Erfahrungen aus 1. Hand


Seit Februar d.J. ernähre ich mich nach dem Prinzip des Metabolic Typing, der Stoffwechsel entsprechenden Ernährung. Laut den über Chris Warner eingereichten und ausgewerteten Unterlagen habe ich einen langsamen Stoffwechsel, bin also ein sog. Langsamverbrenner und bin somit ein Kohlenhydrattyp.

 

Zu Beginn der Essensumstellung empfand ich es als etwas schwierig, bei jeder Nahrungsaufnahme die entsprechende Kombination von Kohlenhydraten (60 %), Eiweißen ( 25 %) und Fetten (15 %) zu berücksichtigen. Bisher hatte ich meinen Eiweißbedarf vorwiegend durch Gouda gedeckt, da Fleisch nicht gerade zu meinen Favoriten zählte und ich – wenn ich zurück denke - kaum Fleisch oder Wurst gegessen habe. Der fette Gouda gehörte nun leider nicht mehr zu meinen Nahrungsvorschlägen, stattdessen durfte ich auf Feta und Mozzarella zurück greifen. Auch daran musste ich mich zunächst einmal gewöhnen.

 

Dennoch ließ ich mich darauf ein. Und ich staunte nicht schlecht, dass innerhalb von 2 Monaten meine Pfunde nur so herunter purzelten, obwohl ich die Ernährungsumstellung eher aus gesundheitlichen Gründen in Angriff genommen hatte. Um so angenehmer also die mühelose Gewichtsreduzierung. Denn, Pfunde zu verlieren ohne sich dafür abzumühen, das war mir bisher ganz neu. Gewicht zu verlieren funktionierte bei mir nur über den Weg des stetigen Hungergefühls, des Kalorien- oder auch Punktezählens, und da ich Jahrgang 1950 bin, kann man sich vorstellen, dass ich einiges an Diäten in meinem Leben schon hinter mich gebracht hatte.

 

Wie oben schon erwähnt, war der Grund für meine Ernährungsumstellung der gesundheitliche Aspekt. Da mich die oben beschriebene Gewichtsreduzierung etwas beschäftigte, ersetzte ich nach Rücksprache mit Chris Warner in meinem Speiseplan die für mich „idealen“ Kohlenhydrate durch stärkehaltigere Kohlenhydrate, vorwiegend Kartoffeln. Ich wollte testen, was sich an meinem Gewicht tat und man soll es nicht glauben, so geschah es dann auch. D.h. mit den etwas stärkehaltigeren Nahrungsmitteln stoppte ich die Gewichtsabnahme und ging in den Modus „Gewicht halten“ über, wobei ich mir nun langsam vornehme, letztere Lebensmittel durch die „idealen“ wieder zu ersetzen.

 

Für meine Gemüse-/Kohlenhydratgerichte habe ich im Übrigen die Zubereitung im WOK wieder schätzen gelernt. So kann ich den Fettanteil (sprich z.B. 1 EL Öl zum Anbraten) ganz gut dosieren und das Gemüse bleibt im „eigenen Saft“.

 

Ich habe erfahren, wie sich die Ernährung auf den Stoffwechsel auswirken kann. Ich habe ein Gefühl dafür bekommen, was mir bekommt und was nicht, denn trotz der Empfehlungen, die ich erhalten hatte, gibt es immer mal wieder ein Nahrungsmittel, das mir trotzdem nicht bekommt, zumindest im Moment nicht (in meinem Fall ist es z.B. Broccoli).

 

Im Großen und Ganzen fühlt es sich in „meinem Bauch“ gut und leichter an.

 

Außerdem bin ich selbst ganz erstaunt, dass nach nunmehr ca. 3 Monaten des Essens nach dem Metabolic Typing System ich meine Freude an der Bewegung wieder entdecke. Sport war immer eher eine Pflichtübung für mich. Zurzeit beginne ich tatsächlich zu joggen und habe grundsätzlich das Gefühl, ich würde mich gerne etwas schneller bewegen. Und das ist ein Wunder nicht nur für mich, sondern auch für die, die mich näher kennen. Auch hier sehe ich einen Zusammenhang zu der konsequenten Ernährung.

 

Mein Fazit bezüglich dieser ersten 3 Monate: Ich bin zurzeit mit dem Ergebnis rundherum zufrieden, denke jedoch, dass es noch weiterer Monate bedarf, um erneute Statements abgeben zu können.

 

Amely D.


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