschnitt der Brustwirbelsäule. Die Segmente Th1-4 sind diejenigen, an denen Veränderungen stattfindet.
Der Grund wiederum dafür ist, dass der darunter liegende Abschnitt der Brustwirbelsäule (Th5-8) von Natur sehr immobil ist. 
Wenn allerdings mehrere Glieder in einer Kette immobil sind, muss die Beweglichkeit in anderen Gliedern höher sein. Genau das ist der Fall bei den oberen 4 Segmenten. 
Auch wiederum natürlich ist, dass die Beweglichkeit an den Lordosen der Wirbelsäule am stärksten ist, wenn auch die gesamte Wirbelsäule als Einheit/Organ betrachtet werden muss.

Kommt es also durch zu viel Sitzen, Übergewicht, Bewegungsmangel und stundenlangen Blick aufs Smartphone zu einer gebeugten Belastungshaltung der Wirbelsäule, haben wir schon alle Zutaten die den Weg hin zu einer Fehlstellung der Brustwirbelsäule ebnen.

Der drastische Verfall unserer Gesellschaft in Bewegungslegasteniker und Körper Klause ist kaum aufzuhalten. Wenn allerdings Kinder und das deutlich zu früh schon mit solchen Haltungsschäden zu sehen sind ist ein Misstand mit ungeahnten Ausmaßen erreicht. 

Solltest auch du schon bereits chronische Beschwerden im Schulter-Nacken Bereich aufweisen, habe ich gute Nachrichten für dich.
Noch diesen Monat erscheint mein Videokurs in dem ich dir zeige, wie du das Problem angehst, los wirst und vielleicht wieder Spaß an Bewegung findest.

 

Hier geht es zu meinem online Videokurs 

Athletisch trainieren -- athletisch aussehen

Für einen athletischen Look musst du athletisch trainineren. Das bedeutet, dass dein Fokus im Training auf so genannten Compound Exercises liegen sollte.
Solche Übungen müssen im Zentrum deines Trainings stehen. Ergänzend kannst du gerne Schwachstellen isolieren um die Koordinations- und Innervationsprozesse zu verbessern um dann letzendlich wieder den Transfer in die Compound Exercises zu ermöglichen.

Compound Exercises sind Übungen, die deinen gesamten Körper fordern und auf fundamentalen Bewegungsmustern beruhen. Bei diesen Bewegungsmustern muss der Körper als Einheit über Muskelketten Widerstände überwinden. Nur so bildet sich ein symmetrisches und ästhetisches Körperbild aus.

In diesem Video siehst du eine plakative Variante einer komplexen Übungen -- das Seilklettern-- die in deinem Training nicht fehlen sollte.

Egal ob Mann oder Frau, dass Trainig muss dasselbe sein. Warum auch sollten Frauen anders trainieren? Der "60 Minuten Crosstrainer und dann nach Hause gehen" Mythos ist hoffentlich mitterweile Schnee von gestern. Klar ist der Mann von Natur aus mit deutlich mehr Testosteron und 15% mehr Muskelmasse ausgestattet. Das bedeutet aber nicht, dass es unmöglich ist so zu trainineren. Im Gegenteil, zeigt sich in der täglichen Praxis, dass der Nachholbedarf manchmal eher auf der Seite des männlichen Geschlechts ist.

Weitere essentielle Übungen sind die folgenden. Ich werde jetzt nur die Basismuster nennen und keine Varianten erwähnen. Das Spektrum ist natürlich riesengroß. Wichtig ist es aber, sich nicht mit zu vielen Übungen rumzuschlagen, sondern solide Bewegungen zu trainieren und diese auf ein Optimum anheben.

- Kniebeuge (Mutter aller Bewgegungen)
- Kreuzheben
- Ausfallschritt
- Pistol Squat
- Bankdrücken
- Liegestütz
- Handstand
- Überkopfdrücken
- Clean
- Dip
- Klimmzug
- Muscle Up
- Rudern
- Seilklettern
- Ziehen
- Hängen
- Hangeln
- Springen
- Sprinten
- Schieben
- Tragen
- Laufen
- Turkish Get Up
- Hollow Body
- Schwingen
- Leg Raise/L-Sit/L-Hang
- Koordinationsleiter
- Balancieren (z.B. Slack Line)
- Rotation (z.B Wood Chop, Ball Toss)
- Klettern (z.B. Bouldern, Top Rope)
- Turnringe

Wenn du diese Übungen regelmäßig und mit entsprechender Intensität trainierst ist dein athletischer Look nicht weit entfernt. Sicherlich wird der ein oder andere bestimmte Übungen noch nicht ausführen können. Dann sollte es aber das Ziel sein darauf hin zu arbeiten. Nur so verbesserst du deine Athletik und erweiterst dein Bewegungsrepertoire.
Das schöne ist, dass die Transferleistung dieser Übungen für so ziemlich jede Sportart enorm ist.

Viel Spaß beim Training 💪🏻

8 Gründe, warum dein Training nicht erfolgreich ist

8 Gründe, warum dein Training nicht erfolgreich ist:

Ich kenne viele Menschen die schon sehr lange trainieren, aber keinen nennenswerten Trainingserfolg haben. Diese Leute haben oft keine Ahnung warum das so ist... denn wenn sie es wüssten, würde sich ja etwas verändern. Sie berichten dann stolz, ich gehe schon seit xy Jahren ins Fitnessstudio. Aber eigentlich verplempern sie nur ihre Zeit. Überhaupt Bewegen ist natürlich immer besser als nicht bewegen und sitzen, das ist mir schon klar. Dennoch ist das nicht die Philosophie von wahrem Training. Bei wahrem Training geht es um Progression, um Grenzüberschreitung, sowohl physisch als auch mental. Es ist ganz normal, dass man hin und wieder auch ein paar Schritte zurück geht. Genauso wie das erreichen von Plateaus dazu gehört. Aus diesem Grund muss das Training auf eine längere Zeitspanne übertragen werden. Auf den Zeitraum eines Lebens!

Das Minimum für ein einigermaßen stabiles Leistungsniveau, ist ein Jahr Training. Wer sich für ein paar Monate abrackert und dann wieder 1 Monat pausiert beginnt wieder bei 0.

Was sind also die häufigsten Fehler?

#1 Mangelnde Kontinuität: Man kann nicht in jedem Training Höchstleitung bringen, jedoch kann man immer sein Maximum geben. Der Wille zur Kraft ist das entscheidende. Es gibt kein Endziel im Training. Das Ende ist der Tot. Es muss einfach Teil deines Lebens sein und deutliche Priorität anderen dingen gegenüber haben. Ansonsten wirst du immer eine Ausrede finden. Niemals 3 Tage ohne Training ist eine Faustregel. Trainingsreize die du gesetzt hast und 7 Tage pausierst (mit ein paar Ausnahmen) verpuffen und du beginnst immer wieder von vorne.

#2 Keine Disziplin: Motivation kommt und geht. Das dazwischen nennt man Disziplin. Viele sind oft hochmotiviert, setzen sich Ziele, wollen jetzt endlich loslegen und den Körper formen. Doch nach ein paar Wochen ist das Hoch der Gefühle schon wieder verflogen. Es muss zu einer Gewohnheit werden, Teil deines Lebens so wie Essen, Trinken, Schlafen, zur Toilette gehen etc.

#3 Zu wenig Training: Grundregeln für den Aufbau von Kraft, jener Funktion unseres Zentralen Nervensystems die es uns ermöglicht hohe Widerstände zu überwinden. Widerstände die unser eigenes Körpergewicht deutlich überschreiten können. Um stärker zu werden musst du zwischen 8 und 20 Mal im Monat deine Maximalkraft trainieren. Um deutlich Muskelmasse aufzubauen musst du zwischen 16 und 40 Mal im Monat trainieren und ein entsprechend hochvolumiges Training absolvieren.

#4 Falsche Ernährung: Wer Muskeln aufbauen will muss essen. Das bedeutet, dass du einen Kalorienüberschuss haben musst. Von nichts kommt nichts. Wichtig dabei, ist dass es die richtigen Nahrungsquellen für dich sind und du die Makronährstoffe individuell verteiltst. Ich kann immer nur betonen, Ernährung ist die Basis aller Stoffwechselprozesse und macht 75% deines Trainingserfolges aus. Du bist, was du isst! Lass die Finger von "Sportnahrung" und iss naturbelassene vollwertige Lebensmittel. Hinzu kommt ein zu viel von Genussmitteln wie Kaffee, Süßigkeiten, Alkohol, Nikotin und co. Nur wenn alle Systeme im Körper aufeinander abgestimmt sind, bringt Training Resultate. Entscheidendes Hormon ist Testosteron sowohl beim Mann als auch bei der Frau. Achte darauf das dein Hormonhaushalt stimmt und meide Testosteronkiller.

#5 Zu wenig intensives Training: Die meisten Menschen haben noch nie gespürt wie sich ein intensives Training anfühlt. Dümpeln immer in submaxilen Bereichen und wissen gar nicht wo ihre temporären Leistungsgrenzen sind. Intensiv zu trainieren ist natürlich kein Zuckerschlecken. Aber warum sollte sich dein Körper verändern, wenn du ihn nicht dazu bringst. Ein Trainingsreiz muss überschwellig sein und das in jedem Training. Nur wenn du weißt wo deine Grenzen sind, kannst du sie mit konstantem Training überwinden und verschieben. 
Das erreichst du nicht, wenn du den Reiz immer vorher abbrichst, bevor es für deinen Körper zu der richtigen Information wird sich anzupassen. Leider ist das dann wahrscheinlich nicht nur im Training so, sondern spiegelt sich in deinem ganzen Leben wieder.
Hilfreich kann es sein dein Training zu dokumentieren. So hast du eine Möglichkeit zu analysieren wann du was richtig oder falsch gemacht hast. Du kannst Werte notieren und versuchen sie zu verbessern. Zu Papier gebrachtes hat auch einen besondern Effekt auf deinen Geist.

#6 Falsche Trainingsmethoden: Jede Woche gibt es neue Fitnesstrends und -programme. Neue Übungen und neue Gerätschaften, die dir weiß machen wollen, dass du so ganz einfach und besser trainieren kannst.
Fitness bzw. Training ist so simpel. Unser Körper funktioniert seit Jahrhunderten gleich und für jeden gelten die gleichen physikalischen Gesetzmäßigkeiten. 
Trainiere einfach grundlegende Bewegungsmuster, lege die großen Hebel um und los geht deine Reise. Suche dir einen oder mehrere gute Trainingspartner habe Spaß an deiner Verwandlung und schau nicht links oder rechts nach einfacheren Methoden. Es gibt keine Abkürzung auf dem Weg nach oben. Gibt es schon, da musst du zwar immer noch trainieren, aber davon soll hier nicht die Rede sein.

#7 Unzureichende Regeneration: Angefangen beim Schlaf abermals über Ernährung hin zum allgemeinenen Stressmanagement. Schlaf ist extrem wichtig. Die beste Zeit ist nach wie vor zwischen 22:30 und 6:30. Dennoch müssen die immer genannten 8 Stunden nicht das generelle Maß sein. Es gibt sehr individuelle Schlafzeiten, genauso wie es individuell "innere Uhren" gibt. Von Kurzschläfer über Langschäfer zu Frühaufsteher und Nachteule. Auch Schlaf ist etwas individuelles. Trotzdem sollten du nicht weniger als 6 Stunden schlafen, abends kein Alkohol trinken, nach 14 Uhr keinen Kaffee mehr, deine Schlafumgebung richtig gestalten und vielleicht ein Abendritual etablieren. 
Was das allgemeine Stressmanagement angeht kann man sagen, dass wir uns hierbei weitestgehend in der Gedankenwelt des Menschen befinden. Die Bewertung und die innere Einstellung dem Leben gegenüber, ob wir Dingen einen Sinn beimessen oder nicht ist hier von entscheidender Bedeutung. Chronische Stressfaktoren jeglicher Art verhindern ganz extrem deine Trainingsresultate, da sie sich auf jeden bereits genannten Punkt auswirken.

 

#8 Keine Ziele: Nur bloß fit sein oder ein bisschen abnehmen für ein spezielles Event sind zu schwache Motive. Innere Bilder die mit starken Emotionen besetzt sind, eine Vorstellung von Dir, wie du in Zukunft aussiehst, was du kannst und wie du auf andere wirkst und dich fühlst. Das sind intrinsische Motive die immer und immer wieder visualisiert und vor allem gefühlt so stark werden können, dass sie deine stärkste Triebfeder werden und Dinge möglich machen. Es kommt darauf an, wie sehr du es willst. Du entscheidest über deine Zukunft, Du hast die Macht zu gestalten und zu schaffen in Bezug auf deinen Körper und auf deine ganz eigene Welt. Nur wer eine Richtung hat, wird seinem Ziel näher kommen. Du brauchst keinen konkreten Fahrplan, Hauptsache du beginnst und hälst durch. Auf deinem Weg werden sich Möglichkeiten auftun und Chancen ergeben.